Das Hanglexikon
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Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2012
Originalsprache: Deutsch
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Ding
Dieser Ausdruck bezeichnet im engeren Sinne die mittig angeordnete Kuppel auf der oberen Halbschale des Hang zusammen mit ihrem Hof, dem abgeflachten Areal um die Kuppel. Analog zur Verwendung des Begriffs Gu steht Ding aber zugleich auch für den zentralen Klang des Hang, der an der Kuppel und ihrem Hof angeregt wird. Die Oberseite des Hang wird auch Ding-Seite genannt.
Bei den Instrumenten der ersten Generation war der Ding auf einen Ton zwischen Es3 und B3 gestimmt (bei den frühen Instrumenten meistens A3 oder G3, beim Low Hang im Jahr 2005 überwiegend F3 bis Es3). Mit zunehmender Erfahrung gelang es Felix Rohner und Sabina Schärer, die Tonhöhe des Ding immer tiefer anzusetzen. Die Instrumente der zweiten Generation und die Integralen Hanghang haben einen auf D3 gestimmten Ding. Die Stimmung des Freien Integralen Hang ist nicht auf den Kammerton a = 440 Hertz normiert und wird ohne die Verwendung technischer Stimmgeräte vorgenommen. Daher variiert die Tonhöhe des Ding bei den verschiedenen Instrumenten um den Ton D3 herum.
Wird der Ding mit der Hand gespielt, gerät nicht nur der Bereich um die Dingkuppel in Schwingung, sondern es werden auch etliche Schwingungsmoden der Tonfelder im Tonkreis angeregt, die in einer harmonischen Beziehung zum Ding stehen. Dieser Zusammenklang ist seit dem Hang der zweiten Generation besonders ausgeprägt. Senkt der Spieler bei diesen Instrumenten die Frequenz des Gu mit den Beinen oder der Hand genau eine Oktave unter den Ding ab, entsteht eine akustische Kopplung von Ding und Gu (siehe: Gu-Ding-Integration). Mit einem leicht gedämpften Anschlag des Ding kann nun auch der Gu angeregt werden. Auf diese Weise wird der Zusammenklang von Gu und Ding (GuDing) zum Zentrum des Hangspiels.

Während bei den Hanghang der ersten Generation die Dingkuppel glänzend poliert war, ist sie bei der zweiten Generation wie die gesamte Oberfläche mit einer eingebrannten Messingbeschichtung überzogen. Beim Integralen Hang ist die Kuppel zusätzlich einbrennlackiert und einfach abgesetzt (eine zusätzliche kleinere Kuppel in der Kuppel). Die Dingkuppel des Freien Integralen Hang weist weder Messingbeschichtung noch Einbrennlackierung auf und ist doppel abgesetzt (Dreifachkuppel).
Der Hof des Ding weist bei den älteren Instrumenten eine scharfe Kante auf. Beim Integralen und Freien Integralen Hang hat er einen weichen Übergang zur gewölbten Schale der Ding-Seite. Bei genauem Hinsehen lässt sich erkennen, dass das in der tiefgezogenen Rohform exakt kreisförmige Areal um die Dingkuppel durch die Hammerarbeit des Hang-Tuners zu einem eliptischen Tonfeld ausgearbeitet ist. 
Du
Siehe Gudu Hang. 
Dum
Ein 2005 – 2007 von PANArt angebotener gedrechselter Trichter aus Birnenholz. Er konnte in die Gu-Öffnung eingesetzt werden und senkte die Helmholtz-Resonanz durch Verengung und Verlängerung des Gu-Halses um eine Quinte ab.
Der Dum konnte als Zubehör zum Low Hang gekauft werden und wurde später Käufern eines Gudu Hang der zweiten Generation kostenlos für das Spiel auf der Gu-Seite mitgegeben. Abgesehen davon ist seine Verwendung bei den Instrumenten ab 2006 nicht mehr sinnvoll, weil er die Helmholtz-Resonanz auf B2 absenkt, wodurch die Integration von Gu und Ding unmöglich wird.
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Entwicklungsstufen
Das folgende Schaubild zeigt einen Überblick über die Entwicklungsstufen des Hang von 2000 bis heute. Für weitergehende Informationen klicke auf die einzelnen Elemente der Grafik. 

Erste Generation
Eine Bezeichnung, die für die Hanghang verwendet wird, die von 2001 bis 2005 gebaut wurden. Sie geht auf eine Formulierung der Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer zurück, die bei der Vorstellung der Weiterentwicklung des Hang im Frühjahr 2006 von einer “neuen Generation” des Hang sprachen. Kennzeichen der ersten Generation ist die polierte Ding-Kuppel.
Innerhalb der ersten Generation ist zwischen den Instrumenten der Jahre 2001 bis 2004 und dem Low Hang (2005) zu unterscheiden. Im gesamten Zeitraum von 2001 bis 2005 wurden etwa 4300 Instrumente der ersten Generation gebaut. Der Preis für ein Hang betrug zu Anfang 200 bis 300 Euro, später 460 Euro. Im Jahr 2005 wurde das Low Hang mit hoher Stimme für 460 Euro und mit tiefer Stimme für 590 Euro verkauft. 
Freie Stimmung
Siehe Freies Integrales Hang. 
Freies Integrales Hang
Im November 2009 kündigte die PANArt das Freie Integrale Hang an, das seit April 2010 weitergegeben wird. Seine Gestaltung wurde auf das Wesentliche reduziert: Es hat keinen Messingring mehr und der Ding ist im Unterschied zum Integralen Hang nicht mehr mit Messing gebürstet und einbrennlackiert. Dafür hat er eine Dreifachkuppel erhalten.
Der wichtigste Unterschied zu allen Vorgängermodellen ist jedoch, dass Felix Rohner und Sabina Schärer beim Freien Integralen Hang die Verwendung von technischen Stimmgeräten hinter sich gelassen haben. Sie vertrauen beim Stimmen nun ganz auf ihr Gehör und ihre innere Resonanz. Die Frequenz des Ding ist daher nicht mehr absolut festgelegt, sondern variiert um den Ton D3 herum. Relativ zum Ding entsprechen die Töne im Tonkreis denjenigen des Integralen Hang.
Bei der freien Einstimmmung des Hang stehen nicht die mathematisch exakten Frequenzverhältnisse der Teiltöne eines Tonfelds, sondern die Wirkung des Klangs im Mittelpunkt. Schon die Steelpan-Tuner Trinidads nutzten das minimale Verstimmen der Teiltöne, um einen charakteristischen Kang der eigenen Instrumente zu erreichen. Anthony Achong hat in einer akustisch-mathematischen Analyse nachgewiesen, dass diese Verstimmung der wichtigste Parameter zur Beeinflussung der Dauer der Teiltöne sowie von Amplituden- und Frequenzmodulationen in der Struktur eines Steelpan-Tons ist. [1] Der Verzicht auf das Stimmgerät beim Freien Integralen Hang ermöglicht es den Hangtunern, diesen Parameter konsequent einzusetzen und sich während des Einstimmprozesses ganz auf die Gestaltung der Klangdymamik zu konzentrieren. Das Verstimmen der Teiltöne bewirkt einerseits Schwebungen und beeinflusst andererseits den Energietransfer zwischen den Schwingungsmoden eines Tonfeldes und damit das Ein- und Ausschwingverhalten der Teiltöne.
Dem Hangspieler eröffnet die freie Stimmung neue Möglichkeiten, stellt aber auch höhere Anforderungen an die Sensibilität beim Anregen und Dosieren der Klänge.
Das Freie Integrale Hang entsteht aus einer neuen Rohform, bei der die neue Form der Dingkuppel schon beim Tiefziehprozess entsteht. Etliche Instrumente wurden jedoch noch aus den bisherigen Rohformen gebaut. Zunächst (Ende 2009 bis Anfang 2010) glichen diese Freien Hanghang dem Integralen Hang (mit Messing an der Dingkuppel und Messingring am Rand). Später im Jahr wurde auf die Verwendung von Messing verzichtet, so dass sie sich nur noch durch den Ding mit Doppelkuppel von den aus der neuen Rohform gebauten Instrumenten unterscheiden.
Mit den Freien Integralen Hanghang baut die PANArt individuelle Skulpturen, deren “klangliche Fülle … nicht nach weiteren Instrumenten ruft”, wie Felix Rohner und Sabina Schärer in ihrem Brief vom Hangbauhaus November 2009 ausführen. In diesem Text machen sie auch deutlich, dass sie mit ihrer Arbeit nicht auf die Bedürfnisse von Perkussionisten und professionellen Musikern zielen: “Unsre Arbeit ist nicht auf musikalische Normen ausgerichtet, welche Studium, Übung und Leistung fordern. Hangspiel kann zu einer Form der Freiheit führen, die sich jedem Druck und jeder Nötigung widersetzt. Individuen, die sich dessen bewußt sind, werden durch das Hangspiel gestärkt. Gedankenloser Gebrauch kann hingegen schwächen.” Neben der freien Stimmung ist dieses Verständnis ein weiterer Hintergrund für die neue Bezeichnung Freies Integrales Hang. Gelegentlich wird auch die Kurzform Freies Hang verwendet.
Im Jahr 2010 wurde das Freie Integrale Hang inklusive Naturfaserkoffer zu einem Preis von 2000 CHF bzw. 1300 Euro verkauft. 2011 wurde der Preis in Euro an die extreme Wechselkursentwicklung angepasst und betrug daher 1600 bis 1800 Euro. 2012 wurde der Preis auf 2400 CHF erhöht. (
Fotos) 
- ^ Anthony Achong: Detuning and tonal structure of steelpan notes. In Anthony Achong (Hrsg.): Proceedings of the International Conference on the Science and Technology of the Steelpan. St. Augustine, Trinidad 2002, S. 41-52.
Gu
Dieser Ausdruck bezeichnet im engeren Sinn die runde Resonanzöffnung in der Mitte der unteren Halbschale des Hang. Sie hat einen nach innen gezogenen Hals. Analog zur Verwendung des Begriffs Ding steht Gu aber zugleich auch für den dunklen, hauchigen Klang der Helmholtz Resonanz, die durch das Zusammenspiel der Luft im Hals der Resonanzöffnung mit dem Luftvolumen im Hangkorpus hervorgerufen wird. Der Gu lässt sich mit der Hand direkt am Gu, einem leicht gedämpften Anschlag des Ding oder mit der Handwurzel im Bereich zwischen dem Ding und den Tonfeldern anregen. Die Unterseite des Hang wird auch Gu-Seite genannt.
Seit dem Hang der zweiten Generation spielt die akustische Kopplung von Ding und Gu eine wichtige Rolle und bildet die Basis des Hangklangs. Um sie herzustellen, senkt der Spieler die Frequenz des Gu mit den Beinen oder der Hand genau eine Oktave unter den Ding ab (siehe: Gu-Ding-Integration).

Seit 2007 wird der Gu-Hals auf ein D5 in Verbindung mit zwei nahe beieinander liegenden Tönen, F5 und Fis5, eingestimmt. Bei Anregung des Gu-Ringes ist dadurch ein Klang mit schwirrendem Charakter zu hören. Zur besseren Einstimmung der beiden Töne F5 und Fis5 ist die Gu-Öffnung seit 2008 leicht oval gespannt. Beim Integralen Hang ist diese Verformung deutlich sichtbar, während sie sich beim Freien Integralen Hang im Millimeterbereich bewegt und daher kaum wahrnehmbar ist. Hanghang der ersten Generation hatten einen polierten Gu-Hals.
Gu-Ding-Integration
Dieser Ausdruck bezeichnet die akustische Kopplung von Ding und Gu. Spätestens seit 2006 – beim Hang der zweiten Generation, Integralen Hang und Freien Integralen Hang – bildet die Integration von Gu und Ding die Basis des Hangklangs. Dazu senkt der Spieler die Frequenz der Helmholtz-Resonanz des Gu so weit ab, dass sie eine Oktave unterhalb der Frequenz des Ding liegt. Erklingt der Ding in D3, kommt es zur Gu-Ding-Integration, wenn die Tonhöhe des Gu ein D2 ist.
Die Absenkung der Helmholtz-Resonanz geschieht bei senkrechter Haltung des Hang durch Einführen der Hand ins Hanginnere am Rand des Gu-Halses oder durch teilweises Abdecken der Gu-Öffnung mit der Hand. Liegt das Hang waagerecht auf dem Schoß, wird die Helmholtz-Resonanz durch Öffnen und Schließen der Oberschenkel verändert. Sitzt der Hangspieler auf dem Fußboden, spielt auch der Abstand der Gu-Öffnung zum Boden eine Rolle. Je kleiner er ist, desto tiefer wird der Ton.
Auch beim Low Hang oder älteren Instrumenten der ersten Generation mit einem Ding in F3 lassen sich Gu und Ding integrieren. Dazu muss der Spieler bei waagerechter Haltung des Hang auf dem Schoß die Oberschenkel weit öffnen, um das F2 des unbeeinflussten Gu nicht zu verändern. Bei Hanghang mit einem Ding in G3 oder A3 lässt sich die Gu-Ding-Integration nicht herstellen. Weil eine Erhöhung der Helmholtz-Resonanz auf G2 bzw. A2 nicht möglich ist, müsste sie zwei Oktaven unterhalb des Ding abgesenkt werden (G1, A1), was jedoch keinen hörbaren Effekt ergibt.

Durch die akustische Kopplung von Ding und Gu kann der Hangspieler den dunklen Gu-Klang auf vielfältige Weise am Ding anregen. Außerdem bringt er sein Instrument in einen Resonanzzustand, in dem es äußerst empfänglich für feinste Dosierungen der Klänge wird. „Dann erfüllt sich das Hang mit Klang. Jede Berührung des Hang erzeugt eine Antwort“, schreiben Felix Rohner und Sabina Schärer dazu in der Hang-Broschüre von 2008 (S. 20). Und in ihrer Hangwegleitung: „Öffnen oder schliessen Sie den Schoss, währendem Sie den DING anregen: Sie bemerken, wie der GU und der DING zusammenfinden. Sie sind mit dem Hang verbunden.“ (S. 8)
Die Frequenz des Gu eine Oktave unterhalb des Ding liegt um die 50 Hertz (Wellenlänge: etwa 7 m). Dies ist auch die Hauptfrequenz des Gong Ageng, des Königsgong auf Java. Damit dieser tiefe Klang gut hörbar wird, muss er an möglichst ebenen Flächen reflektiert werden. Andernfalls wird er diffus gestreut und verschwindet. Polstermöbel, Teppiche und Vorhänge dämpfen den Gu stark. Auch die Art und der Stoff der Beinkleidung des Spieler hat Einfluss auf den Gu-Klang, da der im Gu-Hals und zwischen den Oberschenkeln schwingende Luftkolben durch Reibung an den ihn umgebenden Flächen gebremst wird.
Die Integration von Gu und Ding ist daher eine anspruchsvolle Aufgabe. Wie der Spieler das Hang auf dem Schoß hält oder mit der Hand am Gu greift ist ebenso von Bedeutung, wie der umgebende Raum und die Position des Spielers im Raum. Durch aufmerksames Hinhorchen gewinnt er eine Vorstellung des GuDing-Gesamtklangs, die es ihm ermöglicht, seine Körperhaltung intuitiv anzupassen und so die Gu-Ding-Integration geschehen zu lassen.
Das Wissen um die Bedeutung der Gu-Ding-Integration ist bisher noch nicht sehr weit verbreitet. In Tonaufnahmen, Videos, auf Bühnen oder auf der Straße trifft man daher meist auf Hangspieler, die dieses grundlegende Klangpotential ihres Instruments gar nicht nutzen.
Gudu Hang
Diese Version des Hang hat neben dem Gu eine zweite Öffnung (Du) auf der Unterseite, mit der sich Udu-ähnliche Effekte erzeugen lassen. Wird die Du-Öffnung nicht verwendet, lässt sie sich mit einer flexiblen magnetischen Scheibe abdecken. Das Gudu Hang wurde von 2004 bis 2007 gebaut. 

Haltung des Hang beim Spielen
In den meisten Fällen hält der auf einem Stuhl oder auf dem Boden sitzende Hangspieler das Instrument waagerecht auf dem Schoß. Bei dieser Haltung spielt er mit beiden Händen auf der nach oben weisenden Ding-Seite. Mit der Stellung der Beine kann die Tonhöhe des Gu eine Oktave unterhalb des Ding abgesenkt werden. Die dadurch erreichte akustische Kopplung von Ding und Gu bildet die Basis des Hangklangs und macht das Hang empfänglich für feinste Anregungen durch die Hände (siehe Gu-Ding-Integration).
Eine weitere Möglichkeit ist die senkrechte Haltung des Hang auf dem Schoß. Hierbei spielt die eine Hand auf der Ding-Seite, während die andere Hand die Helmholtz-Resonanz am Gu anregt oder mit dem Guing genannten Klang des Gu-Halses spielt. Indem der Hangspieler mit dieser Hand in oder an die Gu-Öffnung greift, kann er die Frequenz der Helmholtz-Resonanz beeinflussen und so die Gu-Ding-Integration herstellen.
Völlig ungeeignet ist die Aufstellung des Hang auf einer harten Fläche, da auf diese Weise der Ding stark gedämpft wird. Stellt man das Hang auf einen Teppich oder eine gepolsterte Fläche verschwindet dieser Effekt. Der Ding selbst kann nun zwar frei schwingen, jedoch fällt bei dieser Art der Aufstellung die Helmholtz-Resonanz völlig aus. Der Hangklang wird flach und um seine Tiefendimension beraubt.
Gelegentlich ist zu beobachten, dass das Hang auf einen Ständer gestellt wird. Dazu dienen (manchmal modifizierte) Snaredrumständer oder Multiperkussionsständer. Charakteristisch für diese Art der Aufstellung ist, dass die Gu-Öffnung frei im Raum hängt und das Hang mit seiner Unterseite an drei oder vier Stellen punktuell und kaum gepolstert aufliegt. Dies macht sich in einem eher kalt-metallischen Klang bemerkbar. Außerdem ist so bei Hanghang ab der zweiten Generation die Integration von Gu und Ding nicht möglich. Die stets mitklingende Helmholtz-Resonanz macht sich dann störend bemerkbar, anstatt als Basis des Klangs zu dienen. 
Handpan
Mit diesem Ausdruck wird eine Gruppe von handgespielten Blechklanginstrumenten bezeichnet, die als Reaktion auf das weltweit große Interesse entstanden sind, das das Hang in den letzten Jahren ausgelöst hat.
Zum ersten Mal wurde der Ausdruck im Herbst des Jahres 2007 auf der Website des amerikanischen Steelpanbauers Pantheon Steel zur Ankündigung eines eigenen Instruments verwendet, das sich als Alternative zum Hang verstand. Der Ausdruck fand daraufhin Eingang in die Diskussionen des heute nicht mehr existierenden Hang-Music Forums. Als Nachfolger dieses Forums entstand im Jahr 2009 das Internetforum handpan.org. Vor allem im Umfeld dieses Forums hat der Ausdruck Handpan Verbreitung gefunden.
Der Begriff Handpan ist umstritten. Befürworter betonen die Notwendigkeit einer Gattungsbezeichnung. Als Kurzform für mit der Hand gespielte Steelpan sei Handpan eine geeignete und gut verständliche Wortneubildung. Sie habe sich bei den an diesen Instrumenten interessierten Menschen eingebürgert und eine bessere Alternative sei nicht in Sicht. Kritiker weisen darauf hin, dass das Hang, auf das sich alle Hersteller von Handpans als Vorbild beziehen, ganz wesentlich durch seine Unterschiede zum Steelpan definiert sei. Außerdem stehe der Begriff Pan für die nationale Kultur der Steelbands in Trinidad und Tobago, zu der weder das Hang noch die als Handpans bezeichneten Instrumente eine Verbindung haben.
Die Hangbauer der PANArt, Felix Rohner und Sabina Schärer, lehnen den Ausdruck Handpan als Bezeichnung für das Hang ab, da er eine unreflektierte Kontinuität suggeriert, während sie selbst im Hang “eine nicht zu unterschätzende Zäsur in der Geschichte der mit Hammer getriebenen Blechinstrumente” sehen. Zum einen ist die Steelpan das Instrument eines Kollektivs – der Steelband – während das Hang als Instrument für den persönlichen Ausdruck des Individuums gebaut wird. Zum anderen stellen die von der PANArt entwickelte Pang-Rohform und der auf ihrer Grundlage entwickelte “Rohner-Schärersche Stimmprozess” Neuerungen dar, die das Hang von der Steelpan wesentlich unterscheiden.
Zu den Musikinstrumenten, die im allgemeinen zu den Handpans gezählt werden, gehören (in der Reihenfolge ihres Markteintritts) u. a. die Caisa (Bill Brown, Firma Kaisos Steeldrums), das BElls (Luis Eguiguren, Firma BellArt), das Halo (Kyle Cox und Jim Dusin, Firma Pantheon Steel), die Disco Armonico (Marco della Ratta), die Spacedrum (Philippe Maignaut und Firma Djoliba), das Handpan der Firma Bali Steel Pan ( I Ketut Suda, I Neghah Resna, Chris Andersen), das namenlose Instrument des Sankt Petersburgers Victor Levinson, das aufgrund seiner Herkunft meist SPB genannt wird, und die SunPan, über deren Hersteller außer seinem YouTube-Benutzernamen Marti kaum etwas bekannt ist.
Ein systematischer wissenschaftlicher Vergleich dieser Instrumente mit ihrem Vorbild Hang ist bisher noch nicht unternommen worden. Es ist allerdings festzustellen, dass der verbindende Aspekt aller dieser Instrumente im Wesentlichen im Handspiel auf einem runden, konvexen Blechkörper besteht, in den mit dem Hammer Tonfelder eingestimmt sind. Keines der Instrumente übernimmt dagegen vom Hang die tiefgezogene und nitrierte Rohform und das von der PANArt entwickelte, auf Einspannungsprozessen beruhende Einstimmverfahren. Zwar weisen die Form des Instrumentenkörpers und die Geometrie der Tonfelder einiger Handpans Ähnlichkeiten zu denen des Hang auf, jedoch kann daraus keineswegs auf Ähnlichkeiten des Einstimmverfahrens geschlossen werden. In der Folge sind bemerkenswerte Unterschiede der Klangeigenschaften im Vergleich zum Hang zu beobachten. 
Hang
Der Name des Instruments wird [haŋ] ausgesprochen und im Neutrum verwendet (das Hang). Er weist auf die Spielweise mit den Händen hin: Hang bedeutet im Berndeutschen Hand. Die Bezeichnung Hang ist eine international registrierte Wortmarke und Eigentum der PANArt Hangbau AG. Sie darf nicht für andere Musikinstrumente oder Dienstleistungen wie Veranstaltungen, Publikationen u. a. verwendet werden (siehe Datenbanken CTM-ONLINE: Trade mark No. 969295 oder TESS: Suche nach ‘Hang’) . Die Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer entschieden sich für den Schutz als Wortmarke, als sie die Gefahr erkannten, dass der Name Hang nach dem Auftauchen erster Nachahmungsversuche zu einer Gattungsbezeichnung werden könnte, wodurch es schwierig geworden wäre, sich sprachlich speziell auf das Instrument der PANArt zu beziehen. 
Hangbauhaus
So bezeichnen Felix Rohner und Sabina Schärer ihre am Steilhang der Aare gelegene Werkstatt. Das Hangbauhaus ist zu unterscheiden von dem in unmittelbarer Nähe direkt am Flussufer gelegenen Hanghaus. 
Hang Drum
Diese Bezeichnung für das Hang wurde 2002 vom damaligen US-amerikanischen Verteiler des Hang verwendet, um den Vertrieb der Instrumente zu fördern. Da die Kombination von Hang mit einem weiteren Wort deutliche Vorteile für das Auffinden von Informationen im Internet hat, fand diese Bezeichnung auch dort weite Verbreitung. Felix Rohner und Sabina Schärer haben diesen Namen nie gebraucht
und sehen ihn äußerst kritisch, da er den Eigenschaften und Möglichkeiten des Hang und des Hangspiels nicht gerecht wird. “Die Umbenennung in Hang Drum war … fatal”, schrieben sie in ihrem Brief vom Hangbauhaus November 2009. “Es löste eine Welle von Missverständnissen aus. Die Folgen davon sind Schäden an den Instrumenten, körperliche Schäden, sowie geistige und emotionale Störungen.” Schon 2007 hatten sie an einige Website-Betreiber appelliert die Bezeichnung Hang Drum nicht länger zu verwenden. Im Mai 2010 stellten sie klar: “Wir bauen keine Schlaginstrumente, keine Handpans und auch keine Hang Drums. Trommeln ist eine andere Sprache.”
Hanghang
Diese Reduplikation verwenden die Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer als Pluralform von Hang: Ein Hang, mehrere Hanghang. 
Hanghaus
Ein Holzhaus direkt am Ufer der Aare, das der PANArt früher als Werkstatt diente, heute aber ausschließlich als Präsentationsraum für die fertigen Hanghang gebraucht wird, wo sich Interessenten in aller Ruhe ihr Instrument aussuchen können. 
Helmholtz-Resonanz
Das wohl bekannteste Beispiel für einen Helmholtz-Resonator ist die Flasche. Wird sie an der Öffnung angeblasen, erklingt ein Ton. Man kann sich dies so vorstellen, dass die Luftmasse im Flaschenhals wie ein Kolben auf und ab schwingt und dabei das Luftvolumen im Flaschenbauch abwechselnd zusammendrückt und entspannt. Vergleichbar ist dies einer Masse, die auf einer Feder auf und ab schwingt. Die Frequenz, mit der das Masse-Feder-System schwingt, hängt vom Gewicht der Masse und der Steifheit der Feder ab. Die Tonhöhe eines Helmholtz-Resonators ist von Länge und Durchmesser des Flaschenhalses sowie vom Volumen des Flaschenbauchs abhängig.
Beim Hang bildet das Luftvolumen im Korpus zusammen mit der Luftmasse im Gu-Hals einen Helmholtz-Resonator. Wird der Hangkörper an irgendeiner Stelle angeregt, überträgt sich dieser Impuls auf die Luft im Hanginneren und versetzt den Helmholtz-Resonator in Schwingung. Dies ist als hauchiger Basston wahrnehmbar.
Besonders stark lässt sich die Helmholtz-Resonanz mit einem leicht gedämpften Anschlag des Ding, mit der Handwurzel im Bereich zwischen dem Ding und den Tonfeldern oder mit der Hand an der Gu-Öffnung anregen. Ihre Tonhöhe liegt sehr nahe bei F2. Durch Beeinflussung der Gu-Öffnung mit den Beinen oder der Hand lässt sie sich um bis zu einer Oktave absenken.
Der Ausdruck Gu bezeichnet nicht nur im engeren Sinne die Resonanzöffnung auf der Unterseite des Hang, sondern auch den dunklen Klang der Helmholtz-Resonanz. Durch eine geeignete Haltung des Instruments kann der Hangspieler den Gu genau eine Oktave unter die Tonhöhe des Ding absenken. Die dadurch erreichte Integration von Gu und Ding zu einem Gesamtklang bildet die Basis des Hangklangs. 
Hohe Stimme (high voice)
Siehe Tiefe Stimme (low voice). 
Integrales Hang
Im Februar 2008 stellte die PANArt eine Weiterentwicklung des Hang der zweiten Generation vor: Das Integrale Hang. Diese Instrumente haben abgesehen vom Ding keine Beschichtung aus eingebürstetem und eingebranntem Messing mehr. Statt dessen entsteht im Brennofen eine kontrollierte Oxidschicht, die kleinste Verletzungen der Oberfläche verschließt. In die Dingkuppel ist eine “Kuppel in der Kuppel” eingestanzt. Die Gu-Öffnung des Integralen Hang ist leicht oval verformt. Die diagonale Positionierung der Tonfelder im Tonkreis und der Messingring an der Verbindungsnaht der beiden Halbschalen wurden beibehalten.
Mit dem Integralen Hang brachten Felix Rohner und Sabina Schärer einen Entwicklungsprozess zu Ende, bei dem sie in den vorangehenden Jahren die Zahl der angebotenen Klangmodelle immer weiter reduziert hatten zugunsten von Tonskalen, die sich besonders gut in die Klangskulptur des Hang einfügen. Beim Integralen Hang gibt es nur noch ein einziges Klangmodell: Ein Ding in D3 kombiniert mit den sieben Tönen A3, B3, C4, D4, E4, F4, und A4 im Tonkreis.
Der Name Integrales Hang weist auf das ganzheitliche Verständnis des Hang hin. Der Tonkreis stellt keine Skala isolierter Töne dar. Vielmehr sind alle Töne aufeinander und auf den zentralen Zusammenklang von Ding und Gu bezogen, der entsteht, wenn der Hangspieler den Gu eine Oktave unterhalb der Tonhöhe des Ding absenkt. Diese, als Gu-Ding-Integration bezeichnete akustische Kopplung von Ding und Gu ermöglicht beim Integralen Hang im Vergleich zu den Hanghang der zweiten Generation eine deutlich stärkere und besser dosierbare Anregung des dunklen Gu-Klangs an der Dingkuppel.
In den Jahren 2008 und 2009 wurden um die 800 Integrale Hanghang verkauft. Der Preis betrug inklusive Naturfaserkoffer 2000 CHF oder 1200 Euro (2008) bzw. 1300 Euro (2009). Der Nachfolger des Integralen Hang ist das Freie Integrale Hang. 
Klangmodelle
Weil die mögliche Zahl der Tonfelder im Tonring des Hang begrenzt ist, ergab sich für die PANArt die Notwendigkeit, die Orientierung an der chromatischen Skala der traditionellen Steelpan hinter sich zu lassen und neue Wege zu beschreiten. Die Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer wählten einen ethnomusikalischen Ansatz und verwendeten viele verschiedene Tonskalen aus unterschiedlichen Musikkulturen für die Stimmung des Hang der ersten Generation. Da für die klanglichen und musikalischen Möglichkeiten eines Hang nicht nur die Tonskala bestimmend ist, wählten sie zur Bezeichnung der verschiedenen Hang-Stimmungen den Ausdruck Klangmodell. Ein Klangmodell wird definiert durch die Tonhöhe des Ding, die Zahl der Tonfelder im Tonring und die eingestimmte Tonskala.
In den ersten Jahren wurden 30 verschiedene Klangmodelle angeboten. Alle hatten acht Töne im Tonring. Je 14 dieser Klangmodelle hatten einen auf A3 bzw. G3 gestimmten Ding, zwei einen F3-Ding. Im Jahr 2004 wurde das Angebot auf 45 Klangmodelle erhöht und einige der bestehenden modifiziert. Die Tonhöhe des Ding verschob sich dabei hin zu den tieferen Tönen (1 x B3, 13 x A3, 19 x G3, 12 x F3).
Im Jahr 2005 wurde das Angebot der Klangmodelle komplett umgestellt. Für das Low Hang wurden 14 Klangmodelle mit acht Tönen im Tonkreis (hohe Stimme) sowie 13 Klangmodelle in einer tieferen Stimmlage mit sieben Tönen im Tonkreis (tiefer Stimme) angeboten, alle mit einem F3-Ding. Die älteren Klangmodelle oder solche nach individuellen Vorgaben waren auf Anfrage weiterhin erhältlich. Es wurden auch Low Hanghang mit Ding in E3 und Es3 gebaut.
Für die zweiten Generation des Hang im Jahr 2006 wählten die Hangbauer eine neue musikalische Konzeption. Ausgehend von der Helmholtz-Resonanz des Korpus, die mit einer geeigneten Beinstellung oder mit der Hand am Gu auf D2 abgesenkt werden kann, schufen sie einen Klangraum, der einen D3-Ding, A3 als tiefsten Ton im Tonring und die Oktaven dieser beiden Töne, D4 und A4 als weitere Töne umfasst. Alle Hanghang der zweiten Generation basierten auf dieser Grundstruktur. Die übrigen Töne wählten die Hangbauer bei jedem Instrument nach eigenem künstlerischen Ermessen und bevorzugten dabei überwiegend Klangmodelle mit sieben Tönen im Tonkreis.
Weil sich bestimmte Tonskalen besser in den Gesamtklang einfügen als andere, nahm die Zahl der angebotenen Klangmodelle im Jahr 2007 deutlich ab. Für das Integrale Hang (2008) beschränkten sich Felix Rohner und Sabina Schärer schließlich auf eine einzige Skala: Zu einem D3-Ding wählten sie für den Tonkreis die sieben Töne A3, B3, C4, D4, E5, F4 und A4.
Die Einstimmung des Freien Integralen Hang wird ohne Verwendung technischer Stimmgeräte vorgenommen und ist daher nicht auf den Kammerton a = 440 Hertz kalibriert. Die Tonhöhe des Ding variiert um den Ton D3 herum. Relativ zum Ding entsprechen die Töne im Tonkreis denjenigen des Integralen Hang. Andere Klangmodelle werden nicht mehr angeboten. (
Siehe auch…) 
Korrosionsschutz
Schon beim Nitrieren der Stahlblechrohformen des Hang entsteht eine Oberfläche, die zum Korrosionsschutz beiträgt. Seit dem Integralen Hang wird außerdem im Brennofen eine kontrollierte Oxidschicht erzeugt, die kleinste Verletzungen der Oberfläche verschließt. Nach dem Zusammenkleben der beiden Halbschalen wird Biofa Universallack transparent seidenmatt 2051 auf die Hangoberfläche aufgebracht. Als abschließender Schritt wurde früher eine dünne Schicht aus Biofa Universal Hartöl 2044 mit einem Tuch aufgetragen. Seit 2009 verwendet PANArt statt des Hartöls ein neues Reinigung- und Korrosionsschutzmittel der Firma IRMCO auf Basis von Biopolymeren.
Die Hartölschicht kann in größeren Zeitabständen (> 2 Jahre) aufgefrischt werden. Dies sollte jedoch nicht zu häufig geschehen, weil sich sonst ein zu dicker klebriger Belag bildet. Alternativ kann die Hartölschicht mit dem neuen Hang-Reinigungsspray entfernt und durch dieses ersetzt werden. Das neue Mittel wird bei täglichem Spiel und normalem Klima etwa alle drei Monate angewendet, bei feuchtem Klima etwa alle zwei Wochen. (
Siehe auch…) 
Low Hang
So werden die Hanghang des Jahres 2005 genannt (nicht zu verwechseln mit low voice). Sie gleichen in Aussehen und Bauart den Instrumenten der ersten Generation aus den Jahren 2001 bis 2004. Das Interesse an tieferen Klängen führte jedoch zur Weiterentwicklung des Einstimmverfahrens. Durch mehrmaliges Erhitzen im Ofen konnte die innere Spannung größerer Tonfelder besser kontrolliert werden. Das Ergebnis war eine Verbesserung des Klangs und eine Erhöhung der Stabilität der Stimmung. Neben den Klangmodellen mit acht Tönen im Tonkreis wurde das Low Hang auch in einer tieferen Stimmlage mit sieben Tönen im Tonkreis gebaut. (
Fotos) 
Messing
Das Hang der zweiten Generation hat eine Beschichtung aus Messing. Sie wurde mit einer Messingbürste aufgebürstet und anschließend im Brennofen eingebrannt. Da die Erfahrung zeigte, dass das Messing zur Oxidation neigte und die Auswirkungen auf den Klang nur marginal waren, wurde beim Integralen Hang die Beschichtung der gesamten Oberfläche wieder aufgegeben. Nur die Ding-Kuppel des Integralen Hang weist eine Messingbeschichtung auf.

Kennzeichen aller von 2006 bis 2009 gebauten Instrumente ist außerdem der Messingring um die Naht, an der die beiden Halbschalen des Hang zusammengeklebt sind. Eine Zeitlang versah die PANArt auch einige Hanghang der ersten Generation auf Wunsch der Besitzer nachträglich mit einem Messingring. Seit April 2011 wird dies nicht mehr angeboten.
Das Freie Integrale Hang hat weder einen Messingring, noch eine Messingbeschichtung auf der Ding-Kuppel.
Nitrieren
Siehe Pang. 
Obertöne
In jedes Tonfeld und in den Ding eines Hang sind neben der Grundfrequenz auch der 1. und 2. harmonische Oberton, die Oktave und die darüber liegende Quinte eingestimmt.
Im Unterschied zur Steelpan, bei der die Oktave betont wird, ist beim Hang die Quinte besonders ausgeprägt. Durch Anschlagen des Randes eines Tonfeldes an seiner kürzeren Seite lässt sich die Oktave hervorheben, an der längeren Seite kann die Duodezime verstärkt angeregt werden. Konzentriert man sich beim Hören auf die Obertöne, lassen sie sich nicht nur als Bestandteil der Klangfarbe des Hang, sondern als ein eigenständiges Spiel von Tönen wahrnehmen, das – ähnlich wie bei vielen asiatischen Saiteninstrumenten – oberhalb des Hangklangs zu schweben scheint. (
Siehe auch…) 
PANArt Hangbau AG
Im Juni 1993 gründeten vier Mitglieder der Steelband Berner Oelgesellschaft die PANArt Steelpan-Manufaktur AG als Nachfolgerin der Steeldrum-Manufaktur Felix Rohner. Die Anmeldung der Marke PANArt erfolgte im November des Jahres. Als Unternehmenszweck wurde in den Statuten “Herstellung und Vertrieb von Steelpans und deren Zubehör sowie weitere Aktivitäten zur Förderung der Pan-Kultur” angegeben.
Die Rechtsform der Aktiengesellschaft wurde u. a. auch deshalb gewählt, um den Schweizer Steelbands durch Aktienkauf einen Beitritt zum Unternehmen zu ermöglichen und so eine gemeinsame Infrastruktur für Instrumentenbeschaffung und Stimmservice aufzubauen.
In den ersten Jahren arbeiteten verschiedene Pantuner in der PANArt. Sie versorgten viele Bands in der damals boomenden Schweizer Steelpan-Szene mit Instrumenten, assistierten bei Eigenbauprojekten und versahen den Stimmservice.
Im Sommer 1995 kam es zu einem Umbruch. Werner Egger, Esa Tervala und Alain Hofer verließen die PANArt und gründeten die Steelpan Manufaktur Cosmopan in Worb, um weiterhin Steelpans in der traditionellen Bauart herzustellen. Zur gleichen Zeit begann Sabina Schärer ihre Arbeit in der PANArt und widmete sich gemeinsam mit dem verbliebenen Felix Rohner der Erforschung der neuen Rohform aus tiefgezogenem und nitriertem Stahlblech. In der Zusammenarbeit beider Tuner konnte in den folgenden Jahren ein systematischer Stimmprozess für Steelpans entwickelt werden und es entstand das Panginstrumentarium. Im Dezember 1998 wurde ein “Verfahren zur Herstellung von Blechklanginstrumenten” zum Patent (CH 693 319) angemeldet.
Der schweizer Ghatamspieler Reto Weber äußerte im November 1999 anlässlich eines Besuch der PANArt seinen Wunsch nach einem mit den Händen spielbaren Instrument aus Blech. Dies brachte Felix Rohner und Sabina Schärer auf die Idee, zwei Pang-Halbschalen zu kombinieren. Aus dem klobigen Urhang mit 60 cm Durchmesser entwickelten sie im Laufe des Jahres 2000 ein spielbares Instrument in den heutigen Abmessungen. Eine erste Serie von Hang-Prototypen wurde in den ersten beiden Monaten des Jahres 2001 gebaut und im März auf der Musikmesse Frankfurt vorgestellt.
Die PANArt konzentrierte ihre Arbeit nun vollständig auf den Bau und die Weiterentwicklung des Hang und zog sich aus dem Bau anderer Instrumente und dem Stimmservice für Steelbands zurück. Im April 2003 wurde die Firma in PANArt Hangbau AG umbenannt. Als Unternehmenszweck ist seitdem die “Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Musikinstrumenten, deren Zubehör und von Klangskulpturen sowie weitere Aktivitäten zur Förderung neuer Musikformen” im Handelsregister eingetragen.
Obwohl Felix Rohner und Sabina Schärer den Bau von Steelpans aufgaben und ihre Arbeit ausdrücklich nicht mehr im Rahmen der Steelband-Szene verstanden, behielten sie den Namen PANArt aus Gründen der Kontinuität bei. Für den Namensbestandteil PAN haben sie eine neue Bedeutung gefunden und leiten ihn vom griechischen Präfix πᾶν (alles, ganz, gesamt, völlig) ab. Der Name PANArt weist heute auf ihren integralen Ansatz beim Hangbau als ganzheitlicher Kunst hin. 
Pang
Ausgangsmaterial für den Bau des Hang sind tiefgezogene Stahlblechrohformen, die anschließend einem Gasnitrieren genannten Härtungsverfahren unterzogen werden: In einem Brennofen diffundiert bei hoher Temperatur unter Ammoniakatmosphäre Stickstoff in das Blech. Dadurch entsteht ein Material mit einer sehr harten Stickstoffnadelstruktur im relativ weichen Eisengefüge, das die Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer Pang nennen. Es ist das Ergebnis langjähriger Forschung am Blech für den Steelpanbau, die in der PANArt unternommen wurde. Die ansteigende Nachfrage nach Instrumenten aufgrund des Booms der Steelbands in der deutschsprachigen Schweiz ab 1985 einerseits und die Verschlechterung der Qualität des Blechs der traditionell verwendeten Spundfässer andererseits waren Anlass für diese Forschungsanstrengungen. Ziel war es, dem Tuner durch ein definiertes Ausgangsmaterial von gleichbleibend guter Qualität einen systematischen Stimmprozess zu ermöglichen, die Stimmhaltung der Instrumente zu verbessern und ihre Klangdynamik zu verändern. Um die Eigenschaften des Pang-Blechs zu studieren, baute die PANArt in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre neben Steelpans auch andere Instrumente wie Gongs, Glocken und Becken aus diesem Material nach. So entstand das Pang-Instrumentarium, dessen jüngstes Mitglied das Hang wurde. Hier zeigten die akustischen Eigenschaften des Pang-Blechs seine besondere Eignung für das Spiel mit den Händen. 
Pantam
Der Hangspieler Ziv Yehezkel, der bis 2005 Hang-Distributor in Israel war, gab dem Hang aufgrund von Ausspracheschwierigkeiten in Israel den Namen Pantam. Die Bezeichnung wird gelegentlich noch von israelischen Hangspielern verwendet. 
Seriennummer
Von 2001 bis 2009 hatte jedes Hang eine individuelle Seriennummer. Bei den Instrumenten der ersten Generation befand sie sich auf einem weißen Zettel, der im Innenraum aufgeklebt und durch die Gu-Öffnung sichtbar war. Er enthielt außerdem den Namen des Klangmodells und die Unterschrift von Sabina Schärer bzw. Felix Rohner. Die Nummern umfassten den Bereich von 1 bis 4300.

Die Seriennummern der Hanghang der zweiten Generation wurden am Rand des Gu eingraviert. Sie hatten ein vorangestelltes “N.” und reichten von N. 0001 bis N. 0826.
Beim Integralen Hang wurden die Seriennummern am Rand der Unterseite des Hang unterhalb von Signatur und Herstellungsdatum eingraviert. Sie begannen wieder bei 1 und hatten ein vorangestelltes “H” (z. B. “H45″).
Das Freie Integrale Hang hat keine Seriennummer mehr. Durch die Angabe des Herstellungsdatums sind die Instrumente jedoch eindeutig identifizierbar, da jedes Datum nur einmal vergeben wird. 
Signatur
Die Hanghang der ersten Generation wurden handschriftlich auf einem Aufkleber im Inneren des Hang signiert, auf dem auch die Seriennummer und das Klangmodell des Instruments eingetragen war.
Die Instrumente der zweiten Generation hatten eine eingravierte Signatur am Rand der Unterseite des Hang unterhalb eines PANArt-Logos (“Rohner Schärer” oder “Schärer Rohner”).
Beim Integralen Hang wurde an dieser Stelle auch das Herstellungsdatum und die Seriennummer eingraviert. Die Schreibweise der Unterschriften wurde verändert (“Sabina Schärer” und “F. Rohner”).
Das Freie Integrale Hang zeigt an gleicher Stelle die Signatur (“Schärer Rohner”) unter dem Herstellungsdatum. 
Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Hang bei unbewölktem Himmel bewirkt eine starke Aufheizung des unter Spannung stehenden Stahlblechs. Dies führt zu einer vorübergehenden Verstimmung und zur Dämpfung des Klanges, die sich nach Abkühlung des Instruments wieder zurückbilden. 
Ständer
Siehe Haltung des Hang beim Spielen. 
Reparatur und Stimmung
Es ist ein Charakteristikum der Steelpan, dass sie in regelmäßigen Abständen einer Nachstimmung bedarf. Daher benötigt eine Steelband stets Zugang zu einem Tuner, der ihr Instrumentarium pflegt und erhält. Dies hat sich vor allem in Europa – abseits der nationalen Steelpan-Kultur Trinidads und Tobagos – oft als Problem erwiesen und stellte so manche Steelband auch vor finanzielle Probleme.
In den 1980er Jahren begann Felix Rohner seine Forschung nach neuen Blechen für den Steelpanbau. Sie diente neben der Suche nach einem weicheren Klang und einem Ausgangsmaterial gleichbleibend hoher Qualität auch dem Ziel einer besseren Stimmhaltung. Das Ergebnis dieser Forschung war die Pang-Rohform. Gegen Ende der 1990er Jahre bildeten Felix Rohner und Sabina Schärer im Rahmen der PANArt etliche Mitglieder Schweizer Steelbands zu StimmerInnen aus, um die Abhängigkeit der Bands von professionellen Tunern zu verringern. Auch sie selbst wollten sich aus den Dienstleistungsverpflichtungen gegenüber den Steelbands lösen, waren sie doch mit ihrem neuen Pang-Material längst auf dem Weg, neue Instrumentenformen zu erforschen und die Welt der traditionellen Steelpan hinter sich zu lassen.
Das Hang war von vornherein als ein Instrument konzipiert, das keiner regelmäßigen Nachstimmung bedurfte. Das im Vergleich zum üblichen Steelpanblech erheblich härtere Pang-Blech und die stabile Kuppelgeometrie ließen dies bei angemessener Spielweise mit den Händen erwarten, und die Erfahrung zeigte, dass dies auch tatsächlich der Fall war. Nur ein kleinerer Teil der verkauften Instrumente wurde der PANArt zum Stimmen gebracht. Die Einführung des mehrfachen Erhitzens der Hangschalen während des Einstimmprozesses im Jahr 2005 brachte eine weitere Verbesserung der Stimmhaltung mit sich. Weitere Optimierungen des Herstellungsverfahrens in den folgenden Jahren führten schließlich zu einem Hang, das beim Handspiel mit angemessenen Kräften nicht mehr verstimmt werden kann.
Trotz dieser günstigen Voraussetzungen nahmen etliche Hangspieler den Stimmservice der PANArt weiterhin regelmäßig in Anspruch. Es waren vor allem Straßenmusiker oder Perkussionisten, die dazu neigten, ihr Hang beim Spielen zu starken Kräften auszusetzen, um Aufmerksamkeit zu erregen oder sich gegen laute Umgebungsgeräusche oder die anderen Instrumente in der Band durchzusetzen. In ihrem Verständnis war es Aufgabe des Tuners, die durch ihren Gebrauch des Hang entstandenen Schäden immer wieder zu beheben. Insbesondere nach Einführung der Freien Stimmung ohne Stimmgerät wurden die Hangtuner der PANArt jedoch zunehmend unzufriedener mit der Situation, regelmäßig dazu gezwungen zu werden, das Stimmgerät wieder einzuschalten, um ältere Instrumente von Kunden zu stimmen, die nicht bereit oder in der Lage waren, ihre Hinweise zu einer angemessenen Spielweise umzusetzen.
Dies führte schließlich zur Einstellung des regulären Stimmservices der PANArt im Mai 2011: Die “Unabhängigkeit vom Tuner [...] ist dank Pangmaterial möglich geworden. Wir werden daher den Stimmdienst nun einstellen”, heißt es dazu im PANArt-Communique Der Ruf des Blechs: “Es liegt in der Verantwortung jedes Hangspielers, die Klanglandschaft seines Instruments nicht durch zu rohe Kräfte, Spiel mit Schlägeln etc. zu überlasten und so zu zerstören, wie es bei den meisten Hanghang der Fall war, die uns in den letzten Jahren zum Stimmen gegeben wurden. Wo es in Einzelfällen zu Unfällen kommt, helfen wir mit einer Reparatur weiter.”
Kunden der PANArt, die aufgrund eines Unfalls eine Reparatur ihres Hang benötigen, können sich an die ihnen bekannte Post-, Fax- oder E-Mailadresse wenden. 
Tiefe Stimme (low voice)
Von 2001 bis 2004 hatten alle von PANArt angebotenen Hanghang acht Töne im Tonkreis. Der Ding lag meistens eine Quarte oder Quinte unter dem tiefsten Ton des Tonkreises. Das neue Einstimmverfahren des Low Hang ermöglichte es im Jahr 2005, zusätzlich auch Klangmodelle in einer tieferen Stimmlage mit nur sieben Tönen im Tonkreis zu bauen. Bei diesen Klangmodellen lag der Ding nur eine Sekunde oder Terz unter dem tiefsten Ton des Tonkreises und wurde so zum ersten Ton der Tonskala. In Unterscheidung zu dieser tiefen Stimme (low voice) wurden die Klangmodelle mit acht Tönen nun hohe Stimme (high voice) genannt. Die Instrumente der zweiten Generation wurden zwar auch überwiegend mit sieben Tönen im Tonkreis gebaut, ihren Klangmodellen liegt aber ein anderes Konzept als der tiefen Stimme des Jahres 2005 zugrunde: Unabhängig von der Zahl der Töne im Tonkreis ist der Ding (D3) eine Quarte tiefer als der tiefste Ton im Tonkreis (A3). 
Tonkreis (Tonring)
Um den zentralen Kuppelton Ding befindet sich ein Tonkreis aus “Zonen harmonischer Ordnung”, wie die Tonfelder in der Hangbroschüre 2008 (S. 16) genannt werden. Bis 2004 hatten alle Hanghang acht Tonfelder im Tonkreis. Beim Low Hang des Jahres 2005 wurde zwischen hoher Stimme mit acht und tiefer Stimme mit sieben Tönen im Tonkreis unterschieden. Die Mehrheit der Instrumente der zweiten Generation, das Integrale Hang und das Freie Integrale Hang haben sieben Tonfelder im Tonkreis.
Bei den Instrumenten der ersten Generation (bis 2005) und den Hanghang der zweiten Generation aus dem Jahr 2006 sind die elliptischen Tonfelder radial ausgerichtet. Seit 2007 werden sie um 45° zum Radius des Hang gedreht angeordnet. Die veränderte Position verbessert die Abstrahlung der Töne und ergibt einen klareren Klang.
Die Abbildungen zeigen die Reihenfolge der Töne vom tiefsten (Nr.1) bis zum höchsten Ton (Nr. 7 bzw. Nr. 8 ) der Tonskala. Weil bei den Hanghang mit tiefer Stimme der Ding der erste Ton der Skala ist, beginnt hier die Zählung der Tonfelder beim Ding (Nr. 1).

Tonskalen
Siehe Klangmodelle. 
Vertrieb
Ab 2001 baute die PANArt ein internationales Händlernetz auf, das im Jahr 2005 jeweils einen Verteiler in Australien, Deutschland, England, Frankreich, Israel, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Österreich, Schweden, Spanien und den USA sowie mehrere Läden in der Schweiz umfasste. Mit Erscheinen des Hang der zweiten Generation, Anfang 2006, wurde der Vertrieb über dieses Händlernetz eingestellt. Seitdem werden Hanghang nur noch direkt von der PANArt verkauft.
In den Jahren 2006 und 2007 mussten sich Kaufinteressenten vorher schriftlich anmelden um einen Besuchstermin im Hangbauhaus in Bern zu erhalten. 2008 und 2009 wurde das Integrale Hang auf Wunsch auch versandt. Während bis 2008 die meisten HangInteressenten noch mit einem Hang rechnen konnten, sofern sie sich auf das Procedere mit schriftlicher Anmeldung und Reise nach Bern einließen und eine längere Wartezeit in Kauf nahmen, wurde im Laufe der Jahre 2008 und 2009 immer deutlicher, dass dies aufgrund der steigenden Diskrepanz von Nachfrage und der Zahl der gebauten Instrumente nicht länger praktikabel war. Der Berg unbeantworteter Briefe wuchs zusehends. Ende 2009 gingen Felix Rohner und Sabina Schärer daher dazu über, eine bewusste Auswahl zu treffen, wen sie zu einem Besuch im Hangbauhaus einladen. Alle anderen erhalten eine Absage. Der Versand der Instrumente wurde ab 2010 wieder eingestellt. Diese Praxis hatte sich nicht bewährt. Die Hangbauer legen seither großen Wert auf den persönlichen Kontakt zu ihren Kunden.
Ein weiterer wichtiger Grund für die Reise nach Bern ist darin zu sehen, dass das Hang – und ganz besonders das Freien Integrale Hang – kein standardisiertes Musikinstrument ist. Jedes Hang ist vielmehr eine individuelle Klangskulptur, eine Skulptur aus gestaltetem Klang. Nicht ohne Grund bezeichnen sich Rohner und Schärer gelegentlich als Blechklang-Bildhauer um den Charakter ihrer Tätigkeit zu verdeutlichen. Weil Hangspielen bedeutet, einen individuell vorgestaltete Klang zu gestalten, ist es ratsam, sich unter den vielen angebotenen Hanghang eines auszusuchen, das einen anspricht und bei dem man die Bereitschaft und das Interesse spürt, sich auf seine Klangeigenheiten einzulassen.
Um das Verständnis des Freien Integralen Hang zu fördern, verfassten die Hangbauer im Frühjahr 2010 eine Hangwegleitung, die jeder Kunde erhält. Für potentielle Interessenten veröffentlichte die PANArt im Mai 2010 eine Mitteilung in der Hangbiblothek. Ein weiteres Communiqué mit dem Titel Der Ruf des Blechs folgte im Mai 2011. Allen, die sich für den Kauf eines Hang interessieren, ist das Studium dieser Veröffentlichungen der PANArt sehr zu empfehlen.
Anfragen zum Erwerb eines Hang können nur brieflich an die PANArt gerichtet werden. Per E-Mail eingehende Anfragen werden nicht bearbeitet. Auch Besucher, die unangemeldet im Hangbauhaus erscheinen, können nicht berücksichtigt werden. Im Abstand von mehreren Monaten wird unter den eingegangenen Anfragen eine Auswahl getroffen und Einladungen bzw. Absagen versandt.
Von 2008 bis 2011 kostete ein Hang inklusive Koffer 2000 CHF. Aufgrund der extremen Entwicklung des Wechselkurses stiegen die Kosten für Kunden aus dem Euro-Raum jedoch deutlich von 1200 auf 1800 Euro an. Im Jahr 2012 wurde der Preis auf 2400 CHF angehoben. Er liegt damit aber immer noch weit unterhalb der Preise, die auf Internetplattformen wie eBay für gebrauchte Hanghang erzielt werden. Deshalb beinhaltet der Kaufvertrag seit 2008 ein Spekulationsverbot: Der Käufer darf sein Hang nicht zu einem höheren Preis als dem Kaufpreis weiterverkaufen. (
Siehe auch…) 
www.hang.ch
Nachdem Felix Rohner und Sabina Schärer sich ganz auf Entwicklung und Bau des Hang konzentriert hatten, schlossen sie im Frühjahr 2002 die bis dahin betriebene Website www.panart.ch, die Informationen zur Steelpan-Entwicklung und den vorher angebotenen Instrumenten der Pang-Familie enthalten hatte. Statt dessen wurde eine neue Website unter der Domain www.hang.ch eröffnet, die über das Hang, die angebotenen Klangmodelle und die Hang Distributoren in verschiedenen Ländern informierte. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Hang der zweiten Generation und der Kündigung des Händlernetzes im Winter 2005/2006 wurde entschieden, das Hang auch nicht mehr über das Internet anzubieten. Es wurden alle Informationen bis auf die Kontaktdaten der PANArt von der Website gelöscht. Im Sommer 2006 wurde sie vollständig geschlossen. 
Zweite Generation (neue Generation)
Eine Bezeichnung, die in Abgrenzung zur ersten Generation des Hang für die Instrumente verwendet wird, die in den Jahren 2006 und 2007 gebaut wurden. Sie geht auf eine Formulierung von Felix Rohner und Sabina Schärer zurück, die bei der Vorstellung der Weiterentwicklung des Hang im Frühjahr 2006 von einer “neuen Generation” des Hang sprachen. Bei diesen Instrumenten hat die Oberfläche beider Halbschalen eine Beschichtung aus aufgebürstetem und anschließend eingebranntem Messing. Die Naht, an der die beiden Halbschalen zusammengeklebt sind, ist mit einem Messingring eingefasst. Bei den Instrumenten des Jahres 2007 sind die Tonfelder im Tonkreis um 45° zum Radius des Hang gedreht angeordnet.
Für die neue Generation wählten die Hangbauer eine neue Konzeption der Klangmodelle und gaben die Orientierung an ethnomusikalischen Skalen auf. Die Resonanz von Ding (D3) und Gu (mit einer geeigneten Beinstellung oder der Hand auf D2 abgesenkt) wurde zur Basis aller Klangmodelle, ergänzt durch A3 als tiefsten Ton im Tonkreis und die Oktaven D4 und A4. Die übrigen Töne wurden nach freiem Ermessen eingestimmt. Die meisten Hanghang der neuen Generation wurden mit sieben Tönen im Tonring bebaut.
In den beiden Jahren wurden insgesamt 826 Instrumente verkauft. 2006 betrug der Preis inklusive Schutzschale 600 Euro, im Jahr 2007 waren es 880 Euro. Der Nachfolger des Hang der zweiten Generation ist das Integrale Hang.
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Fotos) 





