Wie erwerbe ich ein Hang?

To the English version of this article

Wahrscheinlich liest du diesen Artikel, weil du wissen möchtest, wie und wo du ein Hang kaufen kannst. Vielleicht hast du auf der Straße einen Hangspieler gesehen und warst vom Klang des Hangs fasziniert. In dir keimte der Wunsch, selbst auf diesem klingenden Bauch spielen zu können. Vielleicht hast du auch schon erfahren, dass das Hang weder in Musikläden noch im Versandhandel oder Internetshop zu kaufen ist. Auch eine Website der Hangbauer von PANArt hast du vielleicht schon vergeblich gesucht.

Manche Menschen reagieren auf diese Situation irritiert, verunsichert oder gar ärgerlich. Sie befürchten, es gäbe vielleicht gar keine Möglichkeit, zu einem eigenen Hang zu kommen und argwöhnen, die Hangbauer von PANArt würden eine elitäre Attitüde pflegen. Wer die Gelegenheit hatte, Sabina Schärer und Felix Rohner persönlich kennenzulernen, weiß, dass diese Vermutung fernab der Wirklichkeit ist.

Aber warum ist es nicht möglich, bei Instrumentenhändlern ein Hang zu kaufen oder es in einem Internetshop zu bestellen? Um dies zu verstehen, ist es hilfreich etwas über die Geschichte des Hangs und seine Verbreitung zu erfahren.

Im Januar 2000 erblickte das Hang das Licht der Welt, geboren aus der Idee, die Eigenschaften der indischen Ghatam und der Steel Pan aus Trinidad in einem Instrument zu vereinen. Felix Rohner und Sabina Schärer hatten zuvor etliche Jahre Steel Pans gebaut und getuned und viel Zeit und Kreativität in die Erforschung und Entwicklung eines Materials gesteckt, dass ihre Anforderungen an den Bau guter Steel Pans erfüllte. Das Ergebnis war die Verwendung vorgefertigter, tiefgezogener Rohlinge aus Stahlblech, die einem Härtungsverfahren im Brennofen (Gasnitrieren) unterzogen wurden. Solche Rohlinge wurden auch das Ausgangsmaterial für den Bau des Hang.

Im Jahr 2001 stellten die Hangbauer ihr neues Instrument auf der Frankfurter Musikmesse vor. Sie eröffneten auch eine eigene Website, auf der sie über das Hang informierten. Das große Interesse, das daraufhin aus aller Welt auf sie zukam, hatten sie nicht erwartet. Das Hang war in der Lage, viele Menschen spontan zu berühren und in seinen Bann zu ziehen. In den folgenden Jahren entstand ein internationales Händlernetz, über das die Instrumente in den jeweiligen Regionen vertrieben wurde. Bis Ende 2005 wurden 4300 Hanghang gebaut und verkauft.

Der Winter 2005/2006 brachte eine Wende. Es waren nur zwei Menschen, die dem weltweiten Interesse am Hang gegenüberstanden. Zwei Hände mussten den Klang ins Stahlblech einhämmern und diese Hände waren nur begrenzt belastbar. Ein weiterer Gesichtspunkt wurde immer drängender: Die klanglichen Möglichkeiten des Hangs waren noch längst nicht erforscht und ausgeschöpft. Die Erfordernisse der Produktion hoher Stückzahlen ließ sich nicht länger mit dem notwendigen Freiraum in Einklang bringen, der für die Weiterentwicklung des Instrumentes erforderlich war.

Wie schon im Vorjahr zogen sich die Hangbauer im Winter 2005/2006 in die “Hangruhe” zurück und schufen in dieser Zeit eine neue Generation des Hangs. Es gelang ihnen, den Grundton (Ding) von F auf D abzusenken und den neuen Instrumenten einen wärmeren Sound zu geben. Die neue Beschichtung aus Messing machte das Hang unanfälliger gegen Verstimmung. Eine Konsequenz dieses Qualitätsfortschritts war allerdings ein aufwendigerer Produktionsprozess. Es war nicht mehr möglich, die Produktionszahlen der vorangehenden Jahre aufrechtzuerhalten.

Wie sollten die Hangbauer mit dieser Situation umgehen? Sie entschieden sich, das internationale Händlernetz aufzugeben und ihre Website zu schließen. Fortan, war es erforderlich nach Bern zu reisen und sich sein Hang im Hanghaus an der Aare persönlich auszusuchen.

Eine weitere Änderung ließ diese Vorgehensweise sinnvoll erscheinen: Während das Hang der ersten Generation in bis zu 45 verschiedenen, feststehenden Tonskalen gebaut wurde, unter denen der Interessent bei der Bestellung wählen konnte, gaben die Hangbauer beim Hang der neuen Generation die Orientierung an vorgegebenen Skalen auf. Auf jedem Hang waren nun die Töne D3 (Ding), A3, D4 und A4 zu finden. Die übrigen Töne wählten die Hangbauer beim Tuning jedes einzelnen Instruments nach eigenem Ermessen.

In der “Hangruhe” des Winters 2006/2007 gelang Sabina Schärer und Felix Rohner eine weitere Verbesserung des Hangklangs. Durch eine veränderte Anordnung der Tonfelder auf der Oberseite des Hangs erzielten sie einen klareren Klang und eine stärkere Abstrahlung der Töne. Sie vervollkommneten das Hang weiter in Richtung eines Instruments, bei dem es weniger auf die Virtuosität ankommt, als auf ein intuitives Spiel der Hände das dem Hören auf den Hangklang mit seinen starken Quintenobertönen Raum lässt.

Im Februar 2008 schlug PANArt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hangs auf, und stellte eine weitere Entwicklungstufe ihres Blechklanginstrumentes vor: Das Integrale Hang. Übersieht man die verschiedenen Stadien der Hang-Entwicklung, so lässt sich ein Konzentrationsprozess erkennen. Ausgehend von der Vielzahl der Klangmodelle des Hangs der ersten Generation hatte sich Anzahl der Tonskalen schon bei den Instrumenten der zweiten Generation deutlich verringert. Das Integrale Hang wurde nur noch mit einem einzigen Klangmodell gebaut. Um einen D3-Ding ist der Tonkreis A3, Bb3, C4, D4, E4, F4 und A4 angeordnet. Weitere Neuerungen waren die kaum merklich ovaloide Gu-Seite, eine modifizierte Form der Kuppel des Ding und Änderungen bei der Oberflächenbehandlung. Um in den Jahren 2008 und 2009 ein Integrale Hang zu erwerben, war es erforderlich einen Brief an PANArt zu schreiben. PANArt plante im Verlauf der beiden Jahre verschiedene Besuchszeiträume, zu denen diejenigen, die ein Hang erhalten konnten, jeweils wenige Monate im Voraus persönlich eingeladen wurden. Alternativ konnten sie sich ihr Integrales Hang auch zusenden lassen.

Mit allen Käufern eines Integralen Hang schlossen die Hangbauer eine Vereinbarung, in der sich der Käufer dazu verpflichtet, bei einem Verkauf seines Hang PANArt zu informieren, ihnen auf Wunsch ein Vorkaufsrecht einzuräumen und das Instrument nicht zu einem höheren Preis als dem Kaufpreis zu veräußern. Diese Vereinbarung hat den Sinn, die im Laufe des Jahres 2007 explodierten Preise für gebrauchte Hanghang einzudämmen (es wurden bei Ebay-Auktionen Preise zwischen 2.500 und 6.000 Euro erzielt). Sie ermöglichte es den Hangbauern ein so rares Gut wie das Hang auch weiterhin zu einem vergleichsweise moderaten Preis von 1.200 Euro (2008) bzw. 1.300 Euro (2009) zu verkaufen.

An diejenigen, die in absehbarer Zeit kein Hang erhalten konnten, sandte PANArt in größeren Abständen Nachrichten, dass sie informiert würden, wenn wieder Hanghang verteilt werden können. Dies geschah im November 2009 mit dem Brief vom Hangbauhaus November 2009, der in vier Sprachen an um die 2000 Personen versandt wurde. In diesem Brief stellten die Hangbauer das “Freie Integrale Hang” vor, dass ab 2010 verteilt wird. Neben einigen gestalterischen Änderungen ist der wesentliche Unterschied zum bisherigen Integralen Hang, dass es ohne den Einsatz technischer Stimmgeräte gebaut wird. Der Grundton wird also nicht mehr exakt ein D sein, sondern sich in einem gewissen Frequenzbereich um diesen Ton bewegen. Die Skala des Tonkreises entspricht der des Integralen Hang. Außerdem legten Felix Rohner und Sabina Schärer dar, auf welche Weise sie das Hang verstehen und für welche Verwendung sie es bauen. Wer sich mit diesem Verständnis in Einklang sah, wurde aufgefordert sich brieflich um ein Freies Integrales Hang zu bewerben mit dem Versprechen einer verbindlichen Antwort bis Weihnachten 2009.

Derzeit werden diese Antworten versandt. Etliche Interessenten erhalten die Zusage, sich ein Freies Integrales Hang im Laufe des Jahres 2010 im Hangbauhaus im Bern aussuchen zu können. Der Preis wird wie in 2009 1300 Euro betragen. Auch die Zusatzvereinbarng wird weiterhin abgeschlossen. Eine wohl größere Zahl von Interessenten erhält eine Absage. Darin schreiben die Hangbauer, die Nachfrage sei “um ein Vielfaches grösser, als unsere Möglichkeiten mit unsern vier Händen es zulassen. Als Klangpioniere können wir nicht längerfristige Verpflichtungen eingehen.”

Auch in Zukunft wird es erforderlich sein, seine Bewerbung um ein Hang per Brief oder Fax an PANArt zu richten. Die Adresse ist: PANArt Hangbau AG, Engehaldenstr. 131, 3012 Bern, Switzerland. Die Faxnummer ist: +41 31 301 33 32. Es ist nicht möglich, eine Anfrage für ein Hang per E-Mail zu stellen. Die noch im Internet kursierende E-Mail-Adresse info@hang.ch ist nicht mehr gültig, und die Anfang 2008 eingeführte E-Mail-Adresse für Reparaturanfragen ist wirklich ausschließlich für Reparaturanfragen gedacht. Wer sich per E-Mail für ein Hang bewirbt, erhält lediglich die folgende automatische Antwort: “Diese e-Mail Adresse ist nur für Reparaturen. Bitte Bewerbungen für ein Hang brieflich.” Diesen unnötigen Umweg kann man sich selbst und den Hangbauern daher besser gleich ersparen.

Wenn du überlegst, einen Brief an PANArt zu schicken, solltest du auch die folgenden wichtigen Informationsquellen lesen:

Ich empfehle außerdem, die Kommentare dieses Artikels ab Nummer 143 aufmerksam zu studieren. Auch die Kommentare ab Nummer 170 in der englischen Version dieses Artikels können hilfreich sein, um die aktuelle Situation besser zu verstehen.

Die Angaben in diesem Artikel stellen keine offiziellen Verlautbarungen der PANArt Hangbau AG dar, sondern die Sicht des Hangblog-Autors auf die Situation zum Zeitpunkt des unten angegebenen Aktualisierungsdatums. Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und anhand verschiedener Quellen überprüft.

Nachdem die Anzahl der Kommentare fast die 250 erreicht hatte habe ich mich entschlossen, alle Kommentare aus 2007 und 2008 zu löschen, die akutell keinen informativen Wert mehr haben. Eine komplette Liste aller Kommentare dieses Artikels vom 7.6.2007 bis zum 24.10.2009 findest du im Kommentar Archiv dieses Artikels.

Updated: December 24th, 2009

213 Responses to “Wie erwerbe ich ein Hang?”

  1. Marcus Says:

    Hallo Hangfreunde,
    ich habe endlich einen Termin im Hanghaus bekommen. März 2008. Das warten lohnt sich. Leider sind die Preise der HangHang etwas gestiegen, Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise.
    1200 Euro mit Tasche und Schutzschalen. Ich werde den Termin auf alle fälle waren, da ich mich schon seit zwei Jahren auf ein Hang freue und voller Erwartung auf das Hanghaus bin.
    Sobald ich mein Hang mein eigen nenne melde ich mich um meine Erfahrungen Euch mitzuteilen.

    Mit hang Grüßen aus Bayern,
    Marcus

  2. Uwe Wagner Says:

    Hallo,

    seit einiger Zeit durchstöbere ich das Internet nach Infos zum hang. Ich bin total begeistert! Inzwischen habe ich mich schriftlich bei den Hangbauern gemeldet und um einen Termin gebeten. Es ist schon eine Weile her. Ist ja nicht tragisch, aber wie lange muss man auf eine Reaktion warten?
    Mein Sohn Henrik und ich spielen Schlagzeug und wir wollen unbedingt ein Hang erwerben. Henrik ist inzwischen so verrückt danach, dass er seine Ersparnisse nicht für ein Mofa, sondern für das Hang ausgeben möchte.
    Bin schon ein bisschen ratlos. Wie verhält man sich?
    Ich möchte den Hangleuten auch nicht auf den Geist gehen, da mir klar ist, wieviel Arbeit die haben!
    Bin für Tipps sehr dankbar.
    Gruß
    Uwe

  3. Michael Says:

    Hallo Uwe,
    du hast es schon ganz richtig gemacht: Einen Brief schreiben und Ruhe bewahren. Als ich im August in Bern war, meinte Felix, es könne zwei Monate dauern, bis sie einen Brief beantworten. Das hängt aber natürlich vom jeweilgen Andrang ab, so dass es meiner Meinung nach auch länger dauern kann. Es ist sicherlich nicht einfach, in der Ungewissheit zu verharren, aber es bleibt derzeit nichts anderes übrig. Mehr als ich im Artikel oben geschrieben habe, kann ich leider auch heute nicht dazu sagen.

  4. stefan Says:

    Hallo Michael,
    was meinst Du ist besser, Brief oder Fax. Ich bin auch vom Hangvirus befallen, nachdem ich diesen Sommer einen Hangspieler auf dem Kölner Dom-Platz gesehen bzw. gehört habe. Ich möchte unbedingt ein Hang bei PANArt direkt kaufen, Ebay ist überzogen teuer und unsicher..
    Ich freu mich auf eine Antwort.
    Mit musikalischen Grüßen,
    Stefan

  5. Michael Says:

    Hallo Stefan,
    PANArt bietet beides an. Deshalb ist es eigentlich allein deine Einschätzung, womit du dich wohler fühlst. Dass das Fax ein bis zwei Tage schneller ist, würde ich bei den langen Wartezeiten nicht als einen Vorteil werten.

  6. Louis Says:

    Hallo erst mal

    Bei mir ist das so ich spiele schon seiht acht oder neun Jahren Schlagzeug und habe dadurch schon einige faszinierende Instrumente kennengelernt.Aber solch ein Hang ist ja was ganz dolles.
    Deshalb wollt ich fragen ob das geht wenn man jetzt einen Brief an die Hangbauer schreibt nach ein paar Monaten eine Antwort erhält und darauf antwortet das man den Hang erst etwas später kauft weil es bei mir so ist das ich erst ende des nächsten Jahres arbeiten kann.

  7. Michael Says:

    Hallo Louis,
    da fragst du mich was. Ich beobachte die Situation ja auch nur von außen und weiß nicht, wie Felix Rohner und Sabina Schärer sich die Weitergabe der Hanghang im nächsten Jahr im Detail vorstellen und wie sich die Nachfragesituation entwickeln wird. Wenn es so läuft wie bisher, wirst du einen Brief erhalten, in dem du aufgefordert wirst, einen Termin innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu bennennen, an dem du nach Bern kommen möchtest/kannst. Ich denke, es ist sinnvoll, wenn du jetzt schreibst und abwartest, was geschieht. Wenn du in einigen Monaten eine Antwort erhältst, kannst du dann entscheiden, wie du darauf reagieren möchtest – Ob du dir von deiner Oma das Geld für kurze Zeit vorstrecken lässt oder den Hangbauern schreibst, du würdest gerne einen Termin ein paar Monate später wahrnehmen.

  8. ZeroKewl Says:

    Ich möchte an Fax an Felix und Sabina zu schicken, aber die Faxnummer scheint nicht mehr zu funktionieren – habt ihr dazu ne Information? Danke für ein kurzes Reply hier oder per mail an die hinterlassene Adresse.

  9. Michael Says:

    Hallo ZeroKewl,
    woraus schließt du, dass die Faxnummer nicht mehr funktioniert?

  10. ZeroKewl Says:

    Ich habe versucht das Fax zu schicken (aus Australien), aber ich bekomme immer die Meldung “Please check the number you have dialed”.

  11. Michael Says:

    Bist du dir sicher, dass du die internationale Vorwahl von Australien aus richtig eingegeben hast? Das + funktioniert in allen GSM-Netzen und muss gegebenenfalls durch die jeweilige länderspezifische Ziffernkombination für den Zugang zum internationlen Telefon ersetzt werden. In Australien müsste die Telefonnnummer (wenn Wikipedia recht hat) 001 41 313013332 sein.

  12. Uwe Wagner Says:

    Hallo Michael,
    im Hang-Music-Forum habe ich gelesen, dass luconetta im November ein Hang erworben hat. Macus hat ja hier mitgeteilt, dass er im kommenden März einen Termin hat und seit 2 Jahren darauf gewartet hat !!???
    2 Jahre Wartezeit ??? Das halte ich nie durch….!
    Muss man wirklich so lange auf einen Termin warten ?
    Gruß
    Uwe

  13. Michael Says:

    Hallo Uwe,
    die letzten zwei Jahre sind nicht mit der derzeitigen Situation vergleichbar. In dieser Zeit konnte man PANArt per Mail erreichen und eine Mail zu schreiben bedeutete nicht, dass man auf eine Warteliste kam. Wegen der großen Nachfrage, wurden viele Mails mit Standardmails beantwortet. Wer zu einem ungünstigen Zeitpunkt schrieb, erhielt nur eine Absage, dass erst im nächsten Jahr wieder Instrumente verkauft würden. So konnte man durchaus Pech haben und in dieser Zeit gar nicht zum Zug kommen, während andere nur ein paar Monate warten mussten. Zur Zeit kann man sich nur brieflich melden und die Hangbauer haben angekündigt, auf jeden Fall zu antworten. Wie lange es letztlich dauert, liegt daran, wie groß die Nachfrage derzeit ist. Wie in vielen anderen Zusammenhängen kann man also auch hier von der Vergangenheit leider nicht auf die Zukunft schließen.

  14. Johannes Says:

    Auch ich habe versucht ein Fax mit der Nr. +41 31 301 3332 zu schicken. Am 5/12/07 ist es auch druchgelaufen, habe jedoch noch keine Rückmeldug bis dato. Dann habe ich heute erneut versucht das gleiche Fax zu senden, bekomme zwar ein Freizeichen aber das Fax läuft nicht durch. So habe ich dann heute das Fax in als Brief gesendet.
    Weiß jemand, ob man auch bei PANart persönlich vorbei fahren kann? Bin nämlich ab und zu in der Schweiz beruflich unterwegs.

    Gruß,
    Johannes

  15. Michael Says:

    Hallo Johannes,
    technische Geräte haben so ihre Tücken und wenn das Faxgerät in der Engehaldenstraße in Bern gerade auf Störung ist, dann läuft halt nichts. Also bloß nicht nervös werden ;-) Und es ist derzeit auch unrealistisch nach zwei Wochen schon eine Rückmeldung zu erwarten. Es wird nach den Erfahrungen des letzten halben Jahres mehrere Monate dauern. Von einem unangemeldeten Besuch im Hangbauhaus rate ich dir ab. Du würdest freundlich begrüßt werden und erfahren, dass sie dir leider kein Hang verkaufen können, weil die fertigen Instrumente schon für die Leute bestimmt sind, die in nächster Zeit nach Bern reisen werden. Und stell dir vor, es würden jeden Tag zwei unangemeldete Besucher kommen, dann würde diese Freundlichkeit sicherlich in Genervtheit umschlagen.

  16. Danilo Says:

    Bei allem Verständnis für die Geheimnistuerei und die inszenierte Exklusivität – ich empfinde das Gehabe der Hangbauer als selbstgefällig und überheblich. Vor einem dreiviertel Jahr habe ich mich mit zahlreichen E-Mails um einen Termin im Hanghaus bemüht, ohne jedoch auch nur die geringste Antwort zu erhalten. Hier fehlt es einfach an Stil. Und anstatt irgendwelche Fans zu halboffiziellen Sprachrohren werden zu lassen, könnten die beiden Hangbauer auch einfach eine schlichte informative Website mit Bestellmöglichkeit der gerade vorhandenen Instrumente führen. Aber daß sie das nicht tun, deutet auf eine Strategie hin, die die Leute noch heißer machen soll auf etwas, das nicht einfach so zu bekommen ist. Die Masche scheint aufzugehen. Mich stößt sie hingegen sehr ab. Unter Musikern ist das eine unwürdige Art, sich gegenseitig die Abhängigkeiten unter die Nase zu reiben. Sabina und Felix, Ihr habt Grund, Euch zu schämen für diese stillose Art, Leute zu manipulieren. Ich weiß, daß ich mir unter Hangfans mit diesen klaren Worten keine Freunde mache. Aber wenn man sich nur mal diese Seite hier durchliest, muß man sich schon fragen, wie sehr die Leute bereit sind, sich für ein tolles Instrument vorführen zu lassen.

  17. Michael Says:

    Hallo Danilo,
    was empfindest du im Hangblog als “Vorführen” von Leuten? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier niemanden vorführe. Das Hangblog ist auch kein “halboffizielles Sprachrohr”. Die Verantwortung für die Texte im Hangblog liegt ausschließlich bei mir und sie stellen meine Sicht auf die Dinge dar, nicht die von Felix Rohner und Sabina Schärer.

    Aus dem Umstand, dass PANArt keine eigene Website betreibt, leitest du meiner Ansicht nach eine zu weitgehende Deutung ab, die dieser Umstand nicht hergibt. Das Betreiben einer eigenen Website mit Bestellmöglichkeit hätte für Interessenten keinen wirklichen Vorteil. Das Problem, das durch eine Webpräsenz mit Bestellmöglichkeit entstünde, wäre eine Vervielfachung der Anfragen, die bei PANArt ankämen. Es wäre unmöglich, diese Anfragen persönlich zu beantworten, was darauf hinausliefe, dass die meisten eine Standardanwort erhielten mit dem Hinweis, dass momentan alle Instrumente verkauft seien und sie sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder melden sollten. Würde man jeden Anfrager statt dessen auf die Warteliste setzen, so würden Interessenten schon nach wenigen Monaten die Antwort erhalten müssen, dass sie (unter der Voraussetzung, dass jeder Anfrager ein potentieller Käufer ist – und davon müsste man ja ersteinmal ausgehen), in einigen Jahren mit dem Angebot eines Instrumentes rechnen könnten. Den schnellen Weg der Kommunikation über eine Website zu kappen, hat den Sinn, die Zahl der Anfrager zu reduzieren auf diejenigen, die wirklich wild entschlossen sind, ein Hang zu erwerben.

    Ein weiterer erheblicher Nachteil der Bestellung über das Internet wäre, dass es für den Interessenten keine Möglichkeit gäbe, sein Instrument selbst zu wählen. Das Hang ist kein Industrieprodukt mit standardisierten Eigenschaften. Jedes Instrument hat seinen individuellen Charakter.

  18. Maren Says:

    Hallo, wer hat denn Erfahrungen mit dem Hang? Ist die Spieltechnik einfach zu erlernen? Es sieht einfach aus, aber das trügt ja oft. Gibt es jemanden im Stuttgarter Raum, der mich mal testen lässt?

  19. Michael Says:

    Hallo Maren,
    das Hang erlernt man am besten, indem man es darauf antworten lässt, was man mit seinen Händen und Fingern tut. Das Metall und der Resonanzraum reagieren direkt und mit der Zeit finden Hang und Hände immer besser zueinander. Durch Beobachtung, was andere Hangspieler mit ihren Instrumenten tun, kommt man auf neue Ideen, die man ausprobieren kann, und so wird man immer vertrauter mit seinem Hang. Jeder Spieler kann seinen eigenen Zugang zum Instrument und seine eigene Geschwindigkeit beim Erlernen seiner Möglichkeiten finden. Es gibt keine technische Schwelle, die es erst zu überwinden gilt. Auf jeder Stufe der technischen Fertigkeit ist die musikalische Interaktion mit dem Hang ein Erlebnis.
    Wenn du Kontakt zu Hangspielern suchst, schreib einen Beitrag im deutschen Unterforum des Hang-Music Forums und schau im Players Directory auf hang-music.com nach.
    Nachtrag Oktober 2008: Ein Registrieren neuer Mitglieder ist im Hang-Music Forum nicht mehr möglich. Es wird nicht mehr als aktives Forum, sondern nur noch als Archiv betrieben. Für den Austausch mit anderen Hangspielern und Hang-Interessierten empfiehlt das Hangblog heute das Hangforum unter http://www.hangforum.com. Auch dort gibt es einen deutschen Bereich.

  20. Dominik Says:

    Hy!

    Ja das mit der Antwort ist so ne Sache, hab einen Brief geschrieben und warte nun auch schon seit 4 Monaten auf eine Antwort!

    werd mal schaun was sich tut, wenns noch ein paar Monate dauert werd ich halt noch einen schreiben!

  21. Uwe Says:

    Hallo,
    ich warte auch schon seit 4 Monaten und habe bereits zwei Briefe geschrieben!

    Bisher gab es noch keine Reaktion. Ist schon ein bisschen frustrierend!

  22. sufi Says:

    Hallo Michael was meinens du!sollte man wirklich wenn nach ein paar Monate keine antwort bekommen hat,weitere Briefe schreiben.aber wenn Jeder das macht dann mussen der Hangbauer dauern wiederholte Briefe lesen.aber ich verstehe euch es ist schewer zuwarten.ich verlasse mich mehr an hangbauer und das sie wiesn das einige Herzen sind dabei zuschmelzen und mit ruhe zubewaren versuchen Ihre zeit nich zustellen.ich habe neuerlich eine Internet seite gefunden Über Die Caisa ,ist das andere version von hang die man sie noch einstimmen musste, hat jemand schon erfarungen da mit danke für jede info. http://didgebitch.com/die-caisa/

  23. Michael Says:

    Hallo sufi,
    da kann man wirklich keine Empfehlungen geben. Deinen Überlegungen kann ich nur zustimmen. Ich persönlich würde auch dazu tendieren, mich in Geduld zu üben und es bei einem Brief zu belassen. Aber das ist meine persönliche Einschätzung – und ich bin derzeit nicht in der Situation, warten zu müssen.

    Die Caisa ist keine andere Version des Hangs, sondern ein eigenständiges Instrument, das von seinem Erfinder Bill Brown im Jahr 2007 vorgestellt wurde. Bill Brown baut seit mehr als 20 Jahren Steelpans und arbeitete lange Zeit mit dem bekannten Dortmunder Steelpanbauer Eckehard Schulz zusammen. Im Unterschied zum Hang hat die Caisa keinen geschlossenen Korpus mit Resonanzöffnung, sondern ist nach unten hin offen und mit Kordeln an drei Stellen an einem Holzstück befestigt, das beim Spielen zwischen die Beine geklemmt wird. Daraus resultiert ein deutlich unterschiedliches akustisches Verhalten. Beim Hang spielt die Helmholtz Resonanz der Luft im Korpus des Instruments eine wesentliche Rolle und bildet sozusagen das Zentrum des Klangs. Den Klang der Caisa kenne ich bisher nur aus einigen Videos, die auf Youtube veröffentlicht wurden. Er unterscheidet sich meinem Eindruck nach deutlich vom Klang des Hangs, so dass diejenigen, die vom spezifischen Hangklang fasziniert sind, die Caisa auf jeden Fall zunächst selbst ausprobieren sollten, um zu entscheiden, ob sie für sie eine Alternative sein könnte.

  24. Uwe Says:

    Hallo,

    eigentlich stimme ich Michael und Sufi zu. Panart mit Post zu bombardieren ist sicher nicht hilfreich.
    Mir war halt nicht klar, ob die erste Anfrage überhaupt angekommen ist….ja, ich gebe zu, ich bin auch ein bisschen ungeduldig. Ab sofort halte ich die Füße still und warte…….!

    Obwohl…wenn ich mir die Hang-Videos im Net anschaue oder die Musik höre….! Es ist zum verrückt werden !!!!!!!

  25. Uwe Says:

    Hallo,

    ich habe heute den Brief von PANArt erhalten. Ich bin total begeistert. Mit ist zwar nicht ganz klar, was die neue Bezeichnung “integrales Hang” bedeutet, aber egal – ich freue mich riesig !!!!!!

    Ich hatte meinen ersten Brief im Oktober verfasst und habe heute die Antwort erhalten.
    Es funktioniert also doch !!!
    Gruß an alle!
    Uwe

  26. Axel Says:

    Also für mich ist der Kram gestorben!
    Habe meine Anfrage im August ans Hangbauhaus geschickt und muss jetzt zum wiederholten Mal lesen, dass Leute Einladungen bekommen, die weit nach mir auf der Warteliste stehen müssten. Das macht mich echt wütend! Meiner Meinung nach ist diese ganze Verkaufspolitik für den Eimer, wenn man Leute so lange zappeln lässt, um dann offensichtlich andere vorzuziehen.
    Das gibt jetzt noch ein Fax nach Bern, in dem ich meine Enttäuschung kund tue und dann bin ich raus aus der Geschichte…
    Sehr, sehr ärgerlich!

  27. Axel Says:

    Argh – Kommando zurück!!! Da hat mich die Ungeduld übermannt.
    Komme gerade nach Hause – und was liegt im Briefkasten?
    Nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil…

  28. Michael Says:

    Hallo Axel,
    beim Hang braucht es offenbar immer ein klein wenig mehr Geduld, als man zunächst meint aufbringen zu können ;-)
    Schön dass es bei dir auch geklappt hat. Es war ja wirklich eine harte Geduldsprobe.

  29. Axel Says:

    So ist es. Infiziert im Juli, Anfang August Brief nach Bern, seitdem mehrmals wöchentlich in diversen Foren unterwegs, mit Gimmicks wie Hang-Wallpaper versehen, immer dünnhäutiger geworden – nun ist es soweit. Freue mich wirklich sehr…

  30. Anja Says:

    Bin heute zum ersten Mal hier. Ich habe ein Fax am 4.9.2007 geschrieben und habe gestern einen Brief von PanArt erhalten, dass ich einen Hang kaufen kann. Der Brief hat alleine 13 Tage gebraucht, bis er hier war. Also ein Wartezeit von 5 Monaten um eine Antwort zu bekommen. Wenn ich jetzt antworte, dass ich einen Hang kaufen will, dann bekomme ich mitgeteilt, wann sie ihn mir schicken bzw. wann ich ihn abholen kann. Zeit für eine Antwort habe ich bis Ende März. Werde Euch weiter berichten.

  31. Marc Says:

    ahahahaa wie geil… ich habs geahnt, als ich die vielen Zusagen von Panhart innerhalb weniger Tage hier gesehn habe. Nach gerade mal 1 Monat Wartezeit habe ich meine Zusage bekommen :D und kann mein Glück gerade kaum fassen. Es scheint so als hätten die Hangbauer einfach einen Zeitraum in dem sie Briefe beantworten und Zusagen rausschicken, anders kann ich mir meine kurze Wartezeit nicht erklären. Ich kann es nicht erwarten mein eigenes Hang endlich in den Händen zu halten, jetzt ist es zum Greifen nah. Kann mir schon wer sagen wie lange es dann etwa dauert bis man sein hang letztendlich abholen kann bzw. zugesand bekommt?

  32. Michael Says:

    Hallo Marc,
    schön, dass du auch eine Antwort erhalten hast. Wie lange es dauert, ist derzeit wohl kaum abzuschätzen, denn es haben in den letzten zwei Wochen Leute Post von PANArt bekommen die zwischen August 2007 und Januar 2008 geschrieben hatten. Ich weiß nicht, für welchen Zeitraum im Voraus die Hangbauer geplant haben.

  33. sufi Says:

    Hallo alle miteinander ICH HABE AUCH HEUTE VON PANART EINE ZUSAGE BEKOMMEN.(( HIP HIP HURA ) ich freue mich riesig,ich rechnete mit mindestens halbe jahr wartezeit aber ich habe ihn nach drei Monate.Es zeigt das die Hangbauer im winter die ganze arbeit geleisted haben mussen um das feuer des Hanges in wienter nicht abcoolen lassen.also auf die das noch auf ein antwort warten.schöne Hanghang Hören und geduldig abwarten ich wunsche alle Hang infizierte erlösung briefe. http://www.youtube.com/watch?v=ciNY-LbLS98

  34. sufi Says:

    Hallo Michael in dem Brief Die ich Von PANART bekommen habe sollte ich schreiben ob ich mir der Hang von Bern abholen will oder das zugeschickt bekommen möchte .ich wurde gern nach Bern fahren aber ich weiss nicht ob ich die termin die mir geben ein halten kann wegen Arbeit und andere verpflichtungen die man halt hat weist du vieleicht näheres wie lange vorher man denn termin zeit bekommt und ob man in ändern kann.in diesem wege möchte ich mich auch von deine nette Seite bedanken das hat mir bei warten und weitere info sehr geholfen

  35. Michael Says:

    Hallo sufi,
    keine Sorge! Nach dem, was ich von anderen Leuten gehört habe, die schon die Vereinbarung an PANArt zurückgeschickt haben, sind die Hangbauer flexibel. Wenn du gerne nach Bern fahren willst, schreib ihnen das. Sie werden dir dann einen oder mehrere Zeiträume nennen, wann du kommen kannst. Wenn das dann für dich doch nicht möglich sein sollte, kannst du immer noch entscheiden, dass sie dir das Hang zusenden sollen.

  36. franzi Says:

    variert der preis nun noch sehr stark?
    oder ist der betrag bei rund 12oo euro zu erwarten
    quasi als ein “standart” preis…für ein neues hang…integrales hang – bei einem kauf (nach längerer wartezeit^^)

  37. Michael Says:

    Hallo franzi,
    auch in dem letzten Jahren hat der Hangpreis nicht variiert in dem Sinne, dass er sich im Laufe eines Jahres nicht geändert hat. Im Jahr 2008 kostet ein Hang (inklusive Koffer), wenn du es in Bern abholst, 1200 Euro. Wenn du es dir – von der Schweiz aus gesehen – ins Ausland schicken lässt, ist der Preis etwas höher und darin sind dann bereits die Versandkosten, Zoll und gegebenenfalls die höheren Mehrwertsteuern im Zielland (z. B. Deutschland) enthalten.

  38. moschino Says:

    oh mein gott das teil is ja so genial…..
    gut muss mich erst mal sammel ;)

    ich stell mich echt gerne an um ein hang zu bekommen aber ich wollte mal fragen wie das mit den spielen aussieht? ist es schwer und wie/wo lernt man das?
    werden in bern auch kurse angboten weil es bringt ja wohl nichts das ding dann zuhause rumliegen zu haben und nicht spielen zu können!

  39. Michael Says:

    Hallo moschino,
    das Hang ist keine Musikinstrument, das man in Kursen lernt. Und auch deswegen bieten die Hangbauer keine Kurse an. Sie empfehlen vielmehr, das Hang frei zu erforschen: “Jede Berührung des Hang erzeugt eine Antwort. Folgen Sie ihr. Lassen Sie Ihren Körper frei mit dem Gewölbe interagieren, die Hände folgen, die Finger tanzen. Horchen Sie hinein. Achten Sie mal auf den Klang der Hände beim Berühren der Oberfläche, achten Sie mal auf Klangfolgen, achten Sie mal auf jene Engelsgesänge in der Obertonwelt und – achten Sie mal auf gar nichts….” Ich kann mich dieser Empfehlung nur anschließen. Also keine Angst, “das Ding” wird nicht bei dir zuhause rumliegen ;-)

  40. Marc Says:

    Hi,
    ich habe mich wohl doch etwas zu früh gefreut (s.o.). Habe gerade per email die Antwort auf meine zurückgesendete unterschriebe Vereinbarung bekommen und die besagt, dass mein Hang ab März 2009 zur Abholung bzw. zum Versand bereitsteht… d.h. doch nochmal weitere 11 Monate warten :( . Andererseits weiß ich jetzt endlich wann genau ich mein Hang sicher in den Händen halten werde :) . Ich schätze ich war einer der letzten (habe erst diesen Januar geschrieben), dessen Brief noch beantwortet wurde und muss deswegen wohl auch am längsten auf mein Hang warten, es wurden doch bestimmt auch dieses Jahr welche rausgegeben oder?? Würde mich freuen, wenn sich jemand dazu äußern würde der zB August letzten Jahres geschrieben hat oder vielleicht weißt du Michael ja von jemandem, der Ende 2007 an die Hangbauer geschrieben hat.
    Trotz alledem hat das auch sein gutes, so kann ich noch etwas Geld verdienen, bei meinem Studentenkapital wär bei den 1200€ sonst nicht mehr viel übriggeblieben ^^.

  41. Michael Says:

    Hallo Marc,
    ich denke, es ist so, wie du vermutest. Im Hang-Music Forum haben in den letzten Wochen einige Leute berichtet, und danach ergibt sich das Bild, dass Leute die in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 geschrieben hatten, Termine zwischen April und November 2008 bekommen haben. Da erscheint es plausibel, dass sich die Termine der Januar-2008-Leute bis 2009 ziehen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass sich die Hangbauer in den letzten Jahren immer über den Winter in die “Hangruhe” zurückgezogen haben. Zwischen Dezember und Februar oder März wurden keine Hanghang verkauft. Daher ist März 2009 der direkte Anschluss zu November 2008.

  42. didgehotte Says:

    Hallo Michael,
    hab gerade bei ebay gesehen das dort zwei Hang verkauft wurden.
    das eine aus der ersten Generation für 3009 Euro und ein anderes Hang welches gerade ein halbes Jahr alt ist für 4010 Euro die Vereinbarung die beim Kauf eines Hang abgeschlossen werden muß scheint nicht so zu greifen wie sich die Hangbauer das so gedacht haben.Schade
    Grüße aus Berlin

  43. Michael Says:

    Hallo didgehotte,
    weder für das eine noch für das andere Hang, dass heute über Ebay verkauft wurde, wurde eine Vereinbarung unterzeichnet. Die Vereinbarung gibt es erst seit diesem Jahr.

  44. didgehotte Says:

    Hi Michael,
    da bin ich aber froh,ich frag mich nur, wie wollen die Hangbauer das Kontrollieren wenn jemand sein Hang trotz Vereinbarung bei ebay oder sonst wo für Überschallpreise anbietet,

  45. Michael Says:

    Ebay ist sehr leicht zu kontrollieren. Wer dort ein Integrales Hang anbietet, ohne dies vorher mit PANArt abgeklärt zu haben, wird sicherlich mit Post aus Bern rechnen müssen.

  46. didgehotte Says:

    Das beruhigt ja ein wenig,
    vielen Dank für die schnellen Infos.
    Wie schwer ist denn so ein Hang eigentlich,wenn man da länger spielt schlafen einem nicht die Beine ein,das Teil sieht so groß und schwer aus.
    Grüße Didgehotte

  47. Michael Says:

    Ein Hang wiegt ungefähr 4 kg. Es besteht ja aus viel Luft mit etwas Stahlblech drum herum – keine Gefahr für deine Beine ;-)

  48. German May Says:

    hallo, liebe hang-fans,
    habe das hang zum aller ersten mal in jerusalem am jaffa gate gehört. ich konnte gar nicht sehen und hören woher der klang kam. ich drehte mich in alle richtungen. der klang war nicht laut aber durchdrang gleichzeitig den gesamten straßenlärmn, es war 11 uhr morgens und sehr viel los auf den straßen. da saß ein junger mann und klopfte mit seinen handflächen bzw fingern, behandschuht, auf einen “umgedrehten wok”. kaum einer beachtete ihn, ich setzte mich zu ihm hörte sein soiel zu ende. er sagte mir nur den namen und dass er das instrument aus der schweiz hätte. es hat mich einfach umgehauen.
    am 5. april habe ich einen brief an frau schärer und herrn rohner geschrieben, voller hoffnung. seiher warte ich – es kann wohl länger dauern, wenn ich mir all die mails durchlese.
    danke, michael, jedenfalls, dass du dir die mühe machst auf all diese mehr oder weniger (un)geduldigen fragen zu antworten.
    stay tuned,
    german

  49. German May Says:

    hallo noch mal, michael,
    habe gerade bemerkt, dass all die interessenten hier ihre anfrage für ein hang per fax gemacht haben. ich habe allerdings einen brief in die Engehaldenstrasse 131 geschickt. weißt du ob briefe ebenso bearbeitet werden?
    danke und gruß,
    german

  50. Michael Says:

    Hallo German,
    ein Brief ist völlig ok. Die Hangbauer erhalten viele Briefe per Post.

  51. didgehotte Says:

    Hallo Hangfans,
    bei ebay geht wieder ein Hang raus in Moll Harmonische Stimmung
    Startpreis derzeit unglaubliche 4000,- Euro.
    Grüße aus Berlin
    Didgehotte

  52. Michael Says:

    Für den Preis bekommt man 3 neue Integrale Hanghang + die Fahrt nach Bern. Für ein ziemlich frühes Hang 4000 Euro zu fordern ist etwas sehr “ehrgeizig”. Die Chancen stehen hoch, dass sich kein Bieter finden wird. Derart hohe Preise wurden in der letzten Zeit nur in den USA erzielt.
    Nachtrag 28.5.2008: Wie vermutet fand sich bis zum gestrigen Auktionsende tatsächlich kein einziger Bieter für dieses überteuert angebotene Hang.

  53. didgehotte Says:

    Denk ich auch,find´s auch schon eher Unverschämt,da warte ich lieber auf den Brief vom Hanghaus und übe mich in Geduld.
    Berlin läßt Grüßen

  54. Quitte Says:

    Ich hab auch ein Hang bestellt und bin zur Zeit am geduldigen Warten.
    Was meint ihr, wie lang wirds wohl dauern, wenn ich meinen Brief vor einer Woche abgeschickt hab?
    Gruß
    Q

  55. Michael Says:

    Hallo Quitte,
    wenn die Hangbauer wie in den letzten Jahren über Winter wieder in die “Hangruhe” gehen, dann werden die ersten Instrumente im Jahr 2009 wohl ab März verkauft werden. Je nachdem, wieviele Brief im letzten Vierteljahr im Hangbauhaus eingegangen sind und wieviele davon dann im nächsten Jahr immer noch ein Hang haben möchten, kann es aber auch länger dauern. Für genauere Prognosen müsste ich erst meine Kristallkugel vom Dachboden holen und abstauben ;-) Mach dich also nicht verrückt und denk ständig darüber nach, wann es soweit ist. Irgendwann erhältst du einen Brief und dann weißt du, wie lange es in etwas noch dauern wird.

  56. Uwe Says:

    Ich habe seit längerer Zeit wieder mal ins Forum hier geschaut.
    Seit Anfang April besitze ich das IH! Es vergeht wirklich kaun ein Tag, an dem ich nicht auf dem Hang spiele. Leute! Das Warten lohnt sich! Es ist ein wirklich wunderbares Instrument. Alles was hier so veröffentlicht wird oder auch die begeisterten Kommetnare im hang-music-forum kann ich absolut nachvollziehen! Ständig fallen mir neue Rhythmen, andere Tonfolgen ein. Es ist Wahnsinn! Nochmal: Das Warten ist sehr schwer aber es lohnt sich.
    Macht´s gut
    Uwe

  57. Daniel Says:

    Hey Leute,
    ich habe auch vor mir ein Hang zu kaufen.
    Meine Frage, ist es eventuell möglich das Instrment in raten abzuzahlen.
    In 4 Teilen oder so ?
    Grüße

  58. Michael Says:

    Die reguläre Form der Bezahlung ist die Vorkasse beim Versand und die Barzahlung, wenn man das Hang selbst abholt. Was darüber hinaus möglich ist, müsstest du mit den Hangbauern direkt klären. Im Augenblick kannst du eh nur einen Brief schreiben und es wird sicherlich mindestens ein Jahr dauern, bis es soweit ist, dass du ein Hang bekommen kannst. Also kannst du schon mal sparen. Wenn du dann eine Antwort erhältst, dass und wann du ein Hang bekommen kannst, ist der richtige Zeitpunkt mit den Hangbauern zu klären ob und welche Alternativen es bei der Bezahlung gibt.

  59. German May Says:

    Hallo Leute,
    dies ist ein trauriger Tag, habe heute den Bescheid von den Hangbauern erhalten, dass alle noch in Produktion befindlichen hanghangs bereits vergeben sind und im Frühling 2009 die Werkstatt für längere Zeit geschlossen wird. Als Begründung schreiben sie, dass weitere Forschungen in Akustik und Metallurgie anstehen und die Hände etwas ruhen müssen (was ich verstehen kann, wenn tatsächlich nur die beiden die ganze Arbeit machen).
    Sollte wider Erwarten irgend jemand aus der Hanggemeinde, der ebenfalls auf ein hanghang wartet, aus welchem auch immer gearteten Grund von seinem Kaufinteresse zurücktreten wollen, lasst es mich bitte wissen, ich habe großes Interesse!
    Letztendlich kann ich Euch allen nur mehr Glück wünschen als ich es hatte und viel Freude beim spielen und auch den Hangbauern kann ich letztlich keinen Vorwurf machen. Sie alleine müssen wissen, was sie tun und warum sie es tun. Auch ihnen alles Gute! Vielleicht kommen sie schneller zurück als zur Zeit befürchtet.
    Auch Dir noch besten Dank, Michael und Gruß aus Köln,
    German

  60. Michael Says:

    Hallo German,
    ja es stimmt, zur Zeit erhalten einige Leute diesen Brief. Auch in der Vergangenheit hat es ja jedes Jahr im Winter eine “Hangruhe” gegeben. Diesmal planen die Hangbauer offenbar eine längere Pause. Ich bin gerade dabei eine aktualisierte Ausgabe dieses Artikels zu verfassen.

  61. didgehotte Says:

    Hallo Hangfans,
    hab heute auch den Brief bekommen,da heißt es wohl durchhalten und nochmal durchhalten irgendwann wirds schon mal klappen ein bischen ruhe sollte man den Händen der beiden ruhig gönnen.
    Ich werde einfach warten bis ich an die Reihe komme.
    Grüße aus Berlin

  62. stefan Says:

    hallo miteinander,
    auch ich habe heute einen brief von den hanbauern bekommen.
    hatte totales herzrasen als ich ihn in der hand hielt, da ich mit einer zusage gerechnet hatte.
    leider war es eine vorläufige absage, wie schon hier beschrieben wurde. ich bin zwar sehr traurig, bleibe allerdings in voller erwartung, doch noch irgentwann ein hang erwerben zu können. die hangpause ist bestimmt wohlverdient und bringt sicherlich gutes neues.
    mich interressiert mal, ob jemand schon den unterschied zwischen den verschiedenen generationen, vor allem zum neuen integralhang testen konnte.
    mit musikalischen grüßen aus dem bergischen land,
    stefan

  63. Michael Says:

    Hallo Stefan,
    ich habe ein Video aufgenommen, in dem ich ein Hang der ersten Generation (2003), ein Low Hang (2005, noch zur ersten Generation gehörig aber schon eine Zwischenstufe zum Hang der zweiten Generation) und ein Hang der zweiten Genertion (2007) im Vergleich spiele.
    Robert hat ein Video aufgenommen, in dem er das Integrale Hang vorstellt.

  64. Caroline Says:

    Hallo

    kann mir jemand die Faxnummer bzw. die Adresse geben, wo man hin kontakten kann wegen einem Hang????

    Und was ist ein Hang in der Tonart DOMSCH???

    Danke

  65. Michael Says:

    Hallo Caroline,
    Faxnummer und Adresse stehen im Artikel oben auf dieser Seite.
    Vom Klangmodell Domsch habe ich bisher auch noch nichts gehört. Es ist vermutlich eine Skala, die PANArt speziell für einen Kunden gestimmt hat oder eine experimentelle Skala, die sie nicht in ihre Angebotslisten übernommen haben.
    Ich vermute du hast die Skala aus der derzeit laufenden Ebay-Auktion. Zu Ebay-Auktionen ist anzumerken, dass PANArt in letzter Zeit in verschiedenen Emails an Hangspieler angekündigt hat, dass sie Hanghang, die über Ebay verkauft wurden, nicht mehr stimmen oder reparieren werden. Darüber sollte sich jeder, der überlegt, ein Hang über Ebay zu ersteigern, klar sein. Unabhängig davon würde ich niemals ein Hang kaufen, dass ich nicht zuvor selbst spielen und durchchecken konnte. Es wurden auf Ebay in der Vergangenheit schon Hanghang versteigert, die offensichtlich defekt oder verstimmt waren. Also Vorsicht!

  66. Caroline Says:

    hallo

    ja – ich habs von ebay – es ist aber wohl in dorisch gestimmt – war nur ein lese fehler….
    ich würde natürlich auch lieber das hang vorher spielen, bzw. finde ich die preise überzogen und die aussicht, dass keine reperatur gemacht wird auch blöd.
    allerdings steht dagegen, dass man unter umständen ewig warten muss – oder garkeines mehr bekommt….
    qual der wahl also.

  67. Caroline Says:

    hallo nochmal

    was bedeutet denn dieses dorisch hatte ich vergessen zu fragen?
    pentatonisch ist klar – aber dorisch????

  68. Michael Says:

    Klar dorisch. Jetzt sehe ich es auch auf dem Foto.
    Dorisch ist die Skala, die mit dem zweiten Ton der Dur-Tonleiter beginnt (also bei C-Dur wäre Dorisch die Skala d e f g a h c d). Dorisch oder Dorian ist das Klangmodell Nr. 5 in den PANArt-Listen. Du findest sie hier. Die Liste von 2002 gibt A als Ding an. In der Liste von 2004 ist es ein G-Ding.
    Ich rate von Ebay-Auktionen ab. Ich hatte – auch über das Hangblog – Kontakt mit vielen, die den Weg des Warten gegangen und zum Ziel gekommen sind. Wenn man bedenkt, dass die neuen Instrumente qualitativ besser sind und nur ein Drittel oder weniger kosten als auf Ebay. Meine Empfehlung ist, Geduld zu haben, sich auf das Procedere von PANArt einzulassen, Kontakt zu Hangspielern zu suchen über das Hang-Music Forum, sich auf dem Laufenden zu halten über die aktuellen Entwicklungen. In der Vergangenheit war das für viele der erfolgreiche Weg. Über die Zukunft kann man natürlich – wie immer und überall – nichts sagen.
    Wer aber dennoch mit dem Ebay-Gedanken spielt, sollte auf jeden Fall die Auktionen im Hang-Music Forum diskutieren. Dort gibt es etliche Leute, die Ahnung haben und einen auf Risiken, offensichtlichen Ungereimtheiten oder erkennbare Schäden hinweisen können. Und ich würde niemals Geld schicken ohne das Instrument vorher in den Händen gehabt zu haben. Bleibt die Ankündigung von PANArt, Ebay-Hanghang nicht mehr zu stimmen. Nach meiner Einschätzung haben die Hangbauer es satt, dass auf Ebay Reibach mit überteuerten und verstimmten Hanghang gemacht werden, die sie dann hinterher stimmen sollen. Sie wollen nicht Teil dieser Gewinnmaximierungsstrategie sein. Ich würde das sehr ernst nehmen, denn es ist jederzeit möglich, dass einem das Hang mal aus der Hand rutscht und auch ohne das wird ein Hang der ersten Generation mit hoher Wahrscheinlichkeit spätestens nach einigen Jahren eine Nachstimmung nötig haben.
    Nachtrag Oktober 2008: Ein Registrieren neuer Mitglieder ist im Hang-Music Forum nicht mehr möglich. Es wird nicht mehr als aktives Forum, sondern nur noch als Archiv betrieben. Für den Austausch mit anderen Hangspielern und Hang-Interessierten empfiehlt das Hangblog heute das Hangforum unter http://www.hangforum.com.

  69. rogon Says:

    Ich lese andauernd etwas von pausen, Zurückziehen etc. Wenn ich nicht mit der Menge an Bestellungen zurechtkomme und mich das total überfordert, dann Stelle ich meine Kreation nicht auf einer Messe vor. Außerdem ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass die beiden nicht noch mehr leute Einstellen und das ganze mehrfach herstellen. Aber lieber dann nochmal ne Pause machen. Manche leute heben das Geld eben nicht auf, obwohl es vor ihren Füßen liegt. *kopfschüttel

  70. Michael Says:

    Hallo rogon,
    es war im Jahr 2001 als die Hangbauer ihr neues Instrument auf der Frankfurter Musikmesse vorstellten. Damals war es noch völlig unbekannt und niemand konnte damals ahnen, welch eine große Faszination von ihm ausgehen würde. Seitdem ist PANArt meines Wissens nie wieder auf irgendeiner Messe gewesen. Aus gutem Grund. Leute einzustellen, um mehr Hanghang zu bauen ist nicht so einfach. Es hat in der Vergangenheit ein paar Versuche gegeben, anderen beizubringen, ein Hang zu bauen und zu tunen. Das war bisher nicht erfolgreich. Beim Tunen der Tonfelder gibt es Dutzende von Parametern, die das Ergebnis beeinflussen. Die kann der Tuner nicht systematisch kontrollieren. Deswegen bedarf es ein langjähriges intuitives Wissen um die Reaktionen des nitrierten Stahlblechs auf die Hammerschläge. Soetwas kann man niemandem in einem Jahr beibringen. Es ist im übrigen nicht das Geld, das die beiden Hangbauer motiviert. Sie verdienen mit ihrer derzeitigen Produktion doch genug um davon gut und sicher leben zu können. Wieso sollten sie die Art zu arbeiten, die sie lieben aufgeben, nur um noch mehr Geld zu machen? Weniger Lebensqualität für mehr Reichtum? Was die angekündigte Pause anbetrifft, so ist die nicht als ängstlicher Rückzug vor der hohen Nachfrage zu werten. Wenn du den Hangbauern schon einmal bei der Arbeit zugesehen hättest, könntest du dir vorstellen, dass das Tunen des Hangs eine anstrengende, konzentrierte Arbeit ist. Es ist insbesondere für das Handgelenk belastend. Deshalb machen die Hangbauer Pausen, um sich zu erholen. Außerdem möchten sie forschen und nachdenken, wie es mit dem Hang nach dem Integralen Hang weitergehen soll. PANArt ist kein Unternehmen zur Steigerung des Profits, sondern eine Künstlerwerkstatt.

  71. Uwe Says:

    Michael,
    An dieser Stelle möchte ich mal ein dickes Kompliment für die Arbeit hier hinterlassen.
    Ich habe seit längerer Zeit wiede mal reingeschaut und viele neue Beiträge gesehen. Wirklich sehr interessant und lehrreich!
    Ich intereeisere mich für den neuen IH-Bag. Bin mal gespannt, was der kosten soll. Das Case ist ein bisschen unhandlich und ein Rucksack wäre da schon besser.

  72. Martin Says:

    Hallo lieber Hanblogger, lieber Michael,
    vorweg einen riesen Dank an diesen Blog, das Forum (wo ich mich gleich anmelden werde) und für die ganzen tollen Informationen.

    Ich hatte heute das traumhafte Erlebnis einen jungen HangDrum Spieler in der Kölner Fußgängerzone zu hören. Als ich schon von weitem dem Klang hörte, war mir klar: “Das muss eine HangDrum sein”. So wie ich sie mir schon hunderte Male auf YouTube und im Internet angeschaut habe. Ich kam näher und ich erblickte einen äußerst symphatischen Zeitgenossen, der sichtlich Spaß am Spielen hatte. Ich lauschte, ich staunte, ich fühlte, ich sahe immer mehr Menschen, die stehen blieben. Alt und jung, jeglicher Herkunft (was in Köln nicht schwer ist ;) ), die ebenso begeistert dem jungen Mann zuhörten. Sie schauten sich seine CDs an, die er feilbot und warfen ihm Münzen in sein Case. Er spielte ununterbrochen und ich konnte ihm ununterbrochen zuhören. Ich schaute auf fast schon paralysierte & faszinierte Kleinkinder in Kinderwagen, Mütter, Punks, “Ober”-coole mit komisch-versetzen Baseballcaps und andere, die ihm zuhörten – alle waren sichtlich begeistert.
    Endlich habe ich mal eine HanDrum live hören dürfen.
    Und endlich habe ich hier einen Blog gefunden, der mir meinen Durst nach Informationen ein wenig stillt.
    Vielen Dank dafür!
    Ich werde mir alles durchlesen und mich erstmal weiter informieren, denn so wie es ausschaut bleibt mir wohl erstmal nichts anderes übrig. Einen netten Brief an PANArt werde ich selbstverständlich verfassen, obgleich ich weiß, dass die Chancen wohl mittlerweile relativ schlecht stehen – aufgrund der anstehen (aber verdienten) Pause der Bauer.
    Ich verstehe absolut die Einstellung zu diesem einzigartigen Instrument und dass 4 Hände selbstverständlich nicht in der Lage sind all diese Interessenten zu bedienen.
    Zeit und Geduld sollten auch bei uns Interessenten die Devise sein.

    So long… nur mal am Rande mein kleines Erlebnis und mein Eindruck.
    Ich bin jetzt mit meinen 30 Jahren mehr Musik/Instrumenten-begeistert denn je und es scheint kein Ende in Sicht. Ob Klavier, Gitarre, Schlagzeug, afrikanische Xylophone, Theremins und alle anderen Instrumente, die unsere Wohnung befüllen, eine Hangdrum würde einen eigenen Hangroom bekommen :)

    Viele Grüße an das hangblog-Team
    Martin

  73. Michael Says:

    Hallo Martin,
    danke für deine Schilderung. Habe selbst auch schon einmal in Köln in der Fußgängerzone gespielt und kann das gut nachvollziehen, insbesondere wie so unterschiedliche Menschen vom Hang fasziniert sind. Für das Lob zum Hangblog bedanke ich mich. Im Hang-Music Forum bin ich auch nur einfaches Mitglied.
    Nachtrag Oktober 2008: Ein Registrieren neuer Mitglieder ist im Hang-Music Forum nicht mehr möglich. Es wird nicht mehr als aktives Forum, sondern nur noch als Archiv betrieben. Für den Austausch mit anderen Hangspielern und Hang-Interessierten empfiehlt das Hangblog heute das Hangforum unter http://www.hangforum.com.

  74. Mirjam Says:

    Liebe Blogger, lieber Michael,

    Ist der standardisierte Brief, den man auf eine Anfrage nach einem Hang bekommt eine Absage mit einem Hinweis auf die Pause oder kommt man trotzdem auf eine Art Warteliste, so dass man in der Zukunft Aussichten hat, ein eigenes Hang zu bekommen?

  75. Michael Says:

    Der Brief sagt, dass PANArt den Brief aufbewahrt, “und wenn die Zeit gekommen ist, wo wieder Klangplastiken weitergegeben werden können, werden Sie einen Platz auf der Liste haben”. Allerdings wurde diese Antwort an Leute geschickt, die bis Ende Mai einen Brief an PANArt geschrieben hatten. Mir ist nicht bekannt, ob PANArt dies weiterhin so handhabt.

  76. Sabine Schiefer Says:

    Freudiges Hallo an Alle!

    sooo — und an WEN – u welche ADRESSE wendet man sich, wenn man an einem “anständigen”, qualitativ hochwertigen Hang interessiert ist. Ich reise von einer Seite zur nächsten …. will aber das Original und keinen roten oder blauen aus Amerika.

    bitte um Hinweise – vielen Dank! lg sabine

  77. Michael Says:

    Hallo Sabine,
    deine Frage ist nicht mit einem Satz beantwortet. Und weil das so ist, habe ich den Artikel verfasst, der oben auf dieser Seite beginnt. Glaub mir, du wirst einiges mehr an Geduld und langen Atem brauchen, als du dafür brauchst, den Artikel sorgfältig von Anfang bis Ende durchzulesen, wenn du an einem “anständigen”, originalen Hang und nicht an roten oder blauen aus Amerika interessiert bist. ;-)

  78. Dieter Says:

    Hallo Michael,
    schön, dass es so ein Forum gibt und man an jemanden noch offne Fragen stellen kann. Ich gehöre zu den Glücklichen, die im Erwartungsfiber liegen. Ich bekomme meine im Januar 2009 (kann es kaum noch erwarten …”Fieber”). Ich habe meine Bestellung im letzten Halbjahr 2007 abgeschickt und ca. ein halbes Jahr au die Zusage mich geduldet. Allerdings konnte ich damals noch davon ausgehen, dass ich sie in einer bestimmten Tonfolge mir wählen kann. Wie es aber nun so aussieht ist das nun eventuell doch nicht mehr so möglich. Was echt blöd wäre, denn ich möchte ein ganz besonders Stück erlernen, welches die genaue Tonfolge verlangt (9tönig). Hast Du Infos ob es da Spielraum gibt? Und noch eine Frage, die schon mal gestellt wurde aber nicht hinreichend beantwortet wurde. Ist im Preis die CH MwSt. drin und/oder kommt die noch dazu. In dem Zusammen stellt sich auch dann gleich die Frage nach Verzollung und MwSt. für Deutschland. Muss ich durch den Zoll damit?
    Mit freundlichen Grüßen – Dieter ?!

  79. Michael Says:

    Hallo Dieter, bei der Tonskala gibt es keinen Spielraum. Da haben sich die Hangbauer festgelegt: Das Integrale Hang hat eine festgelegte Anordnung von Tönen. Die gehört zum Konzept des Integralen Hang. Ob Ausnahmen möglich sind kann ich natürlich nicht völlig ausschließen, habe aber noch nie davon gehört. Das müsstest du die Hangbauer direkt fragen.

    Bei Zoll und Mehrwertsteuer ist es unterschiedlich je nachdem ob du nach Bern fährst und dein Hang abholst (was ich sehr empfehle, weil die Hanghang individuell sind, und man sich eines aussuchen kann, was einem persönlich gefällt und weil es ein Erlebnis ist, die Hangbauer zu treffen. Das hilft sehr zu verstehen, was das Hang ist und wie man es am besten behandelt) oder ob du es dir zuschicken lässt.

    Fährst du nach Bern, bezahlst du 1200 Euro und bist bei der Rückfahrt nach Deutschland an der Grenze selbst für Zoll und Mehrwertsteuer verantwortlich. Lässt du es dir zuschicken zahlst du etwas über 1300 Euro als Vorkasse, und darin sind dann Zoll, Mehrwertsteuer und Versand enthalten und du brauchst dich um nichts zu kümmern.

    Wenn du dazu noch Fragen hast, schau doch mal im Hang-Music Forum vorbei (da gibt es auch ein deutsches Unterforum). Dort sind einige Leute aktiv, die in den letzten Wochen und Monaten ihr Integrales Hang erhalten haben und von ihren eigenen Erfahrungen berichten können.

    Nachtrag September 2009: Da das Hang-Music-Forum sein deutsches Unterforum eingestellt hat und der Eigentümer des Forums außerdem angekündigt hat, dass das gesamte Forum demnächst stillgelegt wird, empfehle ich stattdessen das seit April diesen Jahres gestartete Hangforum (mit einem englischen und einem deutschen Bereich) unter http://www.hangforum.com.

  80. Wolfgang Says:

    Hallo Michael,

    du scheinst ja eine heißen Draht zu den Hangbauern zu haben.
    Hast du Informationen zur angekündigten “längeren Schaffenspause”. Oder mit anderen Worten: Ist ein Brief nach Bern das Papier wert? Den der Hang-Virus hat meinen Körper schon infiziert und ich bin auf der Suche nach einem Weg zum Hang
    lg Wolfgang

  81. Michael Says:

    Hallo Wolfgang,
    über die längere Pause ist mir nichts näheres bekannt und ich glaube, auch die Hangbauer haben sich da nocht nicht festgelegt, sondern lassen es auf sich zukommen. Ein Brief nach Bern ist sein Papier wert. Wenn du das mit einer großen Portion Geduld ergänzst, hast du alles erledigt, was du derzeit tun kannst. Es kann sehr lange dauern, bis du eine Antwort erhältst, aber der Brief ist nichts ins Leere gesendet.

  82. Michael Says:

    Das ganze Theater um das Hang ist lächerlich, ich kauf mir lieber eine schöne Gitarre. Und die beiden Hang-Hansel mit Ihrer AG können mir gestohlen bleiben.
    Rechtlich gesehen ist es geradezu lächerlich, den Käufer zu verpflichten, den Kaufgegenstand NICHT zu einem höheren Preis zu verkaufen.
    Was ich mit meinem Hang mache, geht den Verkäufer einen Dreck an!

  83. Michael Says:

    Hallo Michael,
    es zwingt dich ja niemand, statt einer schönen Gitarre ein Hang zu kaufen. Und so können doch alle glücklich sein. Du kannst mit deiner Gitarre das machen, was du möchtest und die Hangbauer können mit ihren Hanghang das tun, was sie möchten.

    Deine rechtliche Einschätzung ist allerdings falsch. Wenn du mit jemandem einen Vertrag schließt, dann musst du dich an die Vertragsvereinbarungen halten. Niemand zwingt dich, diesen Vertrag abzuschließen. Aber wenn du den Bedingungen zustimmst, dann verpflichten sie dich. Der Kauf eines Hangs ist halt kein einfacher Kaufvertrag, sondern ein Vertrag der noch weitere Bedingungen enthält. Soetwas ist in keiner Weise unüblich.

    Ärgern kann sich über die Vertragsgestaltung doch nur derjenige, der von vornherein vorhat, mit seinem Hang zu spekulieren und es mit Gewinn zu verkaufen. Wer wirklich sein Hang behalten und darauf spielen will, kommt durch die Vertragsgestaltung zu einem bezahlbaren Hang. Ohne diese Vertragsgestaltung würden die Hangbauer ihre Instrumente sicherlich für das Doppelte oder Dreifache verkaufen. Und so ist diese Vertragsgestaltung zum Vorteil aller – außer derjenigen, die mit dem Hang spekulieren wollen. Und mit denen habe ich – das gestehe ich gern – kein gesteigertes Mitgefühl.

  84. Jannes Says:

    hi michael und alle anderen hang fan´s
    also erstmal danke an alle für die information (hab alle einträge gelesen)
    als ich vor einer woche zufällig auf ein hang video getroffen bin hab ich erstmal meine eltern gefragt ob sie so ein instrument kannten leider kannte keiner dieses instrument -.-
    meine ganze familie war sofort fasziniert von dem intrument und sagten alle jannes wenn du so eins hast will ich auch mal spielen!!
    alles schön und gut dann bin ich aber im internet auf die suche gegangen und war sehr irritiert als ich keines dieser hanghang gefunden habe dann bin ich auf diese seite hier gestoßen und hab mich gefragt ob ich in meinem alter auch schon die möglichkeit hab so ein instrument zu spielen da in allen youtube oder myvideo seiten nur erwachsene ein hang spielten
    also ich bin 14 und würde mich über antworten sehr freuen
    DANKE im voraus
    mit hang´ischen
    der größte hang fan
    Jannes

  85. Michael Says:

    Hallo Jannes,
    hast recht, man sieht auf Youtube tatsächlich nur Erwachsene Hang spielen. Aber das heißt nicht, dass es irgend einen Grund gibt, weswegen Jugendliche mit 14 kein Hang spielen könnten. Ich denke, dass da alleine dein Interesse ausschlaggebend ist, ob das Hang etwas für dich ist.
    Am besten ist es sicherlich, wenn du mal die Möglichkeit hättest, ein Hang auszuprobieren. Hangspieler sind zwar nicht sehr dicht gesäht, aber vielleicht gibt es in deiner Nähe ja eine Möglichkeit. Frag doch einfach mal im deutschen Unterforum des Hang-Music Forums nach. Die Leute sind da zwar tatsächlich alle deutlich älter als du, aber alle sehr offen.
    Die größte Schwierigkeit ist, an ein eigenes Hang zu kommen. Im Artikel oben ist ja die derzeitige Situation beschrieben. Und ich schätze du wirst mindestens 15 sein, bis du ein Hang bekommen kannst. Im Augenblick kannst du nur einen Brief an die Hangbauer in Bern schreiben. Und dann musst du abwarten. Die Hangbauer werden irgendwann darüber informieren, wie es mit dem Hang ab Herbst 2009 weitergeht. Bleib bis dahin einfach am Ball und halte dich auf dem Laufenden. Wenn sich etwas Neues tut, werde ich es hier im Hangblog veröffentlichen und auch im Hang-Music Forum verbreiten sich Neuigkeiten sehr schnell.
    Nachtrag Oktober 2008: Ein Registrieren neuer Mitglieder ist im Hang-Music Forum nicht mehr möglich. Es wird nicht mehr als aktives Forum, sondern nur noch als Archiv betrieben. Für den Austausch mit anderen Hangspielern und Hang-Interessierten empfiehlt das Hangblog heute das Hangforum unter http://www.hangforum.com. Dort gibt es auch einen deutschen Bereich.

  86. Alpar Says:

    Hallo Hang Fans,

    bin verblüfft. Hatte damals mir einen Hang gekauft und jetzt durch puren Zufall und über Umwege (Youtube; Googl etc.) festgestellt, dasses ja schon längst neue Generationen gibt und das die Firma welche den Hang baut keinen Internetauftritt hat….

    Meine Frage: Ist mein “alter” Hang denn nun so viel schlechter? Oder ist die neue Generation so viel besser?

    Freue mich über Aufklärung
    Danke

  87. Michael Says:

    Hallo Alpar,
    die neuen Generationen sind “besser”, aber das heißt nicht dass die älteren “schlechter” sind ;-) Wenn auch ein YouTube-Video nicht in der Lage ist, den Klang eines Hangs angemessen wiederzugeben, so bekommst du doch eine Idee von den Unterschieden der verschiedenen Entwicklungsstufen in diesem Video.

  88. Alpar Says:

    Hi Michael,

    danke für dein feedback. Hmm wo würde man den meinen Hang (Ake Bono) bei der neuen Struktur des Inegralen hangs einordnen? Oder kan man das überhaupt?

    Viele Grüße
    Alpar

  89. Michael Says:

    Hallo Alpar,
    so richtig habe ich deine Frage nicht verstanden. Dein Hang ist offensichtlich ein Hang der ersten Generation. Das Integrale Hang ist die neueste Entwicklungsstufe. Das betrifft Änderungen im Design, im Herstellungsverfahren und die über die Jahre verbesserten Fähigkeiten der Hangbauer beim Stimmen der Instrumente. Außerdem wird das Integrale Hang nur noch mit einem einzigen Klangmodell angeboten. Schau mal im Hanglexikon nach. Dort ist einiges erkärt.

  90. Alpar Says:

    Hallo Michael,

    so jetzt hatte ich Zeit mir mal alles in Ruhe anzuschauen. Hmm in am überlegen mir doch einen Integral Hang zu bestellen. Sind zwar etwas teurer geworden aber was solls. Vielleicht kann ich ja meinen “alten” Hang “verscherbeln ;-)

    Vielen Dank für deine Tipps

  91. Michael Says:

    Hallo Alpar,
    ich empfehle dir, den Artikel oben sorgfältig durchzulesen. Es ist derzeit nicht möglich eine Integrales Hang zu bestellen. Du kannst lediglich dein Interesse für einen Nachfolger des Integralen Hang anmelden. Ob und wann du dann ein Hang bekommen kannst, ist derzeit völlig offen, wird nach meiner Einschätzung aber mindestens ein Jahr dauern (oder auch deutlich länger).
    Beim “Verscherbeln” deines alten Hang musst du dir darüber im Klaren sein, dass PANArt den Verkauf eines Hang mit hohem Gewinn strikt ablehnt, weil sie selbst bei ihren neuen Hanghang auch darauf verzichten, einen am Markt möglichen Verkaufspreis zu erzielen, sondern es vergleichsweise günstig anbieten. Sie haben angekündigt, dass Hangbesitzer, die ihr Hang mit hohem Gewinn verkaufen, von ihnen kein neues Hang bekommen können. Ebenso lehnen sie das Stimmen und Reparieren von Hanghang, die über Ebay oder anderswo mit hohem Gewinn verkauft wurden ab. Neue Hanghang verkaufen sie wie im Artikel beschrieben ausschließlich mit einer Zusatzvereinbarung, die ihnen ein Vorkaufsrecht einräumt, wenn der Eigentümer es verkaufen will, und den Eigentümer verpflichtet es nicht zu einem höheren als dem Kaufpreis zu verkaufen. Auch wer sein älteres Hang von PANArt stimmen oder reparieren lassen möchte, muss eine solche Vereinbarung unterzeichnen, wenn er den (dann sehr preisgünstigen) Service in Anspruch nehmen möchte. Mit dieser Vorgehensweise wollen die Hangbauer verhindern, dass das Hang zu einem Spekulationsobjekt oder einer Geldanlage wird, wie es im Kunstmarkt üblich ist. Sie wollen das Hang weiterhin zu einem erschwinglichen Preis anbieten können.

  92. Alpar Says:

    So, ich muss verrückt sein. Habe ein Fax geschickt und ein Briefchen sicherheitshalber für die Post bereit. Die Bestellung ist durch….

  93. Michael Says:

    Verrückt bist du nicht. Du brauchst bloß einen langen Atem ;-)

  94. Alpar Says:

    Ach ja keine Sorge, ich will bestimmt keinen Gewinn damit erzielen, nur vielleicht die Kosteneines neuen Hang etwas “reinholen”.

    So, und jetzt langer Atem und durch!

  95. Alpar Says:

    Lieber Michael,

    eine Frage nur noch zum Verständniss: Was heisst denn Vorverkaufsrecht? Kann ich meinen “alten” Hang bei PANArt wieder abgeben?

    Freue mich über Nachricht. Liebe Grüße
    Alpar

  96. Michael Says:

    Vorkaufsrecht bedeutet, dass wenn du dein Hang verkaufen möchtest, du zuerst PANArt fragen musst, ob sie es zurückkaufen wollen, bevor du es an jemand anderen verkaufst. Dein altes Hang werden die Hangbauer sicherlich für den Kaufpreis, den du bezahlt hast, jederzeit gerne zurücknehmen oder für ein neues Hang in Zahlung nehmen, da sie daran interessiert sind, dass gebrauchte Hanghang in gutem Zustand und für einen fairen Preis ohne Gewinn an andere Leute weitergegeben werden.

  97. Alpar Says:

    Hey das wäre ja super, blöd das ich es gestern im Fax ncht dazu geschrieben habe. Dann schicke ich den lieben Hangbauern nochmal ein Fax mit dem Zusatz, dass ich meinen “alten” Hang bei ihnen abgeben will. Super Micha! Danke für deine wertvolle Unterstützung! Grüße Alpar

  98. Michael Says:

    Superblöd war es nicht. Das ist ja eh noch Zukunftsmusik, da du dein Hang ja sicherlich in der Zeit, bis du irgendwann einmal ein neues Hang erhalten kannst, behalten willst.

  99. Jonas Says:

    Hallo Hangfans
    habe mit bedauern gerade mitbekommen wie ich an eine hang komme…
    gibt es denn nicht eine schnellere oder andere methode sich dieses goldstück zu besorgen, natürlich auch zu humanen preisen.

    ich kann nicht länger warten denke ich bzw. mein Vater und meine Mutter würde mir eine zahlen dar ich mir als auszubildender leider keine leisten kann.

    Liebe grüße Jonas

  100. Michael Says:

    Hallo Jonas,
    welche Möglichkeiten gibt es z. Zt. zu einem Hang zu kommen?

    1) Du schreibst einen Brief an PANArt und wartest ab. Da derzeit noch offen ist, wie es mit dem Hang in 2009 weitergeht, lässt sich nicht sagen, wann du so zu einem Hang kommst. Es dürfte nach meiner Einschätzung aber mindestens ein Jahr (oder länger) dauern.

    2) Anfang nächsten Jahres kommt eine amerikanischer Steelpan Firma, Pantheon Steel, mit einem eigenen Instrument heraus, dass dem Hang sehr ähnlich sein soll. Es heißt Halo. Bisher lässt sich über das Instrument noch nichts sagen, weil es noch nicht öffentlich vorgestellt wurde. Allerdings gibt es auch dort schon eine Warteliste von etwa 1600 Interessenten. Auch wenn wahrscheinlich nicht alle dieser Interessenten ein Halo kaufen werden, so ist auch hier für neue Interessenten mit einer langen Wartezeit zu rechnen.

    3) Auf Ebay wird ab und zu ein Hang versteigert. Allerdings muss man dort 3000-6000 Euro anlegen, um eine Auktion zu gewinnen. Außerdem ist es risikoreich, weil man den Käufer nicht kennt und das Hang vorher nicht selbst ausprobieren kann. Man weiß nicht ob es in Ordnung und in guter Stimmung ist. Ein Kauf bei Ebay hat aber auch noch einen anderen großen Nachteil: Weil Felix Rohner und Sabina Schärer es missbilligen, dass mit Hanghang spekuliert und so die Preise hochgetrieben werden, haben sie angekündigt, dass sie ein Hang, das (auf Ebay oder anderswo) mit Gewinn verkauft wurde, nicht reparieren und nicht stimmen werden. Und es ist wahrscheinlich, dass ein bei Ebay gekauftes Hang über kurz oder lang eine Stimmung brauchen wird. Manche der über Ebay verkauften Hanghang, sind schon zum Zeitpunkt der Versteigerung verstimmt.

    4) Du triffst zufällig einen Hangeigentümer, der sein Hang loswerden und dabei keinen Gewinn machen möchte – Die allerbeste aber sehr unwahrscheinliche Möglichkeit.

    Leider kann ich dir keine bessere Auskunft geben.

  101. stefan brecher Says:

    hallo michael habe ca 2 jahre auf mein hang gewartet und habe es jetzt zuhause und die wartezeit hat sich gelont habe 2 videos im you tube
    steve´s first hang lg stefan

  102. Sandra Says:

    Hallo,

    vielen Dank für die ausführlichen Informationen!
    Meinen Brief habe ich eigentlich schon im August per Fax geschickt, leider habe ich eben erst bemerkt, daß ich wohl einen Zahlendreher in der Faxnummer hatte. Ich ärgere mich gerade schwarz, denn vermutlich ist mein Fax also nie dort angekommen, das bedeutet zwei Monate mindestens verschwendet. So dauert es noch länger, bis ich vielleicht ein Hang in Händen halten darf. Aber nun habe ich noch mal alles in einen richtigen Brief gepackt, inklusive dem Fax, und schicke es morgen auf die Reise (hoffentlich macht die Post dieses Mal keinen Mist).
    Ich hoffe nur, daß sie es mir nicht übel nehmen, falls mein Fax doch angekommen ist. Nicht, daß es aussieht, als würde ich nerven wollen, damit ich schneller an ein Hang komme. Aber ich habe den Zahlendreher in der Faxnummer erwähnt.

    Nun heißt es wieder warten.

    Weiß denn jemand, wie lange es ungefähr zur Zeit dauert, bis man eine Antwort bekommt? Es geht ja nur noch die Antwort mit der Pause raus, soweit ich weiß. Aber wenigstens das wäre schon mal ein Zeichen der Hoffnung für mich, denn immerhin bedeutet das, daß meine Post angekommen ist.

    Ich würde mich übrigens SEHR freuen, wenn die Hangbesitzer den Klang dieser wunderbaren Instrumente mit uns Hanglosen weiterhin per Youtube oder in den Fußgängerzonen, auf CDs und Bühnen teilen würden.
    An alle, die das schon machen: DANKE!

  103. Michael Says:

    Hallo Sandra,
    soweit ich das mitbekomme, arbeiten Felix Rohner und Sabina Schärer die eingehenden Briefe nicht kontinuierlich ab, sondern versenden zu bestimmten Zeitpunkten Antworten an alle in der Zwischenzeit eingegangenen Anfragen. Deswegen lässt sich nicht sagen, wie lange es dauert, bis du eine Antwort erhältst. Das kann in ein paar Wochen oder aber auch erst in einigen Monaten sein.

    Dass dir das mit dem Zahlendreher beim Faxen passiert ist, ist ärgerlich. Daher denke ich, ein Brief ist immer die bessere Wahl, auch wenn er einen oder ein paar Tage länger braucht. Denn bei einer Briefadresse kann man weniger Fehler machen und er kommt auch bei einem Fehler oft trotzdem an. Und im schlimmsten Fall bekommt man ihn als unzustellbar zurück und weiß, dass er nicht angekommen ist.

    Du hast alles getan, was du derzeit tun kannst. Also überlass alles weitere dem Lauf der Dinge. Du wirst irgendwann eine Antwort erhalten und weißt dann, wie es weitergehen kann.

  104. UrbanBuddha Says:

    hallo michael,

    so. habe dieses topic jetzt ganz durchglesen und fühle mich endlich satt informiert. danke dafür erst mal, tolle arbeit. ich kenne das hang jetzt erst seit zwei tagen und habe das gefühl (die meisten von euch bestimmt auch) als hätte ich mein leben lang nach so einem instrument gesucht. totales herzrasen, ich glaube ich war vorher noch nie wirklich verliebt :) der Brief geht diese woche raus und hoffe dass ich die liebe meines lebens in händen halten kann bevor ich 30 bin (derzeit 25). Ich beneide alle hangspieler und werde die wartezeit (nach der kreativen pause) wie in einem gefängnis absitzen. freue mich darauf.

  105. Sebastian Says:

    Hi, ich hätte mal eine Frage zum Hang, und zwar interessiert mich das Instrument natürlich auch unheimlich und ich würde liebend gerne lernen, es zu spielen. Die Frage ist, ist dieses Instrument auch für den absoluten Musikneuling geeignet, oder sollte man vorher lieber Erfahrungen an anderen (welchen?) Instrumenten gesammelt haben?

  106. Michael Says:

    Hallo Sebastian,
    für jeden, der ein Instrument spielt, ist sein erstes Instrument das erstes Instrument. Und so kann natürlich auch das Hang ein erstes Instrument sein. Es gibt “absolute Musikneulinge” die damit sofort gut zurecht kommen. Genauso kann es eine Weile dauern. Das Hang ist gut geeignet, um es intuitiv zu erforschen (siehe diesen Kommentar). Es kann hilfreich sein, Kontakt zu anderen Hangspielern zu haben und voneinander zu lernen. Wenn du Einschätzungen von Hangspielern haben möchtest, dann schau doch mal im Hang-Music Forum vorbei. Da findest du Leute mit ganz unterschiedlichem musikalischen Hintergrund. Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, dass du mal selbst ein Hang ausprobieren kannst um ein erstes Gefühl dafür zu bekommen.
    Nachtrag Oktober 2008: Ein Registrieren neuer Mitglieder ist im Hang-Music Forum nicht mehr möglich. Es wird nicht mehr als aktives Forum, sondern nur noch als Archiv betrieben. Für den Austausch mit anderen Hangspielern und Hang-Interessierten empfiehlt das Hangblog heute das Hangforum unter http://www.hangforum.com. Dort gibt es auch einen deutschen Bereich.

  107. Golla Gallo Says:

    Meine schönste Weihnachtsüberraschung war die Entdeckung des Hang über y.t.und die liebevollen, geduldigen Antworten von Michael in diesem blog.
    Meine Hochachtung vor den Erbauern/Künstlern und ihren Verkaufsbestimmungen!

  108. Opticap Says:

    Hallo,
    hat es eurer Meinung nach noch Sinn eine Anfrage für ein Hang zu stellen?
    Viele Grüße

  109. Michael Says:

    Hallo Opticap,
    das kommt auf deine Perspektive an. Wenn du planst zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Hang zu haben, macht es keinen Sinn. Wenn du bereit bist, es der Zukunft zu überlassen, ob und wann du ein Hang bekommen kannst, sieht das anders aus.

  110. Anja Says:

    Ich kann es immer noch kaum glauben, aber nun nach 17 Monaten habe ich endlich meinen Hang. Habe ihn seit einer Woche und es fällt mir schwer ihn aus den Händen zu legen.
    Allen, die gerne noch einen hätten, drücke ich fest die Daumen, dass Ihr bald einen bekommt.
    Beste Grüße aus Köln

  111. Michael Says:

    Hallo Anja,
    herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Hang.

  112. PALFE Says:

    Hi Anja,

    ich wohne in der Nähe von Köln und bin auch fasziniert vom Hang.
    Nur leider durfte ich so ein Instrument noch nie selbst in den Händen halten.
    Würdest du es mir vielleicht mal vorführen? :-)

    Gruß

    PALFE

  113. Carsten Says:

    Hi zusammen,
    schon lange bin ich tooootaaal geflasht von diesem Instrument und habe es bis heute immer für eine arabische oder asiatische Erfindung gehalten. Hab mich deshalb auch gewundert, dass im Internet (u. a. bei Ebay) kaum etwas dazu zu finden ist, wobei asiatische billigversionen von Ur- Instrumenten doch europäische Märkte überfluten.
    Umso größer war die Überraschung, dass die Hang eine sehr neue Erfindung aus Schweizerköpfen ist. Ich weiß nicht, ob ich Geld; Geduld und Zeit habe nach Bern zu fahren.
    Ich werde es mir überlegen und mich so lange an Videos im Internet erlaben.
    Den Erbauern ist damit ein grandioses Meisterstück gelungen, welches sie mit einem menschlichen und sozialen Vertriebssystem verkaufen.
    Ich finde keine Worte mehr für meine Faszination
    auf bald
    CJ

  114. LarsGiek Says:

    Hi Leute, ich bin gestern auf das wunderbare Instrument gestoßen und habe auch gleich einen Bewerbungsbrief nach Bern gesendet :-) ! Ich bin total begeistert von dem Hang und wäre total geflasht wenn das klappen würde…!
    Ich wünsche Euch und eurer Kreativitär beim weiterentwickels des Hangs nur dass beste und Hoffe dass keine doofen chinesen auf die Idee kommen das Hang zur Massenware durch ihre schlechte kopiererei zu machen.

    Haut rein und alles gute

  115. Michael Says:

    Hallo LarsGiek,
    dies ist keine Website von PANArt. Daher werden die Hangbauer deine aufmunternden Worte wahrscheinlich nicht lesen (es sei denn sie lesen hier alle Kommentare mit).
    Jedenfalls alles Gute für dich, dass es mit einem Hang für dich klappt. Du wirst jedenfalls ein gutes Stück Geduld brauchen.

  116. Surya Says:

    hallo, Ich wüsste gerne ob bekannt ist wie lange die “forsch-und Erholpause” andauern wird?

    Danke,
    Surya

  117. Michael Says:

    Hallo Surya,
    nein, das ist nicht bekannt. Wenn es soweit ist, werden die Hangbauer von PANArt darüber informieren. Wenn du überlegst, dich für ein Hang zu bewerben, spielt aber die Dauer der Pause kaum eine Rolle. Da Hunderte von Interessenten sich in den letzten Monaten bei PANArt gemeldet haben, kannst du sowieso keine bestimmte Zeit abschätzen, wann du ein Hang bekommen kannst. Das, was du jetzt tun kannst, ist einen Brief nach Bern zu schicken.

  118. Arios Says:

    Da es zurzeit fast unmöglich ist ein Hang in einem überschaubaren Zeitrahmen zu bekommen, möchte ich mal fragen ob mir jemand etwas über ein ähnliches ähnliches Instrument mit Namen “Kaisa” oder so auskunft geben kann? Hat das jemand schon mal getestet. Könnte es eine alternative zum Hang sein?

    Gruss,
    Arios

  119. Michael Says:

    Hallo Arios,
    das Instrument, dass du meinst, heißt Caisa. Ich habe in einem anderen Kommentar schon etwas dazu geschrieben. Nach meiner Einschätzung klingt die Caisa mehr wie ein Steelpan und ihm fehlt das Charakteristische des Hangklanges. Für mich wäre es keine Alternative. Diese Einschätzung teilen viele Hangspieler. Es gibt aber auch welche, denen die Caisa gefällt und die beide Instrumente spielen. Ich denke, es kommt darauf an, wie man mit dem Instrument umgehen will. Beim Hang kommt es mehr auf das Hineinhorchen in den Klang an. Darum, mit horchenden Händen zu spielen. Es ist ein sich Versenken in den Klang. Die Steelpan ist ein Instrument, um ekstatischen Ausdruck musikalisch nach außen zu bringen, sie gleicht darin mehr dem Schlagzeug, während das Hang mehr dem Gong ähnelt. Das Hang ist das Instrument des einzelnen Individuums, der Steelpanspieler bringt musikalische Energie im Kollektiv nach außen. Wenn auch das Hang eine seiner Wurzeln in der Steelpan hat, so sind Hang und Steelpan doch zwei verschiedene Welten, ein Umstand, der von Felix Rohner im Gespräch häufig betont wird. Dies ist auch der Grund, weswegen die Hangbauer von PANArt, die ja zunächst angetreten waren, neue Materialien und Methoden für den Steelpanbau zu erforschen, sich aus der Steelpanwelt zurückgezogen und auf das Hang konzentriert haben. Ich hoffe, dass diese Gedanken dir helfen, deine Frage besser einschätzen zu können. Schlussendlich kannst du es aber nur selbst ausprobieren, indem du beide Instrumente im eigenen Spiel miteinander vergleichst.

  120. Jens Says:

    die schönste Musik aller Zeiten..

    Trevor Namaste – Solar On Plexus

  121. Alex Jacobowitz Says:

    Kann jemand BITTE sagen, was ich tun muss, um an Felix und Sabina zu kommen? Ich will nach Bern fahren schon, aber dann was? Telefon? Email? Adresse? Es ist mir gar nicht klar. Ich bin dankbar für alle Hilfe.

    Alex

  122. Michael Says:

    Hallo Alex,
    genau wegen dieser Fragen wurde der Artikel hier oben drüber geschrieben. Lesen musst du schon selber. ;-)

  123. Horst G. P. Says:

    In Physics Today (March 2009) erschien auf den Seiten 66/67 ein Artikel: The extraordinary sound of the hang.
    Sehr informativ!

    Horst

  124. Michael Says:

    Hallo Horst,
    den Artikel kann man auch online lesen. Den Link dazu gibt es hier.

  125. Ron Says:

    Heyhey,
    Ich bin auch ein Verzweifelter des Hang-Kaufes. Leider kam vor kurzem eine entmutigende Nachricht, dass Panart erneut ein halbes Jahr lang Verkaufspause macht. Klar das dient der Entwicklung, aber…
    Ist eingetlich mal jemand auf die Idee gekommen, ein Programm zu schreiben, welches es wenigstens möglich macht, digital das Wunder des Desiderats zu geniessen? Um die verzweifelten Wartenden ein wenig zu entlasten?

    Gruss Ron

  126. Serhat Says:

    Hi,
    ich habe zwar den Artikel oben gelesen, aber ich bin wohl blind, dass ich den Preis nicht gesehen habe. Könnt ihr ihn mir bitte nennen? Wird die neue Generation die nach der Pause, die mein Vortexter Ron schrieb, erscheinen wird mehr Kosten? Würde ich wenn ich mich jetzt anmelde die neue erhalten wenn ich in einem halben Jahr eine Einladung bekomme?

    Danke
    Serhat

  127. Michael Says:

    Hallo Serhat,
    der Preis steht drin und beträgt derzeit 1200 Euro. Von einer bevorstehenden Preisänderung ist mir nichts bekannt, was nicht heißt, dass sie ausgeschlossen ist. Wenn du dich jetzt anmeldest, wirst du in einem halben Jahr kein Hang bekommen können. In der Nachricht, die derzeit sehr viele erhalten haben, die an PANArt geschrieben haben, steht nämlich auch, dass sie in diesem Jahr kein Hang mehr bekommen können und Ende des Jahres informiert werden, wie es weitergeht. Es gibt übrigens keine halbjährige Verkaufspause. Diese Angabe wurde meines Wissens nirgendwo kommuniziert. Die Hangbauer machen derzeit nur ein paar Monate Pause, Gäste zu empfangen und Hanghang zu verkaufen, um sich in dieser Zeit zu erholen und sich um die Einführung neuer Verfahren und Änderungen am Hang zu kümmern. In der Zeit danach können wieder Menschen ein Hang bekommen. Das sind aber dann Interessenten, die sich schon vor längerer Zeit für ein Hang beworben haben. Wenn du heute an PANArt schreibst, wirst du wahrscheinlich ersteinmal viel Geduld aufbringen und auf eine Antwort warten müssen, denn PANArt versendet keine Nachrichten direkt nach Erhalt eines Briefes, sondern sammelt die eingehenden Briefe, um in größeren Abständen dann eine zu diesem Zeitpunkt aktuelle Information zu versenden. Das kann viele Monate dauern.

  128. Serhat Says:

    Hi, noch paar kleine Fragen, bekomme ich eine Bestätigung über den Erhalt der Faxnachricht oder dass ich in die Warteliste gesetzt werde? Wär ja schlimm wenn ich Monate mit Warten verbringe und dabei keine Bestellung ankam. Den Brief kann ich auf deutsch schreiben? Ich würde das Faxgerät an meinem Arbeitsplatz benutzen, jedoch bin ich da nicht länger als Juni, würde ich eine Antwort per Brief oder Fax bekommen?

    Nochmals Danke
    Serhat

  129. Serhat Says:

    Hi Michael,
    vielen Dank für deine Antwort, die kam wohl als ich die zweite Nachricht schrieb :)

    Meinen Beitrag kann man dann wohl ignorieren, ich werde dann mal besser einen Brief schreiben statt zu faxen. Eine letzt Frage habe ich noch, muss ich den Antrag auf eine bestimmte Weise tabellarisch formulieren oder frei schreiben?

  130. Michael Says:

    Hallo Serhat,
    ich würde auch einen Brief empfehlen, auf die altmodische Art kann technisch weniger schief gehen, und wenn man sich bei der Adresse völlig verhauen hat, kommt der Brief halt zurück und man weiß sicher, dass er nicht angekommen ist. Es gibt keine formalen Anforderungen an den Inhalt des Briefes. Du kannst auf deutsch, englisch, spanisch, französisch oder italienisch (und natürlich auch auf berndeutsch, falls du das beherrscht ;-) ) das schreiben, was du meinst, was dir wichtig ist.

  131. Serhat Says:

    OK cool, danke. Ich melde mich dann 6-12 Monaten wenn ich was neues gehört habe ;D

  132. Bruno Says:

    Hey People, I sent a letter on November last year and for 2 weeks i got an answer saying that for this year they are not able to sell any Hang but all people who requested one willbe out on a list and on the end of this year they will send another letter saying when and how we can get one……so write them ifu are insterested on getting one…..Peace Bruno

  133. Serhat Says:

    Hey Bruno, thanks for your advice but on the top of the site is already an explantation :)

  134. U. Rudolf Says:

    Ich habe dieses phantastische Instrument in Rio de Janeiro am Strand Sao Conrado kürzlich zum ersten mal gehört. Beeindruckend! Gratulation und Danke den Erfindern und Herstellern!

  135. Miri Says:

    Hallo—Achtung:
    an alle Hang-Spieler-die Glücklichen die ein Hang besitzen!!!!
    Ist jemand im Raum Stuttgart ,Ulm oder Biberach der ein Hang besitzt,und bei dem ich dieses wundervolle Instrument mal ausprobieren könnte??????das wär sooo super-würde mich total freuen wenn sich jemand meldet unter : Miri.vollmer@web.de
    LG Miriam

  136. Michael Says:

    Hallo Miri,
    besuch doch mal das Hangforum und schreib dort einen Beitrag mit deinem Anliegen.

  137. Bernd Tomaschek Says:

    Liebe Hangfreunde und -freundinnen,
    ich habe Anfang Dezember 2008 per Brief ein Hang bestellt und noch nichts von PANArt gehört. Anfangs fand ich – wie andere in diesem Forum sicherlich auch – die Vertriebswege von PANArt zumindest ungewöhnlich. Mittlerweile finde ich diese aber richtig sympatisch: in Zeiten des Raubtierkapitalismus, wo man/frau auf Knopfdruck alles sofort und jederzeit und schnell bekommt, lassen sich Felix und Sabrina Zeit und machen “ihr Ding”, und das ist doch Klasse! Die Bestellung dieses ungewöhnlichen und wunderbaren Instruments ist eben auch eine Geduldsprobe, und das ist schön in dieser heutigen schnelllebigen Zeit…umso grösser ist dann sicherlich die Freude wenn man/frau ein Hang sein eigen nennen darf.
    Ich halte euch auf dem Laufenden!
    Liebe Grüsse an alle, Bernd

  138. Wolfgang Struchtrup Says:

    Hallo,
    möchte an dieser Stelle Kontakt aufnehmen, hatte am Wochenende Gelegenheit eine Hangspielerin auf einem Mittelaltermarkt zu erleben und war sofort verliebt in dieses Instrument und von starkem Interesse erfüllt. Bitte hiermit um Kontakt oder auch ein konkretes Angebot neu oder gebraucht.

    Vielen Dank für den Erstkontakt.

    Alles Liebe,
    Wolfgang Struchtrup

  139. Frank Says:

    Hallo Wolfgang,

    das Hangblog ist nicht die Webseite von PANArt und der Betreiber kann leider auch nicht mehr für dich tun, als genau zu erklären, wie Du zu einem Hang kommen kannst.
    Die Erklärung und alles was Du wissen mußt, findest Du im Artikel oben auf dieser Seite.

    Viele Grüße
    Frank

  140. Nika Says:

    aiaiai, es erscheint ja fast aussichtslos, jemals an ein hang kommen zu können.. voll schade, eigentlich. meint ihr, es wird irgendwann mal auf den “großen markt” kommen und in jedem musikladen erhältlich sein..? ^^

  141. Alexander P. Says:

    Hallo liebe Leute

    Ich habe heute zum ersten mal ein Hang gehört und ich gebe es gerne zu, es hat mich in seinen Bann gezogen. Ich möchte unbedingt eines haben und es spielen lernen. Auch meinem kleinen Sohn hat es wunderbar gefallen. Ich denke auch das es eine sehr gute Wirkung mir viel Ruhe auf ihn ausgestrahlt hat. Ich werde gerne die Wartezeit auf mich nehmen auch wenn ich viel Geduld aufbringen muss. Gibt es eigendlich eine Schule oder einen Kurs wo man das lernen kann?

    Viele Grüsse aus dem Ländle

    Alexander

  142. luciennawaro Says:

    hey,

    auch ich werde mich brav hinten anstellen und morgen meinen Brief versenden.Ohne Erwartungen lebt es sich am ruhigsten bis das ein hang meinen Weg kreuzt!

    Gibt es in diesem blog jemanden aus Hamburg der ein Hang besitzt, welches man mal bewundern kann?

    Viele Grüße aus Hamburg

    Luciennawaro

  143. Michael Says:

    Hallo luciennawaro,
    aus Hamburg ist mir bisher noch kein Hangspieler bekannt geworden. Aber frag doch mal im Hangforum http://www.hangforum.com nach.

    Hallo Alexander P.,
    Schulen und Kurse, wo man das Hangspielen erlernen kann, gibt es nicht. Das Hang erlernt man auch am besten durch eigenes Erforschen des Instruments und das Horchen auf den Hangklang. Wenn man sich dann ab und zu mal mit anderen Hangspielern austauschen kann, hat man eigentlich schon alles, was man braucht, um das Hangspielen zu lernen. Ein guter Ort dazu ist das schon oben genannte Hangforum. Jeder hat seinen eigenen Weg sich mit seinem Hang vertraut zu machen. Das Wichtigste sind ein ruhiger Ort und “horchende Hände”.

  144. Manny Pardeller Says:

    Hallo an alle,

    werde noch diese Woche ein Briefchen an Felix Rohner und Sabina Schärer schreiben und mich in die (fast endlose) Warteliste der Möchtegern-Hang-haber einreihen.

    Kommt Zeit, kommt Hang ;-)

    Schöne Grüße aus Südtirol!
    Manny

  145. Marian Podewelz Says:

    Verdammt die machen gerade Produktionspause ich bin grad auf diese seite gestoßen nach wochenlangen Hangflash und jetz erfahre ich sowas:(
    es ist quasi unmöglich demnächst so ein göttliches Instrument zu besitzen…
    aber ein brief wird nicht schaden….
    Grüße aus Hamburg

  146. Kai Says:

    Ich war vor einem Jahr ein Wochenende in Dresden. Auf einer Freppe saß ein junger Mann mit Rastafrisur und spielte selbstvergessen ein Hang. Der Klng war das Faszinierendste, was ich je gehört habe. Es fing gerade an zu regnen und deshalb sind meine Freundin und ich leider weitergegangen, aber ich habe etwa 30 Sekunden auf Video. Ich schaue mir das so oft an und werde immer ganz träumerisch. In zwölf Jahren gehe ich in Pension. Ich hoffe, das ich bis dahin ein Hang haben werde; ich glaube, es erweitert den emotionalen Horizont ungemein und du kannst anderen eine Freude machen. Die Vereinbarung hinsichtlich der Weitergabe ist schlicht genial.
    Liebe Grüße aus Brandenburg

  147. Hannes Rohner Says:

    Liebe Hangfreunde in aller Welt
    eure Faszination für dieses einzigartige Musikinstument kann ich sehr gut nachempfinden. Jedes Hang wird von Sabine und Felix in stundenlanger Arbeit mit Liebe und grosser Hingabe gebaut. Viele ahnten es: Es steht fast so etwas wie eine geheimnisvolle Philosophie dahinter. Es soll ja schon Hangspieler geben, die die Klänge mit Erfolg für die Heilung von Kranken oder bei der Sterbebegleitung einsetzen… Andere wiederum verzücken staunende Passanten auf Plätzen oder an Stränden. Noch andere spielen einfach zur eigenen Erbauung und Freude an einem rauschenden Bergbach in den Alpen (selber erlebt!)…
    In letzter Zeit entstehen leider kaum mehr als zwei bis vier dieser goldenen Dinger pro Tag. Die Liste der Interessenten wird immer länger und die Wartezeit, bis man glücklicher Besitzer wird, mag fast unerträglich lange erscheinen. Habt Geduld! Eines Tages wird das Warten belohnt werden. Schreibt Felix oder Sabine einen Brief nach Bern und bleibt hartnäckig dran. Ich kann euch sagen, die beiden machen ihren Job nicht um viel Geld zu scheffeln – nein, da steckt viel Leidenschaft dahinter: Sie möchten mit ihren Hangklängen manche Menschen erfreuen und vielleicht auch einen kleinen Beitrag an eine friedliche Welt leisten?! Von Arroganz keine Spur, aber sie strapazieren natürlich manchen, der schnell zu seinem Glück kommen will. Und es soll niemand in der Absicht ein Instrument erwerben wollen, nur um es mit Gewinn weiterzuverkaufen. Spekulation wäre das Letzte und treibt nur die Preise in schwindelnde Höhen. HangHang sind und bleiben sehr persönlich und werden dir auch sofort ans Herz wachsen! Bleibt zu hoffen, dass die beiden noch viele Jahre dran bleiben können. Ich wünsche es jenen und euch allen.
    Hannes Rohner, Bruder v. Fx.

  148. Louis S. Says:

    Grüezi Herr Rohner

    Sie als Familienangehöriger können mir meine Frage wahrscheinlich am schnellsten und am besten beantworten.

    Wieviel kostet mich ein Hang? (in CHF) Ich denke diese Frage wurde schon oft beantwortet, ich habe aber keine Zeit und Lust all diese Beiträge anzuschauen…
    Vielen Dank schon im Voraus für die Antwort!

  149. Michael Says:

    Grüezi Louis S.,

    ich weiß nicht, ob und wann Herr Rohner hier mal wieder reinschauen wird. Aber das macht nichts, denn ich springe mal kurz für ihn ein. Ein Hang kostet in den Jahren 2008 und 2009 1200 Euro. Was das in CHF ist habe ich so nicht im Kopf, ich habe aber keine Zeit und Lust nachzuschauen wo das steht. ;-)
    Ich fürchte allerdings, dass diese Information für Sie von rein theoretischem Interesse bleiben wird, denn wenn Sie nicht einmal die Zeit haben, den oben stehenden Artikel zu lesen, werden Sie kaum dazu kommen, einmal ein Hang zu bezahlen, denn mehr als CHF brauchen Sie vor allem Geduld um ein Hang zu erwerben. Alles weitere steht oben im Artikel.

  150. Hannes Rohner Says:

    Lieber Louis S.
    wie mir Felix heute sagte, kostet ein Hang aktuell, also im Jahre 2009 schon um die 2000 Franken (knapp 1300 Euro). Kommen noch die Reisekosten nach Bern dazu (eine allenfalls nötige Übernachtung bei Felix wäre gratis).
    Gruss aus Uster
    Hannes

  151. Louis S. Says:

    vielen dank für die schnellen infos!
    gibt es denn da keine grössenunterschiede, was einen preisunter-schied bedeuten würde?
    naja,ich habe ja jetzt genug zeit, mir das genau zu überlegen:D
    Gruss aus Dübendorf;)
    Louis

  152. Hannes Rohner Says:

    Lieber Louis
    wenn du dir die kleine Mühe nimmst, die Hanggeschichte zurückzuverfolgen wirst du erkennen, dass es nur eine Grösse gibt. Darum auch nur der oben genannte Preis.
    Bist du der J.-L. St. aus D.?
    Gruss Hannes

  153. Louis S. Says:

    okay vielen dank!!
    nein nicht:)

  154. Naran Says:

    Hallo lieber Michael,

    ich habe letztlich eine Hang gehört und war sehr berührt davon. Ich bin Dir sehr dankbar für die Zeit und Geduld, die Du aufbringst all die ungeduldigen Menschen immer wieder mit Informationen und tröstenden Worten zu bedenken.

    Ich bin auch den Erbauern dankbar für die Art , wie Sie dieses Instrument erschaffen und unter die Menschen bringen.

    Ich lasse mich überraschen, ob eines Tages eine Hang den Weg zu mir findet.

    Dieses haben wollen von so vielen spiegelt viel von unserem Umgang mit Welt.

    Dieses Gefühl, daß die Hang in uns /euch auslöst ist nur Erinnerung an unseren Menschenklang. Der ist in uns. Die Hang geht in Resonanz mit uns. Darum kann Sie vielleicht auch heilen.

    Herzliche GRüße

    Naran

  155. Burninggeorge Says:

    Ein freundliches Hallo an die Fangemeinde..!
    Und ein Riesendankeschön für die unermüdliche Informationsarbeit in diesem Webblog..!!

    Auf der “Ozora”, einem Psy-Trancefestival habe ich das Glück erleben dürfen, einen Hangspieler zu erleben. Er saß im Schneidersitz am Chillzelt und spielte es gedankenversunken zur Freude der umsitzenden und vorbeischlendernden Leute. Dieser schier unglaubliche Klang (welche Generation es war, weiß ich nicht) fesselte mich und ich ließ mich neben ihm nieder und mein Lächeln wurde von seinem mit einem sanften Blick erwidert, ohne sein Spiel zu unterbrechen. Schon hier erfühlte ich einen Respekt, der sowohl beim Spiel als auch (wie ich nach Lektüre des gesamten Artikels hier nun nachvollziehen kann) im eventuellen Erwerb eines Hang zu zollen ist.

    Umso mehr erfüllte es mein Herz, als er mir auf Bitte seine Hang rüberreichte und mir lächelnd bei meiner ersten Berührung in die Augan sah. 2 Minuten reichten und es war auch um mich geschehen..:-))

    Besitz und Eigentum sind nicht meine bestimmenden Leitmotive, doch werde ich mich bemühen, dieses Herzleuchten wiederholen zu können. Den Abend darauf verzauberte “Spongle” die gesamte Menge u.a. mit einem Stück in der ein(e) Hang die zentrale Rolle spielte. Es erfüllte mich so sehr, dass mir (und vielen anderen) Tränen des Glücks und der Verzückung rannen…
    Danke für dieses Erlebnis, den Erbauern, den Spielern und allen anderen, denen es genauso geht.
    Wer weiß, vielleicht wird es mir irgendwann vergönnt sein, diese “Seele” durch eigenes Spiel weiter zu reichen…
    Namaste

  156. Lutz Adam Says:

    Guten Tag.
    Auch ich würde gerne ein Hang erwerben zu Therapiezwecken Schädelhirnverletzter und anderer Menschen mit Handicap.
    Wir sind ein Webradio das sich der Belange von Menschen mit Behinderungen annimmt.
    In der Tat habe ich dieses Instrument bei einer Esotherikmesse gehört und gesehen.
    Bei einem Preis von 880 € ist es mir unverständlich dass so ein Brimborium darum gemacht wird mit Wartezeit usw.
    Das erinnert mich an DDR Zeiten wenn man einen Trabant bestellen wollte.
    Liebe Hersteller, es gibt noch eine Menge anderer Instrumente die man zu Therapiezwecken kaufen kann und diese sind im wesentlichen leichter erwerblicher als euer Hang. Ein Xylophon z.B. erreicht einen ähnlichen Effekt bei meiner Arbeit (das haben wir allerdings schon) Da stellt sich mir die Frage: wollt ihr nicht verkaufen ? oder warum macht ihr solch einen Zauber um dieses “nette” Instrument ?
    Bei dem stolzen Preis sollten auch mehr Verkaufsinformationen gegeben sein. Gibt es das Ding z.B. auch in “C” ?
    Ich habe mich jetzt durch ettliche Seiten gelesen und werd langsam müde. Bevor jetzt mein Interesse am Hang ganz erlischt (und es somit auch nicht zu einem Verkauf kommt) bitte ich doch um etwas mehr Transparenz.
    sendeleitung@radio4humans.de
    Besten Gruß, Lutz Adam – Sendeleitung

  157. Michael Says:

    Hallo Lutz Adam,
    zunächst einmal der Hinweis, dass das Hangblog keine Website der Hangbauer ist. Aus deinem Kommentar geht nicht klar hervor, ob dir das bewusst ist. Du erreichst die Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer daher nur, falls sie mal hier vorbeikommen und das lesen.
    Das Instrument, dass du auf einer “Esoterikmesse” gehört und gesehen hast, war mit hoher Sicherheit kein Hang, denn PANArt geht nicht auf Messen und beauftragt auch niemand anderen auf eine Messe zu gehen. Möglicherweise hast du dort eine Caisa gesehen, eine “umgedrehte Steelpan”, die man von oben angeschaut vielleicht mit einem Hang verwechseln kann, die aber einen völlig anderen Klang hat.
    Wenn deiner Meinung nach ein Xylophon einen ähnlichen Effekt in deiner Arbeit hat, warum brauchst du dann überhaupt ein Hang? Rational abgewogen, wärst du mit einem zweiten Xylophon besser bedient, weil es leichter und kostengünstiger zu beschaffen ist.
    Kommen wir zu der Frage, warum PANArt nicht mehr Verkaufsinformationen gibt. Die wesentlichen Fragen lassen sich anhand von Originaldokumenten von PANArt klären. Die wichtigsten habe ich hier im Hangblog veröffentlicht (siehe “PANArt Veröffentlichungen” rechts in der Navigation), weitere habe ich in “Das Hang im Internet” verlinkt (ebenfalls rechts in der Navigation zu finden). So ist z. B. deineFrage nach einem Ding in C in der “PANArt Hang Broschüre 2008″ eindeutig beantwortet: Nein.
    Wahrscheinlich irritiert dich, das PANArt nicht mehr Werbung macht so dass du die Informationen leichter finden kannst. Der Grund ist schlicht, dass PANArt dir nicht vorgaukeln will, sie hätten etwas anzubieten. Sie bauen etwa 400 bis 500 Instrumente pro Jahr und erhalten täglich etwa 5 Anfragen. Der Rest ist Mathematik.
    Wenn du an einem Hang interessiert bist, bleibt dir nichts anderes übrig als wie alle anderen einen Brief an PANArt zu schreiben und abzuwarten. Die Hangbauer müssen mit einer Nachfrage umgehen, die weit höher ist als sie befriedigen können. Das ist nicht leicht. Im übrigen habe ich mir die Mühe gemacht, zu diesem Thema einen langen Artikel zu schreiben. Er steht auf dieser Seite ganz oben.
    Allerdings solltest du ernsthaft überlegen, ob du überhaupt ein Hang willst, wenn es für dich ein Xylophon auch tut. Möglicherweise hast du auch die Caisa für ein Hang gehalten (das würde für mich erklären, wieso du zu der Ansicht kommst, dass das Hang einen ähnlichen Effek erreicht wie dein Xylophon).
    Schlussendlich: Weil die Situation so ist, dass die Nachfrage weitaus höher ist als das Angebot, liegt es an dir, dich so gut zu informieren, dass du richtig einschätzen kannst, was das Hang ist, und ob du es brauchst. Ich würde dir auch dringend empfehlen, ein Hang einmal in der Wirklichkeit auszuprobieren. Dazu kannst du Kontakt mit Hangspielern aufnehmen, z. B. auf http://www.hangforum.com

  158. Marvin Says:

    Also ohne das jetzt böse zu meinen, aber das alles klingt für mich doch sehr eingebildet, wieso bilden die beiden Super-Hang-Bauer denn keine Leute aus die dann auch Hangs bauen? ALles in allem leider wirklich sehr undurchsichtig, den Hangbauern entgehen dadurch eine Menge Kunden. Allein in meinem Freundeskreis währen Knapp 10 leute bereit, mehr als 2000 Euro für ein solches Instrument auszugeben, schade dass der Erwerb nur auf solch extrem schwierige und undurchsichtige Weise möglich ist. (Wir leben im 21. Jahrhundert…)

  159. Michael Says:

    Hallo Marvin,
    wir leben im 21. Jahrhundert, aber auch im dritten Jahrtausend müssen Hanghang von erfahrener Hand aus der rohen Blechschale gehämmert werden. Das bedarf nicht nur Wissen, sondern auch die Erfahrung von Millionen Hammerschlägen, um ein intuitives Gespür für die Reaktionen des Blechs zu erwerben. So ist der Parameter, der die Zahl der möglichen gebauten Hanghang am meisten begrenzt, die Belastbarkeit der Handgelenke der HangbauerInnen.

    Es hat im Übrigen schon mehrere Versuche gegeben andere Personen auszubilden. Bisher war das noch nicht von Erfolg gekrönt. Es sieht so aus, dass die Tätigkeit des Hangtuners eine sehr große Herausforderung darstellt.

    Aber selbst wenn demnächst vier weitere HangbauerInnen an die Arbeit gingen: Die Nachfrage wäre immer noch größer als das Angebot, denn mit einem einfacheren Verfahren zum Erwerb eines Hang, das du dir wünschst, würde sofort auch die Zahl der Interessenten deutlich ansteigen, fallen doch z. Zt. alle diejenigen weg, die sich nicht gedulden mögen. Sähen sie jedoch die Chance, schneller und einfacher an ein Hang zu kommen, ständen sie sicherlich sofort wieder auf der Matte (frag mal deine 10 Leute, wer von ihnen sich hingesetzt hat, einen Brief zu schreiben, und wer ein Hang bestellen würde, wenn er das in einem Kontaktformular im Internet mit Lieferfrist von maximal 6 Wochen tun könnte).

    Und so bleibt nur die Einsicht, dass auch im 21. Jahrhundert nicht alles sofort und für jeden zu haben ist, wenn er nur genügend Geld zu zahlen bereit ist. Mir gefällt es, dass die HangbauerInnen nicht der Verlockung des Marktes erlegen sind und ihre Instrumente nicht mit maximal 6 Wochen Lieferfrist für 15.000 Euro an diejenigen verkaufen, die es sich leisten können. Mit einem Preis von 15.000 Euro wäre nämlich das Gleichgewicht von Nachfrage und Angebot hergestellt, die Kunden erhielten ihr Hang in kurzer Zeit, die Hangbauer würden nur noch 100 Instrumente pro Jahr bauen, wären den größten Teil des Jahres auf ihrer Segelyacht in der Südsee und würden mehr Geld verdienen als sie es heute tun. Aber du und ich, wir würden dabei in die Röhre gucken (es sei denn wir sind so reich, dass wir uns ein so teures Hang leisten könnten).

  160. David Says:

    Hallo Hang-Fangemeinde!

    Hat einer von euch eine Ahnung, ob man überhaupt, und wenn ja, wie lange es dauert, bis man eine Antwort von den beiden Hang-Bauern (heisst das so) erhält? Ich habe nämlich im Februar einen Brief nach Bern geschickt und im Juli ein Fax, um mich auf die (wahrscheinlich endlos lange) Warteliste setzen zu lassen… Und jetzt frage ich mich, ob man überhaupt eine Rückmeldung kriegt, wenn der Brief in Bern angekommen ist (und gelesen/verarbeitet) wurde! Oder macht es vielleicht doch mehr Sinn, nochmals einen Brief zu schreiben

    Ich habe das Instrument vor ca. zwei Jahren kennengelernt und war sofort begeistert. Mittlerweile habe ich es selbst auch bei Bekannten mal ausprobiert und bin davon überzeugt, dass ich so ein Instrument unbedingt brauche, sowohl für meinen Beruf als Musiktherapeut, als auch privat!

    Schon mal vielen Dank für eine Antwort!

    Grüße, David

  161. Hannah Says:

    Hallo Michael und alle Mitleser!
    Ganz begeistert bin ich letzte Woche von Barcelona zurückgekommen. Dort habe ich in einem Park stundenlang einem Hangspieler zugehört. Voller Motivation lese ich mich seither durchs Internet, um mehr über dieses Instrument zu erfahren…Jetzt, wo ich mich ein weinig eingelesen habe in das ganze “Drum herum” des Hangs, so steigt doch immer mehr die Enttäuschung in mir auf.
    Ich kann verstehen, dass die Hangbauer ihr Instrument als etwas Besonderes erhalten und es nicht einfach so dem Kommerz hingeben möchten. Aber so wirklich sozial ist das auch nicht. Ich bin Studentin und könnte mir wahrscheinlich never ever so ein Instrument leisten. Ich könnte mir aber sogar vorstellen, wirklich darauf zu sparen. Und Vorfreude soll bekanntlich ja auch die schönste Freude sein. Aber trotzdem sträube ich mich dagegen, rein aus Prinzip. Und bitte kommt jetzt keiner damit, vonwegen wenn ich unbedingt ein Hang haben wollte, dann müsste mir das Instrument auch den ganzen Stress wert sein. Ich verstehe nur einfach diesen ganzen Hokuspokus nicht. Teilweise kommt mir das so total abgehoben vor. Auch andere Menschen könnten erlernen, ein Hang zu bauen. Warum sollte das denn anderen Leuten verwehrt werden? Und was soll eigentlich werden, wenn die zwei Hangbauer mal nicht mehr sind? Gibt es dann keine Hangs mehr? Wenn dieses Instrument doch so etwas wunderbares ist und dem Menschen irgendetwas gibt, warum springt man dann nicht einfach mal über seinen eigenen Schatten und geht einen Schritt vorwärts? Warum kann denn nicht jeder dieser interessierten Leute damit glücklich gemacht werden???? Sattdessen lässt man sie im Dunkeln sitzen und warten. Und so wie es gerade aussieht, bekommt man sein Hang ja in Ewigkeiten nicht, weil die Nachfrage so hoch ist…Wirklich schade.
    Es geht mir nicht darum, möglichst günstig und schnell an so ein Instrument heranzukommen. Warten können bestimmt alle, die interessiert sind. Mich stört einfach die sture Art. Wenn ich hier lese, dass teilweise schon vor 9 Monaten Briefe versendet wurden und noch nicht mal Antwort kam, dann finde ich das nicht in Ordnung. Darf denn auch keine Person die ganzen Börotätigkeiten außer den beiden Hangbauern ausüben oder warum wird nicht geantwortet?
    Nunja, jetzt schreibe ich hier einen halben Roman und bringen tut mir das rein gar nichts. Das Hang wird wohl auf ewig nicht mein sein. Trotzdem werde ich gespannt mitverfolgen, was sich noch tut in Zukunft. Denn so, wie das momentan gehandhabt wird, kann es ja gar nicht weitergehen….bleibt also noch ein Fünkchen Hoffnung für mich :) .
    Gute Nacht.
    Hannah

  162. Michael Says:

    Hallo Hannah,
    deinen Frust kann ich nachvollziehen. Bloß – jetzt mal eine Frage, die sich vielleicht erstmal sehr abseitig anhört, aber durchaus mal bedacht werden sollte: Warum lädst du deinen Frust auf den Hangbauern ab und nicht auf dem Hangspieler im Park in Barcelona, dem du stundenlang zugehört hast?

    Denkpause. ;-)

    Ja, ich meine das tatsächlich ernst. Gucken wir uns doch mal an, wer am Entstehen deines Frustes so alles beteiligt ist: Das sind die Hangbauer, die das Hang in die Welt gesetzt haben, es ist der Hangspieler, der stundenlang im Park in Barcelona spielt, wo er gutes Geld damit verdient und massenweise Touristen anzieht, so – und damit kommen wir zu einer weiteren Beteiligten – auch dich, und damit in dir die Faszination für dieses Instrument erweckt. Das ist die Entstehungskette deines Frustes. Warum ein Glied aus dieser Kette herausgreifen, un ihm speziell die Verantwortung zuweisen?

    Barcelona ist tatsächlich ein besonderes Problem. Dort haben sich eine Reihe Hangspieler versammelt, die mit dem Hang ihr Geld verdienen. Die Folge davon ist, dass in Bern täglich mindestens ein Brief ankommt der lautet: “Ich habe in Barcelona in einem Park einen Hangspieler gehört…” Und wenn man jetzt bedenkt, dass jährlich nur etwa 450 Hanghang gebaut werden, dann ist allein über die Barcelona-Schiene schon eine Nachfrage von mehr als der halben Jahresproduktion erzeugt worden.

    Damit kommen wir zu der Frage, warum es anderen Menschen verwehrt würde, auch Hanghang zu bauen. Ich denke, da hast du etwas falsch verstanden. Die Frage ist nicht, warum die vielen Menschen, die Hanghang bauen wollen, das nicht dürfen, sondern, wo die Menschen sind, die Hanghang bauen wollen. In den 1990er Jahren, als PANArt die Rohformen aus nitriertem Stahlblech entwickelt hatten, damals als sie noch darauf aus wahren Fortschritte bei Materialen und Techniken in den Steelpanbau einzubringen, haben sie etliche andere Steelpan Tuner eingeladen, mit ihren Rohformen zu arbeiten. Ganz wenige haben sie mal ausprobiert, aber im Ergebnis hat kein anderer Pantuner PANArts Entwicklung aufgegriffen. Pantuner sind offensichtlich Einzelkämpfer, die sich ungern der Vorarbeit und Entwicklung anderer verpflichtet fühlen möchten. In den ersten Jahren des Hang hat es mehrere Versuche gegeben, Menschen im Hangbau auszubilden, von denen keiner erfolgreich war. Was wir heute sehen, ist Kyle Cox, der nach guter alter Pantuner Sitte nicht von PANArt lernen mochte, sondern lieber das Rad nochmal neu erfinden wollte und nun das Halo präsentiert hat, aus anderem Material, mit anderer Geometrie, mit anderm Herstellungsverfahren, eben ganz eigen. Ob dabei etwas herausgekommen ist, was ebenso zu berühren vermag wie das Hang, kann jeder selbst testen, sofern er gewillt ist für dieses Experiment 1500 Dollar auf den Tisch zu legen. Allerdings – auch Kyles Liste ist lang, und da wir beobachten durften, dass seine Produktionszahlen bisher bei weitem seinen Plänen hinterherhinken, ist die Frage, ob man nicht doch eher ein Hang beommen kann als ein Halo. Dann gibt es noch Luis der nach Aussagen in Internetforen jetzt auch begonnen hat seine “Bells” an Kunden auszuliefern. Auch dies ein Projekt, dass völlig ohne Kontakt zu PANArt begonnen und fortgesetzt wurde. Was daraus hervorgeht, werden wir beurteilen können, sobald wir die ersten realen Instrumente auf den Schoß bekommen.

    Es sieht so aus, als ob wir zukünftig mehr die Frage der Qulität zu stellen haben werden und die Frage der Erreichbarkeit eines bauchigen Stahlgebildes, auf dessen Oberseite man mit den Händen verschiedene Töne machen kann, weiter in den Hintergrund tritt.

    Und es wird sich jeder, den das Hang begeistert, deutlicher die Frage zu stellen haben, was er bzw. sie im Hang sieht und spürt. Die Hanghang in den Parks von Barcelona sind wohl mehrheitlich Instrumente der ersten Generation. Seitdem ist viel Zeit vergangen und die Hangbauer haben das Hang weiterentwickelt, es hat sich von einem Percussionsinstrument zu einem “Horchgerät” verwandelt, zu einem Instrument, das missbraucht würde, würde man damit auf der Straße die Umgebungsgeräusche übertönen wollen. Nun mag man das bedauern, so wie viele es bedauern, dass PANArt nicht mehr die vielen verschiedenen Skalen der ersten Generation anbietet. Aber wir können anderen nunmal nicht vorschreiben, womit sie ihre Lebenszeit verbringen wollen und in welcher Weise sie etwas bauen, das sie bauen. Wir müssen uns damit abfinden, dass das Hang heute nur in einer bestimmten Eigenart und in begrenzter Zahl zur Verfügung steht. Ob sich daran etwas ändern wird, muss die Zukunft zeigen, die wir noch nicht kennen. Das ist nicht sozial, aber auch nicht unsozial. Man kann keinen Menschen dazu verpflichten, die ganze Menschheit mit etwas Bestimmten zu versorgen. Es gibt kein Menschenrecht auf ein Hang.

    Bleiben noch die neun Monate ohne Antwort, nachdem man einen Brief nach Bern geschickt hat. Das kann in der Tat nicht so bleiben, da hast du recht, zumal die Schere von eintreffenden Briefen und der nicht vermehrbaren Produktionszahl pro Jahr immer weiter auseinanderklafft. Das wird von den Hangbauern durchaus gesehen, und es wird im nächsten Jahr Änderungen geben. Bis dahin sollte sich jeder, der einen Brief schreibt, darüber im Klaren sein, dass das keine Bestellung ist, sondern eine Kontaktaufnahme, das Anzeigen des eigenen Interesses. Niemand sollte fest mit einem Hang rechnen und es in seine Zukunftsplanungen einbauen.

  163. Michael Says:

    Hallo David,
    unter einem Hang-Bauern würde ich eher einen Landwirt verstehen, dessen Hof und Felder am Abhang eines Berges liegen. Daher ist Hangbauer (equivalent zu Geigenbauer) sicherlich die bessere Schreibweise.

    Auf deinen Brief kannst nicht mit einer Eingangsbestätigung rechnen. PANArt hat in diesem Jahr in größeren Abständen Informationen an diejenigen gesandt, die in diesem Jahr kein Hang mehr bekommen können. Im Frühjahr nächsten Jahres werden sie wahrscheinlich die ganze Abwicklung der Anfragen für ein Hang ändern. Wahrscheinlich wirst du zusammen mit vielen anderen im Herbst oder Winter 2009 oder Frühjahr 2010 über das neue Vorgehen und was du tun musst, wenn du weiterhin ein Hang möchtest, informiert – allerdings nur, wenn du in deinem Brief auch deine Adresse oder E-Mail-Adresse korrekt und leserlich angegeben hast.

  164. Hang Drum | Gongmeditation.de Says:

    [...] sie nur bei den Beiden kaufen. Kein Musikshop, kein Internet, kein eBay. Nur PanART in Bern. Dazu schreibt man einen Papierbrief, in dem darstellt, warum man gerne und unbedingt eine Hang braucht. Man kann nicht anrufen, oder [...]

  165. guido Says:

    Hallo Michael und Hannes,
    ich habe vor zwei Wochen ein Fax an Sabina und Felix gesendet.
    Meinst Ihr, dass das der richtige Weg war, oder sollte ich vielleicht noch einen Brief an die Postanschrift senden??
    Der eine sagt so der andere so, daher bin ich ein wenig verunsichert…
    Das ich mich in Geduld üben muss ist mir klar und diese werde ich auch aufbringen… Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und wenn ich mir vorstelle eines Tages einen positiven Bescheid von den Beiden zu bekommen, dann hupt das Herz jetzt schon!!
    Würde mich sehr über eine Antwort von Euch freuen, da Ihr hier wohl am besten involviert seid!!

    LG aus dem schönen Marburg Guido

  166. Michael Says:

    Hallo Guido,
    geantwortet habe ich dir schon auf deine E-Mail zum selben Thema. Hier nur noch mal der Hinweis für alle, meine dringende Empfehlung, keine E-Mail an PANArt mit einer Hanganfrage zu senden, ernst zu nehmen. Damit ersparrt ihr euch viel Verwirrung.

    Da solche Fragen immer wieder aufkommen, lege ich mich hier mal auf folgenden eindeutigen Rat fest:

    Wer den ernsthaften Wunsch nach einem Hang hat, die am Schluss des Artikels verlinkten Dokumente von PANArt gelesen hat, und sich darüber klargeworden ist, was das Hang ist, und was es nicht ist, und dann immer noch ein Hang möchte, der sollte einen Brief auf Papier schreiben und an die Postanschrift von PANArt schicken. Der Brief sollte leserlich sein und den eigenen Absender enthalten (nicht nur auf dem Umschlag!) Wenn vorhanden, ist die Angabe der eigenen E-Mailadresse von Vorteil.

    Wer aber schon ein Fax geschickt hat, der braucht jetzt nicht zu zittern, es sei denn er misstraut seinem Faxgerät oder dieser Technik als solcher (aber warum hat er dann überhaupt ein Fax geschickt?)

  167. guido Says:

    hallo michael,
    vielen dank für deine antwort und den netten kontakt per e-mail und die sehr informativen zeilen.
    auch ich habe mit meiner faxanfrage nichts falsch gemacht.
    bereits nach zwei tagen habe ich den standartbrief erhalten und werde nun geduldig sein…
    ich bin mir sicher, dass das HANG eines tages den weg zu mir finden wird… ich träume schon davon und seit meiner ersten begegnung verfolge ich täglich die klänge auf you tube und diversen cd´s.

    gutes gelingen allerseits!!
    schönen abend, guido

  168. emily Says:

    irgendwie schade das man nur über einen so komplizierten weg zu einem hang kommt.. ich habe das internet eine weile durchsucht bis ich überhaupt den namen wusste, nur um dann zu erfahren das ich mich um ein hang “bewerben” muss, wie früher die ninjas um ein katana. so schön es auch ist, es ist NUR ein instrument, und wieso es soviel exklusiver sein soll als eine gitarre (und deshalb auch SOOO viel schwieriger zu bekommen) versteh ich nun wirklich nicht, da die exklusivität und schönheit eines instruments IMMER vom spieler abhängig ist – nie von der bauart, den materialien oder der aussergewöhnlichkeit..

    wer einen solchen hype um sein instrument macht, kann nicht mehr wirklich an der musik per se interessiert sein.. sehr, sehr schade !

  169. Michael Says:

    Hallo Emily,
    wenn du einen Weg weißt, wie du mehr Leuten schneller zu einem Hang verhelfen kannst, dann halt nicht damit hinter dem Berg. Es gibt viele, die nur auf dich gewartet haben. :-)

  170. Nana Says:

    Hallo an alle.
    Ich gestehe, ich bin infiziert. Habe die Klänge des Hnags gestern nur ganz kurz im TV gehört und war komplett geflasht! Nun sitz ich hier und recherchiere die ganze Zeit und endlich bin ich da wo ich hin will.
    Ich bin Musiktherapeutin und arbeite sehr viel mit archaischen Instrumenten. Ich muss Emily widersprechen. Gerade das Warten auf ein gutes Instrument macht es so wertvoll und einzigartig. Das bringt einen dazu es gut zu behandeln und mit Liebe zu spielen. Nur wer die Musik und eine Vielfalt an Klangerlebnissen liebt, wird sich ein solches Instrument zulegen.
    Ich werde auch zu denen gehören, die sich bewerben und mich freuen, wenn ich irgendwann mit Freude dieses Instrument in Händen halten kann und den Klang mit anderen teilen darf.

  171. Natti Says:

    Hallo,

    ich habe den Hang zum ersten Mal in meinem Leben vor etwa 5 Jahre in England erlebt. Ein Straßenmusiker spielte ihn. Er klang so schön, und ich war so verrückt davon. Ich durfte sogar darauf spielen, und mein Herz klopfte dabei so heftig. Habe noch nie so etwas erlebt. Leider vergaß ich den Namen, als ich wieder nach Österreich flog. Ärgerlich, und niemand konnte mir sagen, wie dieses Instrument heißt, niemand wusste etwas davon. Sie lachten, als ich ihnen beschrieb, dass der Hang wie ein Bleckschüssel aussah. Naja. Vor kurzem sprach ein Schulkolleg mich an, und zeigte mir ein Video in Youtube. Ich sah ihn wieder, Gott! Aufeinmal sehe ich das verlorene Instrument wieder! Ich spiele Klavier, E-Bass, E-Guitar, Geige und Schlagzeug. Aber so ein Instument wie dieser ist etwas anderes! Ich mag ihn wieder spüren können, wie vor 5 Jahre. Ich danke dir, dass du uns soviel darüber berichtest! Ich habe wirklich keine Ahnung, wie das Brief aussehen könnte, das ich den Hang-Bauern schicken werde. Naja, ich würde mich freuen, wenn du mir weiter hilfst. Aber danke dir!

    Liebe Grüße
    Natti

  172. Michael Says:

    Hallo Natti,
    mit dem Brief kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich habe da keine Ratschläge zu geben außer dem einen: Schreib, was du meinst, das du schreiben möchtest. Oder wie der Zen-Meister es ausdrücken würde, als der Schüler zu ihm kam und fragte: Meister, auf welche Weise muss ich meditieren, um zu einem Hang zu kommen? Und der Meister antwortete: Wie klingt das Hang, das du nicht hast? ;)

  173. Natti Says:

    lol ok, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn bekomme? :)

  174. Michael Says:

    Die Wahrscheinlichkeit ist entweder 1 oder 0 ;)

    Im Jahr 2009 sind alle Hanghang vergeben, alle Termine schon vereinbart. Für den Winter ist von den Hangbauern wieder ihre alljährlich “Hangruhe” geplant, worunter eine Zeit zu verstehen ist, in der keine Hanghang verkauft und keine Gäste empfangen werden, in der sie aber nicht untätig sind, sondern das Hang des Jahres 2010 vorbereiten. Ab Frühjahr werden sie wieder neue Instrumente weitergeben und haben vor, das Verfahren, wie sie mit den Anfragen umgehen, deutlich zu verändern. So wie bisher kann es ja nicht weitergehen. Aus einzelnen Berichten lässt sich entnehmen, dass sie eine Änderung schon eingeführt haben: Während sie in der Vergangenheit in größeren Abständen jeweils eine große Anzahl von Briefeschreibern informiert haben, dass sie in Kürze nicht mit einem Hang rechnen könnten, aber zu einem späteren Zeitpunkt informiert würden, haben in letzter Zeit Briefeschreiber offenbar schon ziemlich rasch nach Eingang des Schreibens eine Rückmeldung erhalten, die besagt, das für 2009 nichts mehr geht, im kommenden Frühjahr aber über das Vorgehen im Jahr 2010 informiert würde. Etwa 1000 Interessenten hatten sie bereits im März 2009 informiert, dass sie Ende 2009 mit einer Information rechnen könnten.

    Du siehst hier angesichts einer jährlichen Zahl von etwa 400 bis 450 neu gebauten Hanghang einerseits das große Missverhältniss von Nachfrage und der Möglichkeit, diese zu befriedigen und daher auch die Notwendigkeit neue Wege zu beschreiten. Andererseits sind diese neuen Wege aber derzeit noch nicht bekannt.

    Wer auch angesichts der hohen Ungewissheit das Interesse an einem Hang nicht verloren hat, wer sich darüber im Klaren ist, dass das zukünftige Hang immer weniger ein Perkussionsinstrument zur Vervollständigung des eigenen Perskussionsinstrumentariums, sondern ein “Horchgerät” zur Versenkung in den Klang sein wird, der mag einen Brief schreiben, um sich zu einem späteren Zeitpunkt informiern zu lassen was er/sie tun kann, damit die Wahrscheinlichkeit 1 wird.

    Wem das alles zu blöd ist, wer ein Instrument schon zu Ostern 2010 braucht, wer unbedingt eine spezielle Skala braucht, um glücklich zu werden, wer davon überzeugt ist, dass er sowieso kein Hang bekommen wird, der sollte die Idee, eines eigenen Hang aufgeben und sich anderen Zielen im Leben zuwenden. Seine Wahrscheinlichkeit ist 0.

  175. emily Says:

    Lieber Michael.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.. – ich habe nie behauptet ich würde wissen wie man leichter an ein Hang kommt, was ich sagte war lediglich, dass ich den Hype etwas übertrieben finde. Es zeugt von einer gewissen Profilneurose, wenn man “sein” Instrument derart exklusiv und limitiert verkauft, denn so gewährleistet man das man andauernd Briefe von “Fans” bekommt, die einem schwören wie toll man ist, nur damit der Briefschreiber zu einem Hang kommt. Clever – aber nicht neu-erfunden ;)

  176. Michael Says:

    Liebe emily,
    nun, hier genau stetzte mein Argument an: Wenn es richtig ist, dass der limitierte Verkauf des Hangs seinen Grund in einer Profilneurose hat, dann muss es prinzipiell möglich sein die Verkaufszahlen zu erhöhen. Und genau diese Möglichkeit wollte ich von dir erfahren. Du musst sie ja wissen, denn nur wenn du sie kennst, kannst du dir sicher sein, dass es hier um eine Profilneurose geht. Kannst du uns jedoch keine Möglichkeit nennen, die Verkaufszahlen zu erhöhen, dann solltest dich mit deinen Anschuldigungen besser zurückhalten.

  177. guido Says:

    du sagst es michael!!
    sabina und felix bleiben eben nur zwei personen. und die können nur bauen in einem umfang der halt jährlich so möglich ist…. wie soll man da mehr hangs herstellen?? emily meint es mit sicherheit nicht so… aber von profilneurose zu sprechen ist schon nen bischen frech!!
    auch ich muss mich in geduld üben und warte darauf, dass ich mal eine positive nachricht aus bern bekomme… meine meinung:” wer nicht warten kann und meckert, hat auch kein hang verdient….. wir sitzen doch alle in einem boot ;-) !”
    beste grüsse aus marburg guido

  178. Bernd Tomaschek Says:

    Lieber Michael,
    ich bin häufiger Gast in diesem Forum, und zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an dich und für deine Zeit, Mühe und Geduld, die du hier hineinsteckst! Ich habe ein Problem: letztes Jahr um diese Zeit habe ich einen Brief nach Bern geschickt mit einer Anfrage und noch nichts gehört, habe also auch keinen Standardbrief erhalten, auch keine Mail. Jetzt bin ich etwas verunsichert, ich lese hier dass einige Interessente(-innen)n bereits nach recht kurzer Zeit zumindest einen Standardbrief erhalten haben. Darf ich dich um einen kurzen Rat bitten, wie ich damit umgehen soll? Meinst du dass ich noch einen Brief nach Bern schicken sollte? Ich LIEBE dieses Instrument (bin selbst Musiker) und bin gerne bereit zu warten (auch einige Jahre wenn´s denn sein soll).
    Herzlichen Dank und viele Grüsse von der Ostsee,
    Bernd

  179. Michael Says:

    Hallo Bernd,
    über deinen persönlichen Fall kann ich natürlich nichts Genaues sagen, weil ich keinen Zugang zu PANArts “Briefstapel” habe. Nur soviel: In diesem riesigen Stapel warten wirklich sehr, sehr, sehr viele Briefe, die zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten geschrieben wurden. Zu verschiedenen Zeiten hat PANArt unterschiedlich darauf reagiert. Eine große Anzahl hat zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Standardantworten erhalten. Wer aktuell schreibt erhält anscheinend relativ schnell eine Reaktion mit dem Hinweis auf weitere Informationen im nächsten Frühjahr. PANArt plant, dass bis Ende dieses Jahres all die vielen “Altfälle” eine Information erhalten werden. Die HangbauerInnen haben mir gegenüber versichert, dass sie niemandes Adresse wegschmeißen. Daraus folgere ich, dass jeder, der geschrieben hat, bei der kommenden Information dabei ist, es sei denn, er hat persönlich schon eine andere Information erhalten (z.B. die, die aufs nächste Frühjahr verweist). Nun gibt es natürlich noch die Fälle, wo der Postbote die Briefe aufgegessen hat…

  180. Markus Says:

    Hallo an alle,

    schade, dass man ein Hang nicht zeitnah erwerben kann. Das Vorgehen (Brief schreiben, Fax schicken und dann vielleicht auf Antwort warten, dass es zur Zeit keine gibt) finde ich nicht toll, aber wenn die Erbauer es so wollen. Dann soll es auch so sein.

    Inzwischen gibt es andere Hersteller, die ein ahnliches Instrument anbieten (caisa, halo). Das entsteht wenn die Nachfrage nicht befriedigt werden kann.

    Ich bin kein Sammler und will auf einen Hipe aufspringen, sondern ich bin Musiker (Keyboards, Didgeridoo, Tabla) und kaufe meine Instrumente nicht nach der Stange. Aber es muss die Möglichkeit geben ein Instrument zu kaufen. Ich möchte mein Spekttrum erweitern und es wäre schön, wenn es mit dem Hang möglich wäre. Zur Zeit aber leider nicht.

    Ich wünsche mir, dass es noch mehr Firmen geben wird, die so ein Instrument bauen, so dass jeder selbst auswählen kann, welches für sich das beste ist und welches Verfügbar ist. Eine Exkusivität ist für ein Produkt immer schlecht.

  181. Michael Says:

    Es geht beim Hang nicht um Exklusivität, sondern darum, dass zwei Menschen keine weltweite Nachfrage vollständig befriedigen können. Diesem schlichten mathematischen Faktum muss man ins Auge sehen. Da hilft kein Wünschen.

    Zu den genannten Alternativen:

    Die Caisa kann man offensichtlich in verschiedenen Läden und oder im Internet bestellen. Über Lieferzeiten ist mir nichts bekannt. Mittlerweile hatte ich bei mehreren Gelegenheiten die Möglichkeit die Caisa live zu hören und auch selbst zu spielen. Nach meiner Einschätzung wird jeder, der von dem besonderen Hangklang berührt ist, von der Caisa enttäuscht sein.

    Das Halo kenne ich bisher nur von Videos, so dass ich keine abschließende Beurteilung abgeben kann. Was sich in Videos hören lässt und eine Reihe von technischen Informationen lassen mich allerdings skeptisch sein, ob jemand, der nach dem Hangklang sucht, mit dem Halo zufrieden sein wird. So sollte man das Instrument unbedingt erst selbst auf dem Schoß gehabt haben, bevor man Geld dafür ausgibt. Was die Verfügbarkeit anbetrifft, so sieht es beim Halo allerdings deutlich schlechter aus als beim Hang. Während beim Hang in den letzten Jahren jährlich etwas mehr als 400 Instrumente gebaut wurden, konnten von den 2300 Interessenten auf der Halo-Liste im März 250 Menschen eine (nichtrückzahlbare!) Anzahlung von 250$ machen und sich damit das Recht auf die ersten 250 Halos sichern. Es war geplant, dass im Frühjahr 2010 die nächsten 250 ihre Anzahlung machen dürfen. Allerdings ist dies fraglich, denn glaubt man Berichten in Internetforen so ist von den ersten 250 Instrumenten wohl erst eine zweistellige Anzahl ausgeliefert.

  182. Janine Says:

    ENDLICH!!! :-) ))))))))))))
    Im August 2008 habe ich, nachdem ich einen Strassenmusiker in Amsterdam dieses herrliche Instrument habe spielen hören, einen Brief nach Bern geschickt – und nie etwas von ihnen gehört. Da so viele die gleiche Anfrage viel später abgeschickt haben und bereits vor längerer Zeit eine Antwort bekommen haben, dachte ich schon – es soll wohl nicht sein…
    Deshalb war die Freude umso grösser als heute unverhofft ein Brief der Hangbauer angekommen ist. Ich soll bestätigen dass ich immer noch ein Hang haben möchte und sie versprechen mir bis Weihnachten 2009 zu antworten. *FREU*
    Klar, das ist noch kein konkreter Termin wann es so weit ist aber ich hüpfe vor Freude herum weil überhaupt eine Antwort gekommen ist.
    *träller* *pfeiff*

  183. guido Says:

    hallo janine,

    ich kann das gut nachempfinden, den vor ein paar tagen habe auch ich das schreiben von sabina und felix bekommen und mich riesig gefreut.
    habe sofort geantwortet und wer weiss……. u.U. gibt es für uns ja eine weihnachtsüberraschung.
    vor allem der text in dem schreiben über das neue freie integrale hang hat mich völlig angesprochen, denn genau was dort beschrieben wird, suchen wir. :-)
    LG aus marburg, guido

  184. Till Says:

    Hallo an alle,

    Ich habe heute von der Hang zum ersten mal gehört. Einfach göttlich, auch wenn ich Atheist bin. Mein Klavierlehrer sagt dazu, dass ein Musiker kein Atheist sein kann, weil er an die Musik glaubt…, mal schaun, vielleicht wird mir eine Hang dabei helfen zu einem Ergebnis zu kommen.
    Ich bin ziemlich zuversichtlich, irgendwann in meinem Leben noch eine Hang zu bekommen. Bin ja erst 16 Jahre alt. :)
    Ich werd mich dann gleich mal hinsetzen und meinen Brief schreiben. Natürlich muss ich dann auch mal anfangen zu sparen, aber das werd ich schon schaffen.
    Während ich dann auf (m)eine Hang warte, werde ich mir einige CDs anschaffen um die Zeit zu überbrücken.
    Ich frage mich gerade ob Sabina und Felix überhaupt die Zeit finden, um sich die Briefe an sich genauer durchzulesen. Ich kan mir nämlich gut vorstellen, dass manche Personen ihren Brief z.B. poetisch verfasst haben, um ihren Gefühlen mehr Ausdruck zu verleihen. Vielleicht mache ich das ja auch, vielleicht erhöht das die Chance auf eine Hang!? :D Wer weiß!?
    Ich setze mich jetzt erstmal kurz ans Klavier und dann werd ich an Sabina und Felix schreiben…und warten. :D
    LG aus Bad Driburg,
    Till

  185. chris Says:

    War gerade bei einem Hang Konzert in der Kirche um die Ecke. Ich hab das Instrument vor ca 10Jahren in Warschau zum ersten mal gehört, muss eines der ersten gewesen sein.. jedenfalls komme ich nach Hause, tippe Hang Drum bei Ebay ein und nix, nach einer viertel Stunde lese ich über das ganze Spirituelle Zeug und muss lachen.
    Warum stellen die beiden nicht einfach ein paar Leute ein um ihnen bei der Produktion zu helfen? ich will nicht pessimistisch sein, aber wie lange kann es dauern bis die ersten Hang Spieler überfallen werden um an die Hang zu kommen? (siehe Preise in den USA) Oder billige Kopien den Markt überfluten.
    Kommt mal runter liebe Leute auf welchem Trip ihr auch seit, tolles Instrument was Ihr da baut, aber wenn ihr dem Markt nicht gebt was er will, wird er es sich, wie bisher immer in der Menschheitsgeschichte, einfach holen.

  186. Michael Says:

    Hallo Chris,
    stell dir vor, du hast eine Arbeit mit der du zufrieden bist, selbstbestimmt, kreativ, du bist dein eigener Herr, die Leute mögen was du tust, du entwickelst deine Fähigkeiten auf ein immer höheres Niveau, hast genug Geld.

    Warum in aller Welt solltest du dich zum Sklaven eines “Marktes” machen? Der würde sich dann nämlich alles das “holen”, was dir bisher wichtig war. Es ist also ein denbkar schlechter Rat, den du den Hangbauern da gibst.

    Ein paar Leute einzustellen, die bei der Produktion helfen, ist nicht so machbar wie du dir das offenbar vorstellst. Sie könnten nur einen kleineren Teil der Tätigkeiten übernehmen. Statt 400 Hanghang würden dann vielleicht 550 Hanghang pro Jahr gebaut. Das würde “den Markt” auch nicht befriedigen. Und die Tätigkeiten der Hangbauer würden sich auf diejenigen mit dem höchsten Konzentrationbedarf und der größten körperlichen Anstrengungung konzentrieren. Also auch wieder: Weniger Abwechslung, höhere Belastung. Ein dickes Minus bei der Lebensqualität.

    PANArt hat einen anderen Weg gefunden, um die Preise nicht in den Himmel wachsen zu lassen, wie du im Artikel oben nachlesen kannst.

  187. Moni Says:

    Hatte letzte Woche ganz unerwartet einen ersten Kontakt zu einem für mich bis anhin gänzlich unbekannten Hang. Bevor ich jetzt die diversen Kommentare im Netz gelesen habe, war meine Beschreibung zu diesem Erlebnis die folgende: “Ich war an einem unbeschreiblich schönen Anlass. Da wurde ein Instrument gespielt, das mich das Paradies fühlen liess”.

    Schon noch krass, was dieses Instrument in vielen von uns ausgelöst hat.

    Ich danke all denen, die in irgend einer Weise daran beteiligt waren, dass ich dieses Erlebnis mit auf den Weg nehmen kann. Seien es die Erbauer, der Künstler, die Gastgeber ….

  188. peter gernert Says:

    habe heute ein hang gehört, bin ganz begeistert,
    würde sofort ein hang kaufen, ich kann mir nicht vorstellen,
    das dies nicht möglich ist, wir leben im jahre 2009.

    wer hat in unterfranken ein solches musikinstrument?

    peter aus hammelburg

  189. Staubkörnchen Migel Says:

    Namaste Michael,

    Habe mir heute mal die Mühe gemacht all die Einträge vom Anfang 2007 auf dieser Seite durchzulesen und muss nun unbedingt etwas Kritik an den Tag legen. Diese Kritik betrifft weder die beiden Instrumenten Hersteller, noch all diejenigen die sehnsüchtig auf ein Instrument warten, sondern sie betrifft ganz speziell deine Person. Es ist in all diesen Artikeln ganz offensichtlich, dass du das Sprachrohr der beiden Instrumentenbauer bist. Es stellt sich nun hier dringend die Frage, ob sie dich dazu auserwählt haben, oder ob du dich einfach selbst dazu ernannt hast? Wer bist du denn eigentlich? Ein Familien Mitglied der beiden? Scheinbar nicht, denn deine Beiträge und deine Antworten haben sich seit dem Jahre 2007 bis heute kaum geändert. Ich lese da ständige nichtsaussagende, langweilige und doch recht unprofessionelle Wiederholungen, was die Hang betrifft; ohne das man den Eindruck gewinnt, das du deine Infos direkt von der Quelle erhälst. Es scheint so zu sein, das du die beiden, wenn es hoch kommt, eventuell nur einmal auf deinem Lebensweg begegnet bist. Selbst das kann man anzweifeln. Desweiteren gab es da schon ein paar Leute, die ganz offen im Forum auch mal ein paar Zeilen gegen das Ganze niedergeschrieben haben und das nicht ganz zu unrecht., bezüglich zB. der Wartezeit auf Antwort, das jemand die Büroarbeit übernehmen könnte, oder der weitergabe des Wissens, was die Herstellung und Stimmung der Hang betrifft. Ein Zen Meister behält sein Wissen ja auch nicht für sich, nicht wahr? Darauf konntest du aber gar nicht wahrhaftig eingehen, weil du ein Mensch bist, der scheinbar gar nichts konkretes von den beiden Instrumentenbauern weiss, solange du nicht direkt mit ihnen zusammenarbeitest und daher keine aktuellen Infos haben kannst. Du weisst ja was Dualität bedeutet, nicht wahr? Das Helle kann nicht existieren, ohne das es das Dunkle gibt, Gut und Böse, Meinung und Gegenmeinung usw., was sich auf alles andere genauso bezieht. Ich denke, es gehören auch mal ein paar kritische Zeilen in das Forum, die den Gegenpol darstellen. An diesen Punkt fällt mir aber ganz Klar auf, das du mit diesen Leuten nicht besonders gut zurecht kommst. Deine Beiträge zu ihnen sind oftmals herablassend, Überheblich und klugschwätzerich. Mit Klugheit hat das aber absolut nichts zu tun. Man kann sehr gut erkennen, das du keine Kritik verträgst und das du etliche Kritikpunkte einiger Blogger gar nicht richtig verstanden hast und daher auch gar nicht fähig warst, eine passende Antwort zu schreiben. Stattdessen kam von deiner Seite erstmal der grosse Daumen, den du auf den Kritiker herunterdrücktest und um die Angelegenheit wieder zu entschärfen, folgten wieder die Aussagen, die sowieso schon 5mal von dir vorher niedergeschrieben wurden und die mit dem Gegenblog nichts zu tun hatte. Alle begeisterten behandelst du sehr nett, die unbegeisterten eben nicht. Du solltest wissen, dass Optimisten blinde Menschen sind, die immer nur die eine Seite sehen, aber auch die wachen irgenwann mal auf. Die Tatsachen werden sie irgendwann einholen. Wenn du dich schon zum selbsternannten Seitenbetreiber machst, solltest du sehr grosse Mühe geben, stets neutral zu bleiben und somit auch die berechtigte Kritik von Bloggern genauso zu behandeln, wie die, der zufriedenen Blogger, die vielleicht gerade eine Freude erleben. Aber im allgemmeinen rate ich eher zur Zurückhaltung, zieh dich lieber einmal etwas zurück und gib nicht auf jede Nachricht deinen Senf ab, denn kaum jemand stellt gezielte Fragen an deine Person, falls dir das noch nicht aufgefallen ist. Komm mal wieder runter von deinem hohen Ross und schweig gelegentlich mal lieber. Die Leute Können ihre Fragen auch ganz gut ohne deinen Langweiligen Kommentar unter sich selbst beantworten. Diese Zeilen hier, werden dir vermutlich nicht besonders gefallen, war auch nicht mein Ziel und ob sie für andere sichtbar sein werden, ist mir recht einerlei. Hauptsache sie erreichen dich, dann ist mein Ziel erreicht. Mann muss auch einmal ein Echo ertragen können.

    Einen Gruss sendet dir das kleine kosmische Staubkörnchen Migel Konstantin

  190. Michael Says:

    Hallo Migel Konstantin,
    zunächst mal zur Frage, was das hier auf dieser Seite ist, wo Leute Gelegenheit haben, selbst etwas zu schreiben: Dies hier ist kein Internetforum. Bei den Beiträgen, die die Leser schreiben können, handelt es sich um Kommentare zum Artikel oben auf der Seite. Das können zustimmende oder kritische Meinungsäußerungen sein oder Fragen zum Inhalt des Artikels oder damit zusammenhängenden Gegendständen. Damit bin ich als Autor des Artikels aber angesprochen. Ich äußere mich hier nicht deswegen so oft, weil ich mich so gerne reden höre, sondern weil die Kommentarabteilung unter dem Artikel ein Gespräch zwischen den Lesern und dem Autor ist. Du schreibst, die Leute könnten ihre Fragen ganz gut unter sich selbst beantworten. Damit hättest du recht, wenn das hier ein Internetforum wäre. Wenn du dir die Autoren der Kommentare aber anschaust, wirst du feststellen, dass es nur sehr wenige gibt, die mehr als einen Beitrag schreiben. Die Leute kommen nicht hierher um zu diskutieren und sich auszutauschen. Fragen und Kritik würden daher sehr oft einfach ins Leere gehen, wenn ich mich heraushalten würde. Wenn Interesse besteht über bestimmte Fragen zu diskutieren und die Meinung von mehreren anderen zu erfahren, empfehle ich regelmäßig, das in einem Internetforum zu tun. Die Kommentarabteilungen unter den Artikeln im Hangblog sind damit überfordert.

    Zu deiner Kritik, meine Beiträge seien langweilig, herablassend, überheblich und klugschwätzerich, möchte ich dich bitten, konkreter zu werden und Beispiele zu nennen. So allgemein geäußert weiß ich nicht, worauf sich deine Kritik bezieht und ich kann mich folglich auch nicht dazu äußern, geschweige denn aus deiner Kritik etwas für die Zukunft lernen.

    Weiter kritisierst du, dass ich mich wiederhole. Da sprichst du ein gewisses Dilemma an, in dem ich mich befinde. Die Mehrheit der Fragen oder kritischen Meinungsäußerungen gehen nämlich nicht auf Beiträge von mir oder anderen ein, die schon auf dieser Seite stehen. Ich schließe daraus, dass nur wenige Leser alle Kommentare lesen (was ich auch verstehen kann angesichts der z. Zt. fast 200 Beiträge). Ich habe nun die Wahl: Ich kann schreiben: “Dazu habe ich mich schon längst geäußert, lese Kommentar Nr. XY” (mit der Gefahr, dass das überheblich oder herablassend klingt und der Autor des Beitrags sich nicht ernstgenommen fühlt). Oder ich kann darauf antworten, ohne darauf einzugehen, dass ich mich schon mal zur selben oder einer ähnlichen Frage geäußert habe (mit der Gefahr, dass ich mich wiederhole, was von manchen Lesern – wie z. B. von dir – als störend und langweilend empfunden wird).

    Und nun zu meinem Selbstverständnis als Hangblogautor und meinem Verhältnis zu den Hangbauern: Ich bin weder das Sprachrohr von PANArt noch ein “selbsternannter Seitenbetreiber” ohne jeden Kontakt zu den Hangbauern. Das Hangblog ist ein unabhängiges Projekt eines Hangspielers, der die weit verstreute “Hangszene” seit Ende 2006 (soweit das möglich ist) aufmerksam verfolgt und in ihr mitwirkt. Felix Rohner und Sabina Schärer habe ich im August 2007 persönlich kennengelernt und sie auf mein Projekt aufmerksam gemacht. Seither stehen wir in einem regelmäßigen Austausch, bei dem sie mir einerseits einiges über ihre Gedanken, Pläne und Entscheidungen mitteilen, mich aber andererseits auch nicht in alles einweihen, weil entweder Entscheidungen noch gar nicht gefallen sind oder noch nicht öffentlich werden sollen. Deshalb bin ich manchmal in der Lage, auf Fragen zu antworten, wozu es in Internetforen noch keine Informationen gibt, andererseits muss ich manchmal auch passen, weil ich es selbst nicht weiß, oder das, was ich weiß noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

    Wichtig für die Leser ist: Alles, was ich hier schreibe wird von mir selbst verantwortet. Es stellt meine Einschätzung der betreffenden Frage dar und natürlich gehen darin auch meine Ansichten zu bestimmten Punkten ein. Daneben gibt es im Hangblog eine Reihe von Originaldokumenten von PANArt, etwa die “Hangbroschüre 2008″ oder den “Brief vom Hangbauhaus November 2009″. In diesen Fällen betätige ich mich als Herausgeber, der bestimmte Texte verfügbar macht.

    Abschließend zur Frage, ob mir deine Zeilen gefallen oder nicht: Sie gefallen mir nicht unter dem Aspekt, dass mir der Generalveriss zu pauschal ist, so dass ich auf deine schärfste Kritik leider nicht eingehen kann (s. o.). Sie gefallen mir unter dem Aspekt, dass sie mir zeigen, dass meine Aktivitäten offenbar erläuterungsbedürftig sind und mir Gelegenheit zu dieser Erläuterung geben. Meinst du, es wäre sinnvoll, das Selbstvertändnis des Hangblogs und seines Autors deutlicher zu kommunizieren, als es derzeit im Impressum geschieht?

  191. Swordfishtrombones Says:

    Hallo Michael !

    Auch auf die Gefahr hin, dass meine Zeilen nach hinten losgehen, ein paar Worte von mir. Ich weiß, dass diese Seite nicht als Internetforum zum diskutieren gedacht ist, dafür gibt es ja unter anderem das http://www.hangforum.com. Und ich bin ja auch eher der passive Nutzer dieser Seiten, aber nach dem Beitrag von Migel Konstantin muss ich mich einfach mal melden.
    Dein Hangblog war für mich die erste Seite, auf die ich vor Jahren traf auf der Suche nach einem Hang. Ich bin dankbar für alle Infos und auch den Trost, den ich aus Deinen Zeilen ziehen konnte, auch wenn ich mich selbst nie gemeldet hatte.
    Selbst nachdem ich jetzt über ein Jahr ein Hang besitze, schaue ich immer noch regelmäßig rein. Ich freue mich über Deine intelligenten und humorvollen Antworten. Auch auf Anfragen von Leuten, die sich nicht immer die Mühe machen, den Artikel im oberen Teil des Hangblogs zu lesen oder es trotzdem nicht verstehen können, dass es in unserer Konsumgesellschaft nicht möglich ist, alles jederzeit kaufen zu können. Ich habe Deine Antworten und Kommentare nie als überheblich empfunden und fand es immer gut, dass auch jede Frage eine ausführliche Antwort bekommen hat.
    In diesem Jahr durfte ich Dich beim Hangsonic etwas kennen lernen und fand Dich sehr symphatisch. So, das musste ich mir jetzt von der Seele schreiben.
    Alles Gute !

    Christoph

  192. Migel Konstantin Says:

    Lieber Michael,

    Vielen Dank für deine seriöse Gegenmeinung. Habe gerade auch eine sympathische Seite an dir kennengelernt und es wäre die, das du nicht zornig und verärgert auf meine Zeilen reagiert hast. Es ist mir klar, das ich etwas übertrieben verletzend reagiert habe, von daher scheue ich auch nicht vor einer Entschuldigung zurück. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, dir meine Zeilen auf einen anderen Weg mitzuteilen, dann hätte ich sie genutzt. Ich habe nicht vor diese Seite mit einen Mono oder Dialog zu verunstalten, da sich meine Zeilen ja nicht direkt auf den Hanghang bezogen haben, deshalb werde ich nun verständlicherweise auch nicht auf deine Bitte konkreter zu werden eingehen. Ich müsste dafür den ganzen Blog nochmals durchgehen und das ,herausziehen, was mich dazu veranlasste so zu schreiben. das würde den Rahmen sprengen. Die Herstellungs- sowie die Verkaufspolitik der beiden Instrumentenbauer kann ich vollkommen verstehen und wenn ich mich an deren Stelle befinden würde, würde ich wohlmöglich genauso handeln.
    Natürlich muss ein Geschäft nicht immer auf Massenproduktion und Gewinnsteigerung ausgelegt sein.Vorteil ihrer Arbeit ist, das sie genau wissen, das alle Instrumente die weltweit im Umlauf sind aus ihrem Hause kommen. Sie wissen, das sie in jedes Exemplar Liebe, Mühe, Wissen, Schweiss und Ehrgeiz investiert haben. Toll, find ich prima. Doch letztendlich hatte ein Kritiker vollkommen recht, das Wissen zb. an einen Lehrling oder fähigen Instrumentenbauer weiter zu vererben ( Sie leben tatsächlich nicht für ewig ). Nicht unbedingt um die Produktionszahlen zu erhöhen, was zwar dann wohl doch passieren würde, sondern um der Welt etwas Gutes zu tun, indem Sie Ihre Erfahrung mit anderen teilen. Selbst das könnte die Instrumentenbauer enorm bereichern, ( nicht materiell gesehen ) und auch entlasten, wenn sie dem Druck von aussen nicht mehr Herr werden. Du sagst ja selber, das die Schere zwischen Nachfrage und Angebot immer weiter auseinander geht. Die nächste Sache ist, das ich ebenso die Verzweiflung verstehe, wenn Menschen 6 bis 8 Monate auf eine Reaktion bzw, auf eine Antwort warten. Es wäre doch wirklich sehr einfach eine Frau oder einen Mann dafür einzusetzen, der sich um die Bürokratie, um ein paar Telefongespräche oder um eine einfache Internetseite kümmert und die wartenden mit der augenblicklichen Lage konfrontiert und aufklärt. Ich selbst bin ein Mensch der im Sein lebt und hätte kein Problem damit mich einfach irgendwann überraschen zu lassen. Ja das geht, doch nicht alle sind soweit, so gelassen und geduldig zu bleiben. Anderseits hätte ich aber auch ein unangenehmes Gefühl zu erdulden, wenn mann Monatelang auf eine Bestätigung warten muss und nicht sicher sein kann, ob der Brief sein Ziel erreicht hat, auch wenn man ein grosses Gottvertrauen hat. Da hatte ein Kritiker dann meines Erachtens nach ebenso recht, wenn er meinte, das dies nicht nett von den Instrumentenbauern sei. Ich persönlich weiss nichts von ihnen, doch jeder Mensch besitzt seine Licht, aber auch seine Schattenseiten und das wird bei den beiden ebenso sein.
    Lieber Michael, die Sache mit dem Vorverkausrecht ist doch auch nicht so ganz wasserdicht, oder? Was Ebay betrifft, preise bis 6000 Euro, klar, da kann ich deren Position und Meinung vollkommen nachvollziehen. Aber nun nur mal angenommen, ich möchte so ein Klangufo erwerben, fahre dahin und schliesse mit meiner Unterschrift den Vertrag ab. Das würde ich ja gezwungen sein zu machen, wenn ich es haben möchte. Gut, ich habe mich dann mit der Unterschrift verpflichtet und in eine Art Zwangsabhängigkeit begeben. Nun spinne ich mal etwas weiter. Angenommen ich spiele, liebe und pflege das Instrument 5 Jahre lang, ich stecke als Musiker meine Seele in das Klangufo, mache vielleicht zahlreiche Auftritte damit und das Gerät beginnt für mich einen Wert zu erreichen, der weit über dem Verkaufpreis liegt. Nun habe ich nach fünf Jahren eine neue kreative Ader in mir entdeckt und beginne ab dann eine Indische Sitar zu spielen, die genauso wie die Hang viele Jahre intensiv geübt und gespielt wird, dafür die Hang aber vielleicht etwas in den Hintergrund rückt. Nun kommt ein guter Freund, Bekannter, oder sonst ein zahlungswürdiger Interessent der unbedinngt das Teil erwerben möchte und der weiss, wie schwer man an so ein Gerät kommt und bietet mir angenommen 2000 oder 2500 Euro. Was mache ich dann wohl?
    Die Instrumentenbauer wie Mama und Papa vorher fragen, ob ich es verkaufen darf? Mal ganz ehrlich, ich bin kein Profitorientierter Mensch, aber wenn ich der Meinung bin ihm damit eine Freude zu Machen und ich losslassen kann, ja warum denn nicht? Trotz der Unterschrift ist das Instrument an dem Tag, wo es von meiner Seite aus bezahlt wurde in meinen Besitz übergegangen.
    Wenn ich 5 Jahre damit liebevoll umgehe, es vielleicht nicht reparieren oder nachstimmen musste, dann würde ich es dem Nachfolger dann auch nahelegen, dasselbe zu tun. Was soll denn dann schon passieren? Ein Brief aus dem Hanghaus? Auweia…..da kuckt jetzt schon der kleine Kackstift aus der Unterbuchse. Spass beiseite! Wer will mich denn zwingen, mein Eigentum weiterzuverkaufen oder gar zu verschenken? Die Deutschen Regeln sind schon so dämlich verkappt, das man den Kopf verständnislos schütteln kann, aber die Schweitzer, die sind in vielen Angelegenheiten noch verbohrter. Also nochmal, ich habe vollstes Verständnis für die Ansicht der Beiden Instrumentenbauer, aber man sollte auch da etwas kritisch mit umgehen und nicht wie ein dummes Schaf dem Trott folgen. Täusch Ich mich da etwa?
    Es gebe da noch mehr, aber ich belasse es nun dabei. Bin sowieso nur mal wegen Infos auf der Seite gelandet und hatte nicht vor für 1300 Euro Stahlblech zu kaufen. Ich gebe zu, sie hat einen brillianten Klang, lässt sich leicht und sehr Meditativ spielen. Habe sie in Nepal und hier in Germany bei den Externsteinen spielen können und dürfen. Es war eine Freude. Allerdings, nur mal zum Beispiel. Habe mir in Indien In der heiligen Stadt des Todes Varanasi eine handgefertigte Sitar bauen lassen mit geschnitzten Ornamenten, Blumen &, Schwänen bestückt gekauft. Ich erhielt das Instrument, ein Satz Saiten und einen handgefertigten Sitarkoffer. Alles zusammen für 100 Euro. Wahnsinn nicht wahr? Hier zahl ich 3660 Euro ohne Koffer. Das Instrument hat 7 Spielsaiten und 13 Resonanzsaiten. Auch damit kann man sich selbst und andere in Trance versetzen. Dazu kommen Flöten, Trommeln, Didges, usw. Wer mal hören Möchte, dem rate ich die Seite (www.jamendo.de)
    anzuklicken. Gleich auf der ersten Seite gibt man den Namen Migel Konstantin ein und kann sich ohne Anmeldung 3 meiner Alben herunterladen. Kostenlos und legal!!! Ich wünsche eine gute Klangreise, ohne Hang aber fuulll Power. Dir lieber Michael wünsch ich ebenso alles Gute, Gesundheit und ein langes Leben. Sei nett zu den Kritikern, denn sie sind die wahren Realisten.

    Om Nama Shiva, das kleine kosmische Staubkörnchen Migelito

  193. Michael Says:

    Hallo Migel,
    es gibt eine einfache Möglichkeit mich zu erreichen: Per E-Mail. Die findest du im Impressum.

    Zum Thema Wissen an Lehrlinge oder Instrumentenbauern weitergeben, solltest du bedenken, dass du das, was in dieser Hinsicht in Bern im Hangbauhaus geschieht, gar nicht kennst. Die Hangbauer machen sich sehr wohl Gedanken in diese Richtung. Nur gehören bei dieser Sache immer zwei Seiten dazu, die zueinander finden müssen, und das scheint beim Hang nicht so einfach zu sein. Dass man von außen nicht mitbekommt, was hinsichtlich dieser Frage im Hintergrund geschieht und überlegt wird, ist kein Grund zu denken, den Hangbauern ginge das einfach am Arsch vorbei.

    Zur Frage der langen Wartezeiten, bis man eine Antwort erhält, ist anzumerken, dass PANArt auf dieses Problem bereits reagiert hat. Seit Herbst haben Interessenten, die einen Brief nach Bern geschickt haben, relativ zügig eine Nachricht erhalten, dass ihr Brief angekommen ist und sie zu einem späteren Zeitpunkt weiter informiert werden.

    Was das Vorkaufsrecht betrifft, so ist das – soweit ich das beurteilen kann – wasserdicht. Felix Rohner und Sabina Schärer haben sich schon genau überlegt, wie diese Vereinbarung aussehen muss, um juristisch zu funktioniern, und dabei waren auch Anwälte beteiligt, die was davon verstehen. Das ist ein ganz normaler Vertrag, der zu halten ist, wie andere Verträge auch. Bei deiner hypothetischen Geschichte machst du einen Denkfehler. Und zwar den, dass PANArt dir dein Hang auch dann für nur 1300 Euro verkaufen würde, wenn es keine Vereinbarung gäbe. Warum sollten sie das tun? Der Marktpreis für ein neues Hang dürfte irgendwo zwischen 4000 und 6000 Euro liegen. Und wieso sollte PANArt geradezu zur Spekulation einladen, indem sie das Hang so extrem unter Marktpreis verkaufen? Es ist also völlig egal, ob du mit oder ohne Vereinbarung gekauft hast. In keinem der beiden Fälle kannst du einen Gewinn machen. Die Vereinbarung ist keine “Zwangsabhängigkeit”, sondern ein faires Geschäft auf Gegenseitigkeit: PANArt verzichtet auf den Marktpreis und du verzichtest ebenfalls auf den Marktpreis. Und dein großer Vorteil ist, dass du nur 1300 Euro und nicht 4000 bis 6000 Euro investieren musst. Und es bleibt dir unbenommen, PANArt vorzuschlagen, dein Hang an deinen Freund weiterzugeben. Wenn es keine wichtigen Gründe dagegen gibt, warum sollten sie es verweigern? Und auch dein Freund profitiert davon, indem er nur 1300 Euro an dich bezahlen muss. Die einzige Partei, die bei der Konstruktion mit der Vereinbarung gegenüber einem Verkauf ohne Vereinbarung finanziell schlechter dasteht, ist PANArt, die pro Hang auf 2700 bis 4700 Euro verzichtet. Ich trotte also nicht wie ein Schaf einer Schweizer Verbortheit hinterher, sondern indem ich mich für die Vereinbarung ausspreche, verteidige ich völlig eigennützig mein und anderer Interesse als potentielle Hangkäufer – jedenfalls das derjenigen, denen es nicht egal ist, ob sie 1300 oder 6000 Euro bezahlen müssen. Zugegeben: Die Interessen derjenigen, die soviel Geld haben, dass sie die 6000 aus der Portokasse bezahlen, lassen mich völlig kalt.

    Übrigens dein Beispiel mit der Sitar: Findest du das fair? Der indische Sitarbauer bekommt 100 Euro, weil das offenbar der dortige Marktpreis ist, und du machst den Reibach, wenn du die Sitar hier verkaufen solltest. Fair wäre, wenn du ihm mindestens die Hälfte deines Gewinns überweisen würdest.

    Und sind Kritiker die “wahren Realisten”? Kritiker sind erstmal nur Kritiker. Kritik ist wichtig, denn sie dient dazu die eigenen Anschauungen zu überprüfen. Aber das Ergebnis dieser Prüfung ist erstmal offen. Nur wenn die Prüfung ergibt, dass die Kritik, meine Anschauungen treffend widerlegt, bin ich einen Irrtum los und der Kritiker erweist sich als realistischer. Andernfalls sollte der Kritiker seinen Irrtum erkennen und ich habe mich als “wahrer Realist” erwiesen. Oder wir lernen beide etwas dazu.

  194. Migel Says:

    Guten Morsche Michael,

    Gut geschlafen? Es scheint dir gefällt der Emailwechsel ganz gut, es bring wohl etwas frischen Wind auf die Seite und bereinigt sie ein wenig vom abgestandenen Stoff. :-} Sorry…. Kurz zur Sitar… Wie schon erwähnt, ich bin kein profitorientierter Mensch und mache überhaupt keine Geschäfte, verkaufe nichts und lebe lieber ohne Geld, als mit. Ich lebe die Entsagung und lehne jegliche Geschäfte strikt ab. Geschäftsleute sind in meinen Augen immer gierige Betrüger, die ich nicht mag, egal wie gut sie es meinen. Ich lebe ähnlich wie ein Mönch, wie ein Indischer Saddhu, soweit es in dem Konsum und Materiell orientierten Europa bzw den westlichen Ländern möglich ist. Also nicht ganz identisch, aber sehr sehr nah dran und das unterscheidet mich auch vom Rest der Gesellschaft.
    Der Normalpreis in Indien für die Sitar läge circa umgerechnet um die 200 Euro. Da ich dort aber des öfteren und auch ein recht guter Freund der hiesigen Familie bin, da ich Musiker bin, habe ich sie dort für den halben Preis erhalten. Ein Freundschaftspreis eben, wofür ich enorm dankbar bin. Ich muss mich gar nicht fragen, ob ich fair bin oder ob ich das fair finde. Ich habe sie deshalb besorgt, weil ich sie spielen wollte und es noch tue, weil ich meine Alben damit berreichern wollte und weil ich nie das grosse Geld hatte, um mir hier eine superüberteuerte von irgendeinen geldgierigen schmierigen Typen zu kaufen. Ich habe keinesweges vor sie zu verkaufen. Das gestern war nur ein Bespiel. Wenn es aber so wäre und ich würde seine Sitars ( eine oder mehrere ) hier in den Handel zu bringen, dann könntest du ganz locker davon ausgehen, dass ich nicht fifty fifty machen würde, sondern 75% für Sie und den Rest für mich. Sie sind ja diejenigen, die das Material wie Holz und Kürbiskorpus besorgen müssen, die sie bauen und sie sicher per Flug oder Schiff verfrachten müssen. Ich glaube schon, nein ich weiss sogar, dass ich ein sehr fairer Mensch bin, denn die Werte, die hier für viele nichts mehr bedeuten, die bewahre ich vehemment. Damit meine ich Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Mitgefühl, Damit meine ich aber auch Ablehnung von jeglicher Gier und Neid. Bis auf etwas Zorn, der noch in mir herrscht, fühle ich mich erleuchtet und menschlich genug, um sagen zu können, ja ich bin angekommen.
    Ich schenke lieber, als zu verkaufen, denn nichts gehört uns. Wir kommen nackt und gehen nackt, von daher benutzen wir alles nur, was uns so auf unseren Lebensweg begegnet. Daher fühl ich mich extrem frei und selig, wenn ich nichts anhaüfe, oder gar besitze.
    Was die beiden in der Schweiz betrifft, nimms mir nicht krumm, ich kenne sie nicht, werde sie vielleicht auch nie sehen und ehrlich gesagt, sie sind mir recht egal, selbst das, was und wie sie es tun. Es betrifft mich ja nicht, denn ich wollte auf dieser Seite nur einmal nach Stimmung und Preis schauen. Das bedeutet, ja es könnte sein, das ich mit dem Gedanken gespielt habe eine zu kaufen, aber ich kann auch ganz gut loslassen und bin nicht so schnell zu begeistern und gierig unbedingt so ein Teil zu besitzen. Das Leben ist auch ohne Hang leben und liebenswert.
    Auch wenn du schreibst, das Sie sich bezüglich meiner Kritikpunkte Gedanken machen und sie nach Lösungen suchen, bedeutet es noch immer, das Sie bis heute noch keine Änderungen vorgenommen haben, was mann ja aus den Nachrichten der Blogger gut herauslesen kann und da kannst du dich auf deren Seite stellen und sie verteidigen soviel du willst, die Leute haben daher bis heute recht. Aber egal, belassen wir es einfach dabei. Auch wenn ich mich gestern für meine Zeilen entschuldigt habe, trotzdem sollte der Gedankenanstoss an dich von dir nicht ganz übersehen werden. Das war mein Ziel, sonst nichts.

    Liebe Grüsse vom Staubkörnchen

    Ps. Wir denken immer alles zu wissen, doch wir alle sind total unwissend. Schließ deine Augen und fliege mit deinem Geiste tief in den Weltraum, dann drehe dich um und schau zurück zum Planeten Erde. Du erkennst nur einen winzigen kleinen blauen Punkt, auf dem sich unsere ganze Geschichte abspielt.
    Alles das ist nichts mehr als ein leeres Nichts, der Mensch, das gefrässige Bakterium, seine Gedanken, sein erfundenes Wort, die Schrift, die Religion, die Wünsche und dessen Ziele, die er verfolgt. Alles was wir tun, denken, sagen, wünschen ist in Wahrheit nichts mehr als sinnloses Nichts, nichts mehr als ein kleiner Fliegenschiss im Kosmos. Ich schliesse mich davon selbst nicht aus. Zumindest habe ich die Erkenntnis erlangt, andere brauchen noch etwas Zeit dafür. Sei lieb gegrüsst und da du der Autor der Seite bist, sei so nett und lösche bitte meine Einträge wieder, falls du der Meinung bist, sie gehören nicht auf die Seite.

  195. Johannes Says:

    Hello, I have recieved a letter from the Hanghaus in November 2009 indicating I could potentially aquire a Hang. I was quite impressed to have recieved this letter after waiting a bit more than 1.5 years. Panart kept absolutely kept their word and came as promised back to me. I have – of course – indicated my ongoing interest and have respoded in written accordingly. Now I wonder by when Panart will indicate by when I could actually get the Hang. The November 2009 letter says before Xmas. Does anybody know if this timing is confirmed. I am just very very curious. Kind regards, Johannes from Unterhaching/Germany

  196. Chillmaster Says:

    Zitat Johannes:” Now I wonder by when Panart will indicate by when I could actually get the Hang. The November 2009 letter says before Xmas”

    Das frage ich mich auch seit paar Tagen. Habe ebenso eine email im November 2009 erhalten und frage mich ob der Brief von PanART vor Weinachten ankommt. PanART meinte bis Weinachten schicken sie eine “verbindliche” Antwort – d.h ja,ich kriege ein Hang 2010 oder ist nochmal warten angesagt ???Ist die email von November 2009 eine definitive Zusage seitens PanART???

    Fragen über fragen….bin im moment ziemlich aufgewuselt was die ganze Sache angeht und kann es kaum abwarten den Brief zu erhalten. Jedoch bin ich auch skeptisch gestimmt ob ich definitiv ein Hang erhalten soll oder nicht. Die Meinung im Internet gehen ja aussereinander und Fakten gibt es nicht wirklich.

    Naja…noch 6 Tage 12 min und 33 sek bis Weinachten..warte gespannt und zähle die Sekunden runter..fast schon wie vorverlegtes Sylvester :)

    grüße Chill

  197. Michael Says:

    Hallo Chillmaster,
    der Novemberbrief ist keine Zusage für ein Hang. Es ist eine Information für alle diejenigen, die sich für ein Hang beworben haben und bisher noch keins bekommen konnten.

    Im Brief steht eigentlich alles drin. Wer Interesse an einem Freien Integralen Hang hat, soll dies kundtun. Dann wird PANArt entscheiden und eine verbindliche Antwort senden. Erst dann weist du, ob du 2010 ein Hang bekommen kannst. Das Zeitziel Weihnachten finde ich persönlich sehr ehrgeizig. Hoffen wir mal dass sie es pünktlich schaffen.

    (Zur Erläuterung: Der Novemberbrief in der Version, die persönlich verschickt wurde, enthält zwei weiter Absätze, die nicht im Hangblog veröffentlicht worden sind, weil sie nur für diejenigen gelten, die persönlich angeschrieben wurden.)

    Für alle die derzeit hibbelig warten, nachdem sie auf den Novemberbrief geantwortet haben: Ihr habt alles getan, was ihr tun konntet. Jetzt ist PANARt am Zug. Also lehnt euch zurück und wartet ab. Ihr könnt derzeit sowieso nichts tun, um euer Anliegen zu befördern.

  198. Chillmaster Says:

    Danke für die Aufklärung Michael.

    Deine Antwort hat mich beruhight und ich zähle die Sekunden nicht mehr :)

    Weihnachten erscheint mir auch ein wenig utopisch als Antworttermin vor allem wegen der ganzen Weinachtspost die im Umlauf ist.
    Naja,wie Du schon sagtest…Abarten und Tee trinken ist erstmal angesagt.

    Schöne Feiertage an Alle.

    Grüße Chill

  199. guido Says:

    Hallo miteinander,

    heute 19.12.09 habe ich bereits post von Felix und Sabina bekommen und mir wurde die schönste vorweihnachtliche Überraschung beschert… ab dem 01.04.2010 können wir unser Freies Integrales Hang in Bern aussuchen…
    wie wir uns freuen…. ihr könnt es bestimmt nachvollziehen…
    damit ist für mich mal wieder bestätigt …. man kann alles bekommen, man muss es sich nur richtig, richtig wünschen. :-D :-D :-D

    verschneite Grüsse aus Marburg, guido

  200. Frank Says:

    Hallo Guido,

    Glückwunsch. :-)

    Hast Du die Nachricht per Mail erhalten oder als Brief mit der Post?

    Viele Grüße
    Frank

  201. Alexander Says:

    Hallo Michael, ich habe heute ebenfalls eine Mail von PANArt empfangen. Darin wird mir eine komplette Absage erteilt. Dies ist kein Weltuntergang für mich, obwohl nach dem Novemberbrief meine Sympathie für die Hangbauer und mein Interesse gegenüber dem Hang gestiegen ist. Wenn’s nicht sein soll, dann ist das halt so. Was mich jedoch verwirrt ist die Tatsache, dass wohl Einige ein Hang erhalten und Andere nicht. Wurde gelost oder wurde nach den Briefen geurteilt?

    Solltest Du diesbezüglich Informationen haben, würde mich das freuen.

    Meinen Ersten Brief an PANArt habe ich übrigens August 2008 geschrieben.

    Alles Gute
    Alexander

  202. guido Says:

    hallo frank,

    ich habe den brief, postalisch zugestellt bekommen…. freu mich immer noch wie kein zweiter :-D

    @ alexander, nach welchen kriterien vom hanghaus geurteilt wird, ob es ein losverfahren gibt, kann ich nicht sagen.
    jedoch hat mich und meine frau das hang nach unserer ersten begegnung sehr berührt und emotionen in uns ausgelöst, die ich auch so im brief an felix und sabina geäußert habe… kann mir aber nicht vorstellen, dass das einen einfluss gehabt hat.
    habe auch mitgeteilt, dass ich gerne bereit bin eine vereinbarung zu unterschreiben in der sich das hanghaus das vorkaufsrech vorbehällt um die preistreibereien bei ebay & co zu stoppen….. denn wenn ich zu einem hang komme, dann geb ich es doch nicht mehr her… und wird allerhöchstens mal vererbt, denn meinen 10 jährigen junior hat das hangfieber auch schon gepackt.
    das ist auch das schöne am hang, dass es alle altersgruppen und bevölkerungschichten anspricht und einzigartig macht.

    da du aber auch schon scheibst, das die absage kein weltuntergang für dich ist und die enttäuschung sich somit in grenzen hällt, wird das u.U. auch entsprechend bei den hangbauern angekommen sein…

    eine absage hätte uns in jedem fall sehr enttäuscht, aber wir hätten nicht aufgegeben und es weiter versucht…. ich bin der meinung wenn man sich etwas sehr intensiv wünscht und sich damit auseinander setzt, dann gehen diese wünsche meist auch in erfüllung….. warum das so ist, würde hier jedoch zu weit führen.

    schönen 4. advent allerseits ich drück die daumen, dass noch viele die ein hang wirklich haben möchten auch eines bekommen…

    weihnachtliche grüsse aus marburg, guido

  203. Michael Says:

    Ja, nun ist es offensichtlich soweit, die Zeit der Entscheidung ist gekommen und einige werden sich sehr freuen und andere enttäuscht sein. Das ist unumgänglich bei dem großen Unterschied von Nachfrage und der Zahl der gebauten Hanghang.

    Über den Entscheidungsvorgang bin ich nicht informiert. Ich stelle es mir nicht leicht vor, diese Entscheidungen zu treffen. Ein generelles Losverfahren war es meiner Ansicht nach aber nicht.

  204. Chillmaster Says:

    Hallo Zusammen.

    Ich habe leider auch eine Absage bekommen. Als ich die “email” gesehen habe, war es mir schon klar, da eine positive Nachricht per Brief gekommen wäre.

    Die Hangbauer seien nicht in der Lage, mir ein Hang zu verkaufen da die Nachfrage sehr groß sei…mein erster Brief an sie ist im Frühjahr 2008 enstanden.

    Würde gerne noch mehr schreiben es fällt mir gerade die Kraft – ausser daß der letzte Brief von mir an die Hangbauer der längste und aufwendigste in meinem Leben war, an dem ich mehrere Tage gearbeitet habe.

    Würde gerne wissen ob ich und Frank uns noch Hoffnungen machen können oder nicht?

    grüße Chill

  205. Michael Says:

    Hallo Chillmaster,
    deine Enttäuschung kann ich verstehen – keine schöne Weihnachtsüberraschung. Nach meinem Verständnis ist mit den Zu- und Absagen, die derzeit versendet werden, die Bewerbungsaktion für ein Freies Integrales Hang abgeschlossen. Es gibt keine Warteliste, auf der diejenigen verbleiben, die heute eine Absage bekommen haben. Es ist auch nicht von Bedeutung, wann der erste Brief ursprünglich geschrieben wurde: Wenn es keine Liste gibt, kann es auch keine chronologische Position auf ihr geben. Jetzt ist alles sozusagen auf Null zurückgesetzt. Ich verstehe dieses Verfahren als eine Methode, mit der sich Felix Rohner und Sabina Schärer davor schützen, auf Jahre hinaus verpflichtet und unter Druck zu sein.

  206. Janine Says:

    ich habe auch eine Absage bekommen :-( ((
    Dabei hatte ich mich Ende November nach ihrem Brief so sehr gefreut…

  207. sabine Says:

    Ich habe eine sehr traurige Nachricht am 24.12. bekommen, die Absage ein Hang zu erhalten. Ich weiß garnicht wie ich damit umgehen soll. Ich dachte immer wieder an diese Klänge in den letzten Monaten. Wollen die Hangbauer nun das Ebey Geschäft ankurbeln??? Warum gibt es keine Gleichgesinnten Freunde die den Hangbauern zur Hand gehen Können ?? Oder wollen die beiden Ihr Wissen für ich behalten? Ich wünsche den Beiden aber alles Gute.Trotzdem. Ich werde irgentwann schon zu einem Hang kommen … Und viel Gutes damit auslösen glaube ich. es grüßt Sabine Sch.

  208. Bernhard Says:

    Vorweg: Ich verstehe die Enttäuschung bei einer negativen Antwort. An all jene die sich darüber aufregen und Schuldige suchen: Ist es nicht so, dass andere Künstler (z.b. Maler) ihre Kunstwerke unter solchen Bedingungen an den meistbietenden verkaufen? Und das ohne jedes schlechte Gewissen?

    Anders gefragt… Warum hat Van Gogh nicht hunderten Malern beigebracht exakt so zu malen wie er? Dann hätte er die Bilder nur mehr signieren müssen und wir hätten jetzt jeder einen Van Gogh daheim und wären alle reich…! (oder?)

    Hanghang sind nach meiner Einschätzung keine Instrumente im herkömmlichen Sinn. Wie im Brief von PANART erklärt wird, kann das Hang auch Schaden anrichten. Das Bewusstsein für diese Verantwortung gegenüber den Spielern finde ich etwas sehr Schönes und Liebevolles.

    Meine Bewerbung ist seit einigen Tagen abgeschickt und ich danke Michael für diese Möglichkeit der Kontaktaufnahme (nein ich mein nicht diesen Eintrag sondern den Artikel oben mit Adresse und Faxnummer), sowie sein Gebetsmühlenartiges wiederholen immergleicher Antworten auf immergleiche Fragen.

    Ich wünsch euch alles Liebe

    Bernhard

  209. Bernd Says:

    Liebe HangfreundInnen,
    ich schätze mal dass bei vielen momentan der Frust gross ist angesichts der vielen Absagen…ich habe im Dezember 2008 meine erste Anfrage geschrieben und nie eine Antwort erhalten, weder als Standartbrief noch als E-mail. Nun ja, es ist so wie es ist. Aber wie schreibt der Bruder von Felix Rohner, Hannes Rohner, so treffend in Beitrag 147:”…Die Liste der Interessenten wird immer länger und die Wartezeit, bis man glücklicher Besitzer wird, mag fast unerträglich lange erscheinen. Habt Geduld! Eines Tages wird das Warten belohnt werden.Schreibt Felix oder Sabine einen Brief nach Bern und bleibt hartnäckig dran…”. Genau das mache ich auch, hartnäckig dranbleiben (mit Geduld). Heute habe ich meine 2. Anfrage als Brief nach Bern losgeschickt. Mal schauen ob das klappt…
    Liebe Grüsse und lasst euch nicht entmutigen!
    Bernd

  210. Martin Schäfer Says:

    Hallo Panart,

    letzte Woche hatte ich die Ehre mit dem Schweitzer Sebastian eine Session
    in Brasilien zu machen:
    er auf der HANG Drum und ich an der Shakhuhachi. 3x dürft Ihr raten,
    ich bin seitdem vom KLang fasziniert und möchte gerne einen Termin bei Euch bekommen. GErne schicke ich Euch auch ein kleines Video unserer Brasiliensession zu.
    Ich freue mich von Euch zu hören. verschneite Grüße aus Dreieichenhain
    Martin Schäfer /germany

  211. Michael Says:

    Hallo Martin Schäfer,
    ich frage mich, ob du den Artikel oben auf der Seite überhaupt gelesen hast. Das solltest du aufmerksam tun.
    Hier nur der Hinweis, dass du an dieser Stelle nicht die Möglichkeit hast, mit PANArt in Kontakt zu treten. Ein Blick ins Impressum dieser Website kann auch nicht schaden.

  212. musi-kuss Says:

    Hallo liebe Hang-Freunde,

    ich möchte, als virtueller Instrumentenbauer und Musikliebhaber
    auch mal kurz meine Meinung dazu kund tun:
    Natürlich ist es schön das es solche Instrumente wie z.B. das Hang gibt.
    Und natürlich kann ich es nachvollziehen das es den beiden ErBauern über den Kopf
    wächst, wenn eine so große Nachfrage danach herrscht (welche allerdings meiner Meinung nach
    gerade DURCH dieses “Brimbaborium” damit erzeugt wurde/wird !
    Seit vielen Jahren werden in Mittelamerika und andernorts Tin-Drums u. ä. gebaut.
    Diese kosten sicherlich nur einen Bruchteil davon, und sind bei Bedarf auch
    über den Musikfachhandel “verfügbar”.

    Wäre es der ganzen Sache und den Intressenten nicht dienlicher,
    einfach mal zu schauen ob es nicht ein Musikinstrumenten Hersteller gäbe der
    dieses Instrument “proffesionell” von Instrumentenbauern in der benötigten
    Stückzahl herstellen kann ??

    Aber wahrscheinliche gefallen sich die beiden in dieser leidenspose ….

    So wären sicherlich Steinway oder Beckstein mit ihrer Klavierproduktion
    schon seit Jahren bankerott geworden, und wir alle müssten auf die
    Wunderbare Musik von Beethoven, Schubert usw. verzichten – einfach weil es
    keine Klaviere mehr gäbe ….

    Weiterhin Viel Vergnügen … beim warten … und auch sonst :O)
    musi-kuss

  213. Michael Says:

    Hallo musi-kuss,
    wenn du die Existenz von Blechtrommeln (Tin-Drums) als Beleg dafür anführst, dass es möglich sein muss, das Hang von einem Musikinstrumentenhersteller in Massenproduktion fertigen zu lassen, dann zeigt das, das dir das Wissen fehlt, um überhaupt eine ernstzunehmende Empfehlung abgegen zu können.

    Und noch ein Argument gegen deinen Vorschlag: Wenn es wirklich möglich wäre, die Massenproduktion eines hangähnlichen Instruments zu realisieren, warum hat das noch niemand getan? Der bislang einzige bekannte Versuch, der offenbar soetwas anstrebte – Blackbells – ist vor kurzem erst sang- und klanglos untergegangen. Übrigens gab es bisher auch keine Erfolge, die Steelpan in Massenproduktion zu fertigen und die Versuche sind teilweise schon älter als das Hang.

    Gucken wir uns doch die beiden Projekte an, die angetreten sind, eine Hang-Alternative auf den Markt zu bringen: Bei Pantheon Steel ist man bei Halo Nummer 91 und bei BellArt bei Bell Nummer 67. Die Produktionszahlen sind dort noch weit unter denen von PANArt und eine Massenproduktion wird auch dort erst überhaupt nicht ins Auge gefasst.

    Das Stimmen von Blech erfordert einen erfahrenen menschlichen Tuner. Daran führt bis heute und auf absehbare Zeit kein Weg vorbei. Wer herummäkelt, dass zuwenig Hanghang gebaut würden, muss erstmal einen tragfähigen Vorschlag machen, wie es technisch möglich ist, die Produktionszahlen zu vervielfältigen und woher er das Personal dazu nehmen will. Andernfalls ist das – sorry – nur Geschwätz.

Leave a Replyup