Das Hanglexikon

Autor: Michael Paschko
© Urheberrecht beim Autor – Alle Rechte vorbehalten
Zuerst veröffentlicht in www.hangblog.org: 19. Oktober 2007
Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2010
Originalsprache: Deutsch
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Das Hanglexikon bietet Erklärungen zu alphabetisch geordneten Stichworten, die im Zusammenhang mit dem Hang verwendet werden.

Ding

Dieser Ausdruck bezeichnet im engeren Sinne die mittig angeordnete Kuppel auf der oberen Halbschale des Hang zusammen mit ihrem Hof, dem abgeflachten, kreisförmigen Areal um die Kuppel. Analog zur Verwendung des Begriffs Gu steht Ding aber zugleich auch für den zentralen Klang des Hang, der an der Kuppel und ihrem Hof angeregt wird. Die Oberseite des Hang wird auch Dingseite genannt.

Bei den Instrumenten der ersten Generation war der Ding auf einen Ton zwischen Es3 und B3 gestimmt (bei den frühen Instrumenten meistens A3 oder G3, beim Low Hang im Jahr 2005 überwiegend F3 bis Es3). Mit zunehmender Erfahrung gelang es den Hangbauern, die Tonhöhe des Ding immer tiefer anzusetzen. Die Instrumente der zweiten Generation und die Integralen Hanghang haben einen auf D3 gestimmten Ding. Die Stimmung des Freien Integralen Hang ist nicht auf den Kammerton a = 440 Hertz normiert und wird ohne die Verwendung technischer Stimmgeräte vorgenommen. Daher variiert die Frequenz des Ding bei den verschiedenen Instrumenten um den Ton D3 herum.

Wird der Ding mit der Hand gespielt, gerät nicht nur der Bereich um die Dingkuppel in Schwingung, sondern es werden auch etliche Schwingungsmoden der Tonfelder im Tonkreis angeregt, die in einer harmonischen Beziehung zum Ding stehen. Dieser Zusammenklang ist seit dem Hang der zweiten Generation besonders ausgeprägt. Senkt der Spieler bei diesen Instrumenten die Frequenz des Gu mit den Beinen oder der Hand genau eine Oktave unter den Ding ab, entsteht eine akustische Verbindung von Ding und Gu (siehe: Helmholtz-Resonanz). Mit einem leicht gedämpften Schlag auf den Ding kann nun auch der Gu angeregt werden. Auf diese Weise wird der Ding zum Zentrum des Hangspiels.

Der Ding der verschiedenen Entwicklungsstufen
Während bei den Hanghang der ersten Generation die Dingkuppel glänzend poliert war, ist sie bei der zweiten Generation wie die gesamte Oberfläche mit einer eingebrannten Messingbeschichtung überzogen. Beim Integralen Hang ist die Kuppel zusätzlich einbrennlackiert und einfach abgesetzt (eine zusätzliche kleinere Kuppel in der Kuppel). Die Dingkuppel des Freien Integralen Hang weist weder Messingbeschichtung noch Einbrennlackierung auf und ist doppel abgesetzt (Dreifachkuppel). Im Unterschied zu den älteren Instrumenten hat der Hof des Ding beim Integralen und Freien Integralen Hang keine scharfe Kante, sondern einen weichen Übergang zur gewölbten Schale der Dingseite. nach oben

Du

Siehe Gudu Hang. nach oben

Dum

Ein 2005 – 2007 von PANArt angebotener gedrechselter Trichter aus Birnenholz. Er kann in die Gu-Öffnung der Hanghang der ersten oder zweiten Generation eingesetzt werden und senkt die Helmholtz-Resonanz durch Verengung und Verlängerung des Gu-Halses um eine Quinte ab. nach oben

Dum

Entwicklungsstufen

Das folgende Schaubild zeigt einen Überblick über die Entwicklungsstufen des Hang von 2000 bis 2010. Für weitergehende Informationen klicke auf die einzelnen Elemente der Grafik. Drei dieser Entwicklungsstufen werden in einem Video demonstriert.nach oben

Entwicklungsstufen des Hang

Erste Generation 2001-2004 Erste Generation 2005 Low Hang Zweite Generation 2006 2007 Zweite Generation 2006 Zweite Generaton 2007 Integrales Hang 2008 - 2009 Integrales Hang Freies Integrales Hang 2010 -Freies Integrales Hang Gudu Hang Tiefe Stimme Hohe Stimme Prototypen

Erste Generation

Hang der ersten GenerationEine Bezeichnung, die für die Hanghang verwendet wird, die von 2001 bis 2005 gebaut wurden. Sie geht auf eine Formulierung der Hangbauer zurück, die bei der Vorstellung der Weiterentwicklung des Hang im Frühjahr 2006 von einer “neuen Generation” des Hang sprachen. Innerhalb der ersten Generation ist zwischen den Instrumenten der Jahre 2001 bis 2004 und dem Low Hang (2005) zu unterscheiden. Im gesamten Zeitraum von 2001 bis 2005 wurden etwa 4300 Instrumente der ersten Gerneration gebaut.(Mehr…) nach oben

Freies Integrales Hang

Freies Integrales HangIm November 2009 kündigte PANArt das Freie Integrale Hang an, das seit April 2010 weitergegeben wird. Seine Gestaltung wurde auf das Wesentliche reduziert: Es hat keinen Messingring mehr und der Ding ist im Unterschied zum Integralen Hang nicht mehr mit Messing gebürstet und einbrennlackiert. Dafür hat er aus klanglichen Gründen eine Dreierkuppel erhalten. Der wichtigste Unterschied zu allen Vorgängermodellen ist jedoch, dass Felix Rohner und Sabina Schärer beim Freien Integralen Hang die Verwendung von technischen Stimmgeräten hinter sich gelassen haben. Sie vertrauen beim Stimmen nun ganz auf ihr Gehör und ihre innere Resonanz. Die Frequenz des Ding ist daher nicht mehr absolut festgelegt, sondern variiert um den Ton D3 herum. Relativ zum Ding entspricht die Skala der Töne im Tonkreis derjenigen des Integralen Hang.

Mit den Freien Integralen Hanghang baut PANArt individuelle Skulpturen, deren klangliche Fülle “nicht nach weiteren Instrumenten ruft”, wie die Hangbauer in ihrem Brief vom Hangbauhaus November 2009 ausführen. In diesem Text machen sie auch deutlich, dass sie mit ihrer Arbeit nicht auf die Bedürfnisse von Perkussionisten und professionellen Musikern zu zielen: “Unsre Arbeit ist nicht auf musikalische Normen ausgerichtet, welche Studium, Übung und Leistung fordern. Hangspiel kann zu einer Form der Freiheit führen, die sich jedem Druck und jeder Nötigung widersetzt. Individuen, die sich dessen bewußt sind, werden durch das Hangspiel gestärkt. Gedankenloser Gebrauch kann hingegen schwächen.” Dieses Verständnis ist auch einer der Hintergründe für die neue Bezeichnung Freies Integrales Hang. Gelegentlich wird auch die Kurzform Freies Hang verwendet.

Im Übergang vom Integralen Hang zum Freien Integralen Hang wurden noch einige Instrumente mit den Rohformen des Integralen Hang gebaut aber schon frei eingestimmt. Sie gleichen optisch den Instrumenten des Jahres 2009. Zu erkennen sind sie an der fehlenden Seriennummer auf der Unterseite. (Mehr…)nach oben

Gu

Dieser Ausdruck bezeichnet im engeren Sinn die runde Resonanzöffnung in der Mitte der unteren Halbschale des Hang. Sie hat einen nach innen gezogenen Hals. Analog zur Verwendung des Begriffs Ding steht Gu aber zugleich auch für den dunklen, hauchigen Klang der Helmholtz Resonanz, die durch das Zusammenspiel der Luft im Hals der Resonanzöffnung mit dem Luftvolumen im Hangkorpus hervorgerufen wird. Der Gu lässt sich mit einem Schlag der flachen Hand auf die Resonanzöffnung, einem gedämpften Schlag auf den Ding oder mit der Handwurzel im Bereich zwischen dem Ding und den Tonfeldern anregen. Die Unterseite des Hang wird auch Gu-Seite genannt.

Seit dem Hang der zweiten Generation spielt die akustische Verbindung von Gu und Ding eine wichtige Rolle und bildet die Basis des Hangklangs. Um sie herzustellen, senkt der Spieler die Frequenz des Gu mit den Beinen oder der Hand genau eine Oktave unter den Ding ab (siehe: Helmholtz-Resonanz).

Gu

Seit 2007 wird der Gu-Hals auf ein D5 in Verbindung mit zwei nahe beieinander liegenden Tönen, F5 und Fis5, eingestimmt. Bei Anregung des Gu-Ringes ist dadurch ein Klang mit schwirrendem Charakter zu hören. Zur bessen Einstimmung der beiden Töne F5 und Fis5 ist die Gu-Öffnung seit 2008 leicht oval verformt. Beim Integralen Hang ist diese Verformung deutlich sichtbar, während sie sich beim Freien Integralen Hang im Millimeterbereich bewegt und daher kaum wahrnehmbar ist. Hanghang der ersten Generation hatten einen polierten Gu-Hals.nach oben

Gudu Hang

Diese Version des Hang hat neben dem Gu eine zweite Öffnung (Du) auf der Unterseite, mit der sich Udu-ähnliche Effekte erzeugen lassen. Wird die Du-Öffnung nicht verwendet, lässt sie sich mit einer flexiblen magnetischen Scheibe abdecken. Das Gudu Hang wurde von 2004 bis 2007 gebaut. nach oben

Unterseite eines Gudu Hang

Hang

Der Name des Instruments wird [haŋ] ausgesprochen und im Neutrum verwendet (das Hang). Er weist auf die Spielweise mit den Händen hin: Hang bedeutet im Berndeutschen Hand. Die Bezeichnung Hang ist eine international registrierte Wortmarke und Eigentum der PANArt Hangbau AG. Sie darf nicht für andere Musikinstrumente oder Dienstleistungen wie Veranstaltungen, Publikationen u. a. verwendet werden (siehe Datenbanken CTM-ONLINE: Trade mark No. 969295 oder TESS: Suche nach ‘Hang’) . Die Hangbauer entschieden sich für den Schutz als Wortmarke, als sie die Gefahr erkannten, dass der Name Hang nach dem Auftauchen erster Nachahmungsversuche zu einer Gattungsbezeichnung werden könnte, wodurch es schwierig geworden wäre, sich sprachlich speziell auf das Instrument von PANArt zu beziehen. nach oben

Hangbauhaus

So bezeichnen die Hangbauer ihre am Steilhang der Aare gelegene Werkstatt. Hier sind auch Gästeräume vorhanden, in denen von weit her angereiste Hanginteressenten übernachten können. nach oben

Hang Drum

Diese Bezeichnung für das Hang wurde 2002 vom damaligen US-amerikanischen Verteiler des Hang verwendet, um den Vertrieb der Instrumente zu fördern. Da die Kombination von Hang mit einem weiteren Wort deutliche Vorteile für das Auffinden von Informationen mit Internetsuchmaschinen hat, fand diese Bezeichnung auch im Internet weite Verbreitung. Die Hangbauer haben diesen Namen nie gebraucht und sehen ihn äußerst skeptisch, da er den Eigenschaften und Möglichkeiten des Hang und des Hangspiels nicht gerecht wird. “Die Umbenennung in Hang Drum war … fatal”, schrieben Felix Rohner und Sabina Schärer in ihrem Brief vom Hangbauhaus 2009. “Es löste eine Welle von Missverständnissen aus. Die Folgen davon sind Schäden an den Instrumenten, körperliche Schäden, sowie geistige und emotionale Störungen.” Schon 2007 hatten sie an einige Internetautoren appelliert die Bezeichnung Hang Drum nicht länger zu verwenden. Im Mai 2010 stellten sie klar: “Wir bauen keine Schlaginstrumente, keine Handpans und auch keine Hang Drums. Trommeln ist eine andere Sprache.”nach oben

Hanghang

Diese Reduplikation verwenden die Hangbauer als Pluralform von Hang: Ein Hang, mehrere Hanghang. nach oben

Hanghaus

Ein Holzhaus direkt am Ufer der Aare, das PANArt früher als Werkstatt diente, heute aber ausschließlich als Präsentationsraum für die fertigen Hanghang gebraucht wird, wo sich Interessenten in aller Ruhe ihr Instrument aussuchen können. nach oben

Helmholtz-Resonanz

Das wohl bekannteste Beispiel für einen Helmholtz-Resonator ist die Flasche. Wird sie an der Öffnung angeblasen, erklingt ein Ton. Man kann sich dies so vorstellen, dass die Luftmasse im Flaschenhals wie ein Kolben auf und ab schwingt und dabei das Luftvolumen im Flaschenbauch abwechselnd zusammendrückt und entspannt. Vergleichbar ist dies einer Masse die auf einer Feder auf und ab schwingt. Die Frequenz, mit der das Masse-Feder-System schwingt, hängt vom Gewicht der Masse und der Steifheit der Feder ab. Die Tonhöhe eines Helmholtz-Resonators ist von Länge und Durchmesser des Flaschenhalses sowie vom Volumen des Flaschenbauchs abhängig.

Helmholtz-ResonanzBeim Hang bildet das Luftvolumen im Korpus zusammen mit der Luftmasse im Gu-Hals einen Helmholtz-Resonator. Wird der Hangkörper an irgendeiner Stelle angeregt, überträgt sich dieser Impuls auf die Luft im Hanginneren und versetzt den Helmholtz-Resonator in Schwingung. Dies ist als hauchiger Basston wahrnehmbar.

Besonders stark lässt sich die Helmholtz-Resonanz mit einem gedämpften Schlag auf den Ding, mit der Handwurzel im Bereich zwischen dem Ding und den Tonfeldern oder mit der flachen Hand an der Gu-Öffnung anregen. Ihre Tonhöhe liegt sehr nahe bei F2. Durch Beeinflussung der Gu-Öffnung lässt sie sich um bis zu einer Oktave absenken. Bei senkrechter Haltung des Hang geschieht dies durch teilweises Abdecken der Gu-Öffnung mit der Hand, oder durch senkrechtes Einführen der Hand ins Hanginnere am Rand des Gu-Halses. Liegt das Hang waagerecht auf dem Schoß, wird die Helmholtz-Resonanz durch Öffnen und Schließen der Oberschenkel verändert. Sitzt der Hangspieler auf dem Fußboden, spielt auch der Abstand der Gu-Öffnung zum Boden eine Rolle. Der im Gu-Hals und zwischen den Oberschenkeln schwingende Luftkolben wird durch Reibung an den ihn umgebenden Flächen gebremst. Daher hat die Art und der Stoff der Beinkleidung des Spieler ebenfalls einen Einfluss auf den Gu-Klang.

Der Ausdruck Gu bezeichnet nicht nur im engeren Sinne die Resonanzöffnung auf der Unterseite des Hang, sondern auch den dunklen Klang der Helmholtz-Resonanz. Entspechend meint Ding nicht nur die zentrale Kuppel auf der Oberseite des Hang, sondern auch den Klang, der bei der Anregung dieser Kuppel und des sie umgebenden Hofes entsteht.

Spätestens seit 2006 (beim Hang der zweiten Generation, Integralen Hang und Freien Integralen Hang) bildet die Resonanz von Gu und Ding die Basis des Hangspiels. Dazu senkt der Spieler die Frequenz des Gu durch eine geeignete Haltung des Hang so weit ab, dass sie genau eine Oktave unterhalb der Frequenz des Ding liegt. Erklingt der Ding in D3, ist er in Resonanz mit dem Gu, wenn dessen Tonhöhe ein D2 ist. In ihrer Hangwegleitung drücken Felix Rohner und Sabina Schärer dies so aus: „Öffnen oder schliessen Sie den Schoss, währendem Sie den DING anregen: Sie bemerken, wie der GU und der DING zusammenfinden. Sie sind mit dem Hang verbunden.“ (S. 8) „Bei jeder Anregung des Körpers ist dieser dunkle Klang dabei. Lassen Sie Ihre Hände auf dem Gewölbe tanzen und integrieren Sie den Hohlklang in Ihr Spiel.“ (S. 6)

Gu-Ding-Resonanz

Die Frequenz des Gu eine Oktave unterhalb des Ding liegt um die 50 Hertz (Wellenlänge: etwa 7 m). Dies ist auch die Hauptfrequenz des Gong Ageng, des Königsgong auf Java. Damit dieser tiefe Klang gut hörbar wird, muss er an möglichst ebenen Flächen reflektiert werden. Andernfalls wird er diffus gestreut und verschwindet. Polstermöbel, Teppiche und Vorhänge dämpfen den Gu stark.

Die Anregung des Gu ist eine anspruchsvolle Handlung. Wie der Spieler das Hang auf dem Schoß hält oder mit der Hand am Gu greift ist ebenso von Bedeutung, wie der umgebende Raum und die Position des Spielers im Raum. Durch aufmerksames Hinhorchen gewinnt der Hangspieler eine Vorstellung des Gu-Klangs, die es ihm ermöglicht, seine Körperhaltung intuitiv in Resonanz mit dem Hang zu bringen und so die Gu-Ding-Resonanz geschehen zu lassen – Auf ähnliche Weise wie ein Sänger den vorgestellten Ton intuitiv in einen gesungen Ton umsetzt.

Auch beim Low Hang oder älteren Instrumenten der ersten Generation mit einem Ding in F3 lässt sich der Gu in Resonanz mit dem Ding bringen. Dazu muss der Spieler bei waagerechter Haltung des Hang auf dem Schoß die Oberschenkel weit öffnen, um das F2 des unbeeinflussten Gu nicht zu verändern. Bei Hanghang mit einem Ding in G3 oder A3 lässt sich die Gu-Ding-Resonanz nicht herstellen. Weil eine Erhöhung der Helmholtz-Resonanz auf G2 bzw. A2 nicht möglich ist, müsste sie zwei Oktaven unterhalb des Ding abgesenkt werden (G1, A1), was jedoch keinen hörbaren Effekt ergibt. nach oben

Hohe Stimme (high voice)

Siehe Tiefe Stimme (low voice). nach oben

Integrales Hang

Integrales HangIm Februar 2008 stellte PANArt eine Weiterentwicklung des Hang der zweiten Generation vor: Das Integrale Hang. Diese Instrumente haben abgesehen vom Ding keine Beschichtung aus eingebürstetem und eingebranntem Messing mehr. Statt dessen entsteht im Brennofen eine kontrollierte Oxidschicht, die kleinste Verletzungen der Oberfläche verschließt. In die Dingkuppel ist eine “Kuppel in der Kuppel” eingestanzt. Die Unterseite und die Gu-Öffnung des Integralen Hang haben eine sehr leicht ovale Form. Die diagonale Positionierung der Tonfelder im Tonkreis und der Messingring an der Verbindungsnaht der beiden Halbschalen wurden beibehalten. Mit dem Integralen Hang brachten die Hangbauer einen Entwicklungsprozess zu Ende, bei dem sie in den letzten Jahren die Zahl der angebotenen Klangmodelle immer weiter reduzierten zugunsten von Tonskalen, die sich besonders gut in die Klangskulptur des Hang einfügen. Beim Integralen Hang gibt es nur noch ein einziges Klangmodell: Ein Ding in D3 kombiniert mit den sieben Tönen A3, B3, C4, D4, E4, F4, und A4 im Tonkreis. Das Integrale Hang wurde in den Jahren 2008 und 2009 gebaut. Sein Nachfolger ist das Freie Integrale Hang. nach oben

Klangmodelle

Weil die mögliche Zahl der Tonfelder im Tonring des Hang begrenzt ist, ergab sich für PANArt die Notwendigkeit, die Orientierung an der chromatischen Skala der traditionellen Steelpan hinter sich zu lassen und neue Wege zu beschreiten. Sie wählten einen ethnomusikalischen Ansatz und verwendeten viele verschiedene Tonskalen aus unterschiedlichen Musikkulturen für die Stimmung des Hang der ersten Generation. Da für die musikalischen Möglichkeiten eines Hang nicht nur die Tonskala bestimmend ist, wählten sie zur Bezeichnung der Hang-Stimmung den Ausdruck Klangmodell. Ein Klangmodell wird definiert durch die Frequenz des Ding, die Zahl der Tonfelder im Tonring und die eingestimmte Tonskala.

In den ersten Jahren wurden 30 verschiedene Klangmodelle angeboten. Alle hatten acht Töne im Tonring. Je 14 dieser Klangmodelle hatten einen auf A3 bzw. G3 gestimmten Ding, zwei einen F3-Ding. Im Jahr 2004 wurde das Angebot auf 45 Klangmodelle erhöht und einige der bestehenden modifiziert. Die Stimmung des Ding verschob sich dabei hin zu den tieferen Tönen (1 x B3, 13 x A3, 19 x G3, 12 x F3).

Im Jahr 2005 wurde das Angebot der Klangmodelle komplett umgestellt. Für das Low Hang wurden 14 Klangmodelle mit acht Tönen im Tonkreis (hohe Stimme) sowie 13 Klangmodelle in einer tieferen Stimmlage mit sieben Tönen im Tonkreis (tiefer Stimme) angeboten, alle mit einem F3-Ding. Die älteren Klangmodelle oder solche nach individuellen Vorgaben waren auf Anfrage weiterhin erhältlich. Es wurden auch Low Hanghang mit Ding in E3 und Es3 gebaut.

Für die zweiten Generation des Hang im Jahr 2006 wählten die Hangbauer eine neue musikalische Konzeption. Ausgehend von der Helmholtz-Resonanz des Korpus, die mit einer geeigneten Beinstellung oder mit der Hand am Gu auf D2 abgesenkt werden kann, schufen sie einen Klangraum, der einen D3-Ding, A3 als tiefsten Ton im Tonring und die Oktaven dieser beiden Töne, D4 und A4 als weitere Töne umfasst. Alle Hanghang der zweiten Generation basierten auf dieser Grundstruktur. Die übrigen Töne wählten die Hangbauer bei jedem Instrument nach eigenem künstlerischen Ermessen und bevorzugten dabei ganz überwiegend Klangmodelle mit sieben Tönen im Tonkreis.

Weil sich bestimmte Tonskalen besser in den Gesamtklang einfügen als andere, nahm die Zahl der angebotenen Klangmodelle im Jahr 2007 deutlich ab. Für das Integrale Hang (2008) beschränkten sich die Hangbauer schließlich auf eine einzige Skala: Zu einem D3-Ding wählten sie für den Tonkreis die sieben Töne A3, B3, C4, D4, E5, F4 und A4.

Die Einstimmung des Freien Integralen Hang wird ohne Verwendung technischer Stimmgeräte vorgenommen und ist daher nicht auf den Kammerton a = 440 Hertz normiert. Die Tonhöhe des Ding variiert um den Ton D3 herum. Relativ zum Ding entspricht die Skala der Töne im Tonkreis derjenigen des Integralen Hang. Andere Klangmodelle werden nicht mehr angeboten. (Mehr…) nach oben

Korrosionsschutz

Schon beim Nitrieren der Stahlblechrohformen des Hang entsteht eine Oberfläche, die zum Korrosionsschutz beiträgt. Seit dem Integralen Hang wird außerdem im Brennofen eine kontrollierte Oxidschicht erzeugt, die kleinste Verletzungen der Oberfläche verschließt. Nach dem Zusammenkleben der beiden Halbschalen wird Biofa Universallack transparent seidenmatt 2051 auf die Hangoberfläche aufgebracht. Als abschließender Schritt wurde früher eine dünne Schicht aus Biofa Universal Hartöl 2044 mit einem Tuch aufgetragen. Seit 2009 verwendet PANArt statt des Hartöls ein neues Reinigung- und Korrosionsschutzmittel der Firma IRMCO auf Basis von Biopolymeren.

Die Hartölschicht kann in größeren Zeitabständen (> 2 Jahre) aufgefrischt werden. Dies sollte jedoch nicht zu häufig geschehen, weil sich sonst ein zu dicker klebriger Belag bildet. Alternativ kann die Hartölschicht mit dem neuen Hang-Reinigungsspray entfernt und durch dieses ersetzt werden. Das neue Mittel wird bei täglichem Spiel und normalem Klima etwa alle drei Monate angewendet, bei feuchtem Klima etwa alle zwei Wochen. (Mehr…) nach oben

Low Hang

Low HangSo werden die Hanghang des Jahres 2005 genannt (nicht zu verwechseln mit low voice). Sie gleichen in Aussehen und Bauart den Instrumenten der ersten Generation aus den Jahren 2001 bis 2004. Das Interesse an tieferen Klängen führte jedoch zur Weiterentwicklung des Einstimmverfahrens. Durch mehrmaliges Erhitzen im Ofen konnte die innere Spannung größerer Tonfelder besser kontrolliert werden. Das Ergebnis war eine Verbesserung des Klangs und eine Erhöhung der Stabilität der Stimmung. Neben den Klangmodellen mit acht Tönen im Tonkreis wurde das Low Hang auch in einer tieferen Stimmlage mit sieben Tönen im Tonkreis gebaut. nach oben

Messing

Das Hang der zweiten Generation hat eine Beschichtung aus Messing. Sie wurde mit einer Messingbürste aufgebürstet und anschließend im Brennofen eingebrannt. Beim Integralen Hang wurde die Beschichtung der gesamten Oberfläche wieder aufgegeben. Nur die Ding-Kuppel des Integralen Hang weist eine Messingbeschichtung auf.

Messingring

Kennzeichen aller von 2006 bis 2009 gebauten Instrumente ist außerdem der Messingring um die Naht, an der die beiden Halbschalen des Hang zusammengeklebt sind. In den letzten Jahren wurden von PANArt auch einige Hanghang der ersten Generation anlässlich einer Reparatur oder Stimmung auf Wunsch der Besitzer nachträglich mit einem Messingring versehen.

Das Freie Integrale Hang hat weder einen Messingring, noch eine Messingbeschichtung auf der Ding-Kuppel.nach oben

Nitrieren

Siehe Pang. nach oben

Obertöne

In jedes Tonfeld und in den Ding eines Hang sind neben der Grundfrequenz auch der 1. und 2. Oberton, die Oktave und die Duodezime eingestimmt (die Duodezimen werden auch Quintenobertöne genannt, weil sie eine Quinte oberhalb der Oktave liegen). Obertöne eines TonfeldesIm Unterschied zum Steelpan, bei dem die Oktave betont wird, haben die Tonfelder des Hang besonders ausgeprägte Duodezimen. Durch Anschlagen des Randes eines Tonfeldes an seiner kürzeren Seite lässt sich die Oktave hervorheben, an der längeren Seite kann die Duodezime verstärkt angeregt werden. Konzentriert man sich beim Hören auf die Obertöne, lassen sie sich nicht nur als Bestandteil der Klangfarbe des Hang, sondern als ein eigenständiges Spiel von Tönen wahrnehmen, das – ähnlich wie bei vielen asiatischen Saiteninstrumenten – oberhalb des Hangklangs zu schweben scheint. (Mehr…) nach oben

PANArt Hangbau AG

Dies ist die Firma der Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer. Sie hieß zunächst PANArt Steelpan-Manufaktur AG. Nachdem die Hangbauer sich völlig auf die Herstellung und Weiterentwicklung des Hang spezialisiert hatten, wurde sie Ende 2003 in PANArt Hangbau AG umbenannt. Laut Schweizer Handelsregister sind Zweck des Unternehmens: “Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Musikinstrumenten, deren Zubehör und von Klangskulpturen sowie weiteren Aktivitäten zur Förderung neuer Musikformen”. Die Bezeichnung “AG” sollte nicht dazu verleiten, PANArt für ein größeres Unternehmen zu halten. Die Werkstatt, in der die Hanghang entstehen, wird nur von den zwei Hangbauern betrieben. nach oben

Pang

Ausgangsmaterial für den Bau des Hang sind tiefgezogene Stahlblechrohformen, die anschließend einem Gasnitrieren genannten Härtungsverfahren unterzogen werden: In einem Brennofen diffundiert bei 500-600°C unter Ammoniakatmosphäre Stickstoff in das Blech. Dadurch entsteht ein Material mit einer sehr harten Stickstoffnadelstruktur im relativ weichen Eisengefüge, das die Hangbauer Pang nennen. Es ist das Ergebnis langjähriger Forschung am Blech für den Steelpanbau, die PANArt seit den 1990er Jahren unternahm. Ziel war es, die Stimmhaltung der Instrumente zu verbessern und ihre Klangdynamik zu verändern. Um die Eigenschaften des Pang-Blechs zu studieren baute PANArt neben Steelpans auch andere Instrumente wie Gongs, Glocken und Becken aus diesem Material nach. So entstand das Pang-Instrumentarium, dessen jüngstes Mitglied das Hang wurde. Hier zeigten die akustischen Eigenschaften des Pang-Blechs seine besondere Eignung für das Spiel mit den Händen. nach oben

Pantam

Der Hangspieler Ziv Yehezkel, der bis 2005 Hang-Distributor in Israel war, gab dem Hang aufgrund von Ausspracheschwierigkeiten in Israel den Namen Pantam. Die Bezeichnung wird gelegentlich noch von israelischen Hangspielern verwendet. nach oben

Seriennummer

Von 2001 bis 2009 hatte jedes Hang eine individuelle Seriennummer. Bei den Instrumenten der ersten Generation befand sie sich auf einem weißen Zettel, der im Innenraum aufgeklebt und durch die Gu-Öffnung sichtbar war. Er enthielt außerdem den Namen des Klangmodells und die Unterschrift von Sabina Schärer bzw. Felix Rohner. Die Nummern umfassten den Bereich von 1 bis 4300.

Individuelle Seriennummern

Die Seriennummern der Hanghang der zweiten Generation wurden am Rand des Gu eingraviert. Sie hatten ein vorangestelltes “N.” und reichten von N. 0001 bis N. 0826.

Beim Integralen Hang wurden die Seriennummern am Rand der Unterseite des Hang unterhalb von Signatur und Herstellungsdatum eingraviert. Sie begannen wieder bei 1 und hatten ein vorangestelltes “H” (z. B. “H45″).

Das Freie Integrale Hang hat keine Seriennummer mehr, sondern wird ausschließlich über das Herstellungsdatum identifiziert. nach oben

Signatur

SignaturenDie Hanghang der ersten Generation wurden handschriftlich auf einem Aufkleber im Inneren des Hang signiert, auf dem auch die Seriennummer und das Klangmodell des Instruments eingetragen war.

Die Instrumente der zweiten Generation hatten eine eingravierte Signatur am Rand der Unterseite des Hang unterhalb eines PANArt-Logos (”Rohner Schärer” oder “Schärer Rohner”).

Beim Integralen Hang wurde an dieser Stelle auch das Herstellungsdatum und die Seriennummer eingraviert. Die Schreibweise der Unterschriften wurde verändert (”Sabina Schärer” und “F. Rohner”).

Das Freie Integrale Hang zeigt an gleicher Stelle die Signatur (”Schärer Rohner” oder “Rohner Schärer”) unter dem Herstellungsdatum. Auf eine Seriennummer wird verzichtet. nach oben

Sonneneinstrahlung

Direkte Sonneneinstrahlung auf das Hang bei unbewölktem Himmel bewirkt insbesondere im Bereich des Ding eine starke Aufheizung des Stahlblechs. Dies führt zu einer vorübergehenden Verstimmung und zur Dämpfung des Klanges, die sich nach Abkühlung des Instruments wieder zurückbilden. nach oben

Stimmung und Reparatur

Das Hang hat eine gute Stimmhaltung und muss nicht regelmäßig nachgestimmt werden. Die seit 2006 gebauten Hanghang (zweite Generation, Integrales Hang und Freies Integrales Hang) sind im Vergleich zu den älteren Instrumenten noch unanfälliger gegen Verstimmung. Fällt ein Hang zu Boden, wird es hart gestoßen oder zu hart mit den Händen oder mit Schlägeln bearbeitet, können Tonfelder verstimmt werden. Eine Wiederherstellung der Stimmung ist möglich, es sei denn, die Beschädigung ist zu stark. Beim Nachstimmen werden nicht nur der Grundton, sondern auch die Obertöne der betroffenen Tonfelder wieder auf die richtigen Frequenzen eingestellt und die Resonanz der Tonfelder untereinander in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht. Die Stimmung erfolgt mit einem kleinen Hammer sowohl von außen als auch von innen durch die Gu-Öffnung. Dazu kann man das Instrument ins Hangbauhaus bringen oder es PANArt zusenden. Zuvor ist eine Kontaktaufnahme über Fax oder E-Mail erforderlich um das Vorgehen abzustimmen (weitere Informationen). PANArt rät dringend davon ab, andere Tuner Stimmversuche an einem Hang unternehmen zu lassen. Dies kann dazu führen, dass eine Reparatur durch PANArt anschließend nur noch erschwert oder gar nicht mehr möglich ist. nach oben

Tiefe Stimme (low voice)

Von 2001 bis 2004 hatten alle von PANArt angebotenen Hanghang acht Töne im Tonkreis. Der Ding lag meistens eine Quarte oder Quinte unter dem tiefsten Ton des Tonkreises. Das neue Einstimmverfahren des Low Hang ermöglichte es im Jahr 2005, zusätzlich auch Klangmodelle in einer tieferen Stimmlage mit nur sieben Tönen im Tonkreis zu bauen. Bei diesen Klangmodellen lag der Ding nur eine Sekunde oder Terz unter dem tiefsten Ton des Tonkreises und wurde so zum ersten Ton der Tonskala. In Unterscheidung zu dieser tiefen Stimme (low voice) wurden die Klangmodelle mit acht Tönen nun hohe Stimme (high voice) genannt. Die Instrumente der zweiten Generation wurden zwar auch überwiegend mit sieben Tönen im Tonkreis gebaut, ihren Klangmodellen liegt aber ein anderes Konzept als der tiefen Stimme des Jahres 2005 zugrunde: Unabhängig von der Zahl der Töne im Tonkreis ist der Ding (D3) eine Quarte tiefer als der tiefste Ton im Tonkreis (A3). nach oben

Tonkreis (Tonring)

Um den zentralen Kuppelton Ding befindet sich ein Tonkreis aus “Zonen harmonischer Ordnung”, wie die Tonfelder in der Hangbroschüre 2008 (S. 16) genannt werden. Bis 2004 hatten alle Hanghang acht Tonfelder im Tonkreis. Beim Low Hang des Jahres 2005 wurde zwischen hoher Stimme mit acht und tiefer Stimme mit sieben Tönen im Tonkreis unterschieden. Die Mehrheit der Instrumente der zweiten Generation, das Integrale Hang und das Freie Integrale Hang haben sieben Tonfelder im Tonkreis.

Bei den Instrumenten der ersten Generation (bis 2005) und den Hanghang der zweiten Generation aus dem Jahr 2006 sind die ovalen Tonfelder radial ausgerichtet. Seit 2007 werden sie um 45° zum Radius des Hang gedreht angeordnet. Die veränderte Position verbessert die Abstrahlung der Töne und ergibt einen klareren Klang.

Die Abbildungen zeigen die Reihenfolge der Töne vom tiefsten (Nr.1) bis zum höchsten Ton (Nr. 7 bzw. Nr. 8 ) der Tonskala. Weil bei den Hanghang mit tiefer Stimme der Ding der erste Ton der Skala ist, beginnt hier die Zählung der Tonfelder beim Ding (Nr. 1).nach oben

Anordnung der Töne im Tonkreis

Tonskalen

Siehe Klangmodelle. nach oben

Vertrieb

Ab 2001 baute PANArt ein internationales Händlernetz auf, das im Jahr 2005 jeweils einen Verteiler in Australien, Deutschland, England, Frankreich, Israel, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Österreich, Schweden, Spanien und den USA sowie mehrere Läden in der Schweiz umfasste. Aufgrund der nicht mehr zu bewältigenden Nachfragesteigerung wurde der Vertrieb über dieses Händlernetz Anfang 2006 eingestellt. Seitdem werden Hanghang nur noch direkt von PANArt verkauft. In den Jahren 2006 und 2007 mussten sich Kaufinteressenten vorher schriftlich anmelden um einen Besuchstermin im Hangbauhaus in Bern zu erhalten. Seit der Vorstellung des Integralen Hang im Februar 2008 werden die Instrumente auf Wunsch auch wieder versandt. Eine vorherige schriftliche Anmeldung mit längerer Wartezeit ist aufgrund der hohen Nachfrage aber weiterhin unbedingt erforderlich. (Mehr…) nach oben

www.hang.ch

WebsiteNachdem die Hangbauer sich ganz auf Entwicklung und Herstellung des Hang konzentriert hatten, schlossen sie im Frühjahr 2002 die bis dahin betriebene Website www.panart.ch, die Informationen zur Steelpan-Entwicklung und den vorher angebotenen Instrumenten der Pang-Familie enthalten hatte. Statt dessen wurde eine neue Website unter der Domain www.hang.ch eröffnet, die über das Hang, die angebotenen Klangmodelle und die Hang Distributoren in verschiedenen Ländern informierte. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Hang der zweiten Generation und der Kündigung des Händlernetzes im Winter 2005/2006 wurde entschieden, das Hang auch nicht mehr über das Internet anzubieten. Es wurden alle Informationen bis auf die Kontaktdaten der PANArt von der Website gelöscht. Im Sommer 2006 wurde sie vollständig geschlossen. nach oben

Zweite Generation (neue Generation)

Hang der zweiten GenerationEine Bezeichnung, die in Abgrenzung zur ersten Generation des Hang für die Instrumente verwendet wird, die in den Jahren 2006 und 2007 gebaut wurden. Sie geht auf eine Formulierung der Hangbauer zurück, die bei der Vorstellung der Weiterentwicklung des Hang im Frühjahr 2006 von einer “neuen Generation” des Hang sprachen. Bei diesen Instrumenten hat die Oberfläche beider Halbschalen eine Beschichtung aus aufgebürstetem und eingebranntem Messing. Die Naht, an der die beiden Halbschalen zusammengeklebt sind, ist mit einem Messingring eingefasst. Außerdem wählten die Hangbauer eine neue musikalische Konzeption für die Klangmodelle. Die meisten Hanghang der neuen Generation wurden mit sieben Tönen im Tonring hergestellt. Bei den Instrumenten des Jahres 2007 sind die Tonfelder im Tonkreis um 45° zum Radius des Hang gedreht angeordnet. In den beiden Jahren wurden insgesamt 826 Instrumente gebaut. Der Nachfolger des Hang der zweiten Generation ist das Integrale Hang. (Mehr…) nach oben