New Year – New Design for the Hangblog

It was 14 months ago, in November 2006, when the Hangblog started as a little German Weblog about the Hang. In the meantime it grows up and became a bilingual place for Hang related topics with English and German content and more than 10,000 visitors per month. So I decided that it was time for a new appearance. I hope the new design makes it easier for the readers to find the information they are searching for.

Old and new Hangblog design

Hang Papers from the ISMA 2007

At the request of the hang makers from PANArt the hangblog publishes two new Hang papers written for the International Symposium on Musical Acoustics, ISMA 2007, 9-12th September in Barcelona, where the Hang was presented external link by Felix Rohner, Sabina Schärer and Thomas D. Rossing.

History, Development and Tuning of the HANG

By Felix Rohner and Sabina Schärer

ismablog01Abstract: The HANG is a new musical instrument, suitable for playing with the hands, consisting of two hemispherical shells of nitrided steel. It is the product of a collaboration among scientists, engineers and hangmakers, thanks to which we have been able to better understand the tuning process in all its complexity. Seven notes are harmonically tuned around a central deep tone (ding), which excites the Helmholtz (cavity) resonance of the body of the instrument. There are many ways to play the HANG. We show the different stages of its development over the seven years since its birth in 2000. We describe the tuning process and the musical conception of the HANG.

Read the paper in the Hang Library:
History, Development and Tuning of the HANG

Acoustics of the HANG: A hand-played steel instrument

By Thomas D. Rossing, Andrew Morrison, Uwe Hansen, Felix Rohner and Sabina Schärer

ismablog02Abstract: The HANG is a new hand-played steel instrument developed by PANArt in Switzerland. We describe the modes of vibration, observed by holographic interferometry and the sound radiation from the instrument, observed by measuring the sound intensity in an anechoic room. A low-voice HANG is compared with a high voice-HANG.

Read the paper in the Hang Library:
Acoustics of the HANG: A hand-played steel instrument

Discover the Hang’s Overtones

In western music overtones external link are experienced as an aspect of the timbre of a musical instrument. In Asian music overtones are listened as discrete tones above the fundamental frequency external link. Overtone singers external link use the overtones of the human voice to create melody lines above the fundamental tone.

The Hang is a musical instrument with strong overtones. The Ding and each tone field are tuned in a special way. Besides the fundamental frequency the first and second overtone, the octave external link and the compound fifth external link (the quint above the octave) are tuned in.

You can discover these overtones by tapping on different areas of the tone fields. After Exploring the Hang’s overtones, you will begin to hear the overtone music above your Hang music.

Read the article in the Hang Library:
Discover the Hang’s Overtones

Das Hanglexikon

Das Hanglexikon bietet teils ausführliche, teils kurze Artikel bzw. Begriffserklärungen zu Themen, die die Geschichte, Technik, Akustik und Spielweise des Hang und weiterer Pang-Instrumente betreffen.

Es wurde zum erstenmal am 19. Oktober 2007 an dieser Stelle veröffentlicht. Am 15. September 2013 wurde das Hanglexikon in einer überarbeiteten und erheblich erweiterten Neuauflage als eigenständige Website unter www.lex.hangblog.org external link veröffentlicht.

Aktualisiert: 14. Juni 2016

The Hang Family

It seldom happens, that different versions of the hang are together in one place at the same time. A few days ago such a rare moment took place when I visited PANArt in Bern and found a lonely 2006 built hang among the crowd of 2007 built instruments in the Hanghaus. Having my first generation hang with me I used the golden opportunity to take a picture of almost the whole hang family.

The Hang family

In the front row on the right you see one of the great-grandparents of the hang, the ghatam. On the left the grandfather sat down: The prototype hang built in the early 2000.
In the second row today’s used hanghang are presented. On the right a first generation hang built in 2005, in the middle a second generation hang from 2006 with it’s upper surface of annealed brass and the new ring of brass around the circumference and on the left the newest 2007 built hang with the modified, diagonal placement of the tone fields which causes yet another sound improvement.

Hanghang 2007, 2006, 2005

Here the three children of the hang family are shown in a line. From left to right: 2007 – 2006 – 2005.

Mit dem Hang auf Backåkra

Fährt man von Ystad external link aus auf der Küstenstraße nach Osten, am kleinen Fischereihafen Kåseberga und Ales Stenar, der größten Steinsetzung Skandinaviens vorbei, zweigt kurz nach der Abzweigung nach Löderup, wo Komissar Wallanders external link Vater seine immer gleichen Landschaftsbilder mit oder ohne Auerhahn malte, eine kleine Straße zum Hagestad Naturreservat ab, nur wenige Meter auf dieser Straße weiter zeigt ein Schild einen Feldweg hinauf nach Backåkra.

Ales Stenar

Der schonische Vierseitenhof wurde Ende der 1950er Jahre vom damaligen UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld erworben, um einen Rückzugsort in seiner schwedischen Heimat zu haben. Um die typische Weidelandschaft in den Dünen zu erhalten, regte er an, das zum Hof gehörende Gelände unter Naturschutz zu stellen. 1961 kam Hammarskjöld bei einem Flugzeugabsturz über dem heutigen Sambia ums Leben. Heute beherbergt der Hof ein kleines Hammarskjöld-Museum.

Der Vierseitenhof

Das leicht hügelige, abfallende Gelände um Backåkra liegt am Meer, nur durch einen Streifen Nadelwald vom Strand getrennt. Kühe und eine kleine Gruppe Pferde weiden auf dem trockenen Heide-Gras-Teppich. Vor einigen Jahren wurde dort ein Meditationsplatz errichtet, ein Ring aus einer niedrigen Steinmauer um einen exzentrisch gesetzten Findling.

Ich entdeckte Backåkra, als ich diesen Sommer mit meinem Hang in der Gegend um Ystad unterwegs war und mir jeden Tag einen Ort suchte, um das Hang im Freien zu spielen. Der bei weitem schönste Ort, das Hang zu spielen war der Meditationsplatz auf Backåkra. Auf der niedrigen Steinmauer sitzend mit Blick über das abfallende Gelände hinweg auf den Nadelwaldstreifen und das dahinterliegende Meer, während die Abendsonne alles in einen warmen, trockenen Pastellton tauchte. Abends kamen nur sehr wenige Menschen vorbei, die teils in größerer Entfernung vorbeizogen. Manche setzten sich auf die Mauer und hörten zu.

Backåkra

Wer immer mit seinem Hang im Sommer nach Südschweden kommt, sollte es nicht verpassen, einen Abstecher nach Backåkra zu machen. Die Abendstunden sind dazu am geeignetsten, nicht nur wegen der Stimmung, sondern auch, weil die pralle Sommersonne dem Hang nicht bekommt. Als ich einmal am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein dort war und mein Hang auspackte, hatte sich der Ding nach wenigen Minuten um fast einen Halbton verstimmt. Erschreckt packte ich mein Hang wieder ein. Glücklicherweise war die Verstimmung nur vorübergehend.

Ein wenig von der Stimmung auf Backåkra, habe ich versucht einzufangen external link. Versäume nicht, auf das Panorama external link zu klicken, um es dir in voller Größe anzuschauen.

An der Küstenstraße direkt an der Abzweigung nach Backåkra bietet das Backåkra Vandrarhem external link Übernachtungsmöglichkeiten.

Metaphern und Legenden

Hang an SteinFragt man einen halbwegs Eingeweihten nach der Herkunft des Hangs, hält er es für gewöhnlich mit der Werbung: “Wer hat’s erfunden?” “Die Schweizer!” (external link) Wird aber diese prosaische Antwort der einzigartigen Ausstrahlung, dem erdhalligen Sound des konvexen Klangkörpers gerecht?

Eine historische Dimension eröffnete Lukas Vogelsang, der die Ursprünge des Hangs bis zu den Sarazenen zurückverfolgte und zu spanischen Waffenschmieden, die ihre glutheißen Schwerter in Pferdeurin härteten. Aber gibt es auch Deutungen der Existenz des Hangs jenseits eines solchen im Grunde technologischen Erklärungsansatzes?

In der Öffentlichkeit wird das Hang am häufigsten mit einem Wok oder einem UFO (external link) verglichen. Diese Vergleiche mögen manch unkundigem Fernstehenden vielleicht einleuchten, erscheinen für meinen Geschmack allerdings etwas abseitig. Denkt etwa irgendjemand beim Anblick eines Hangs wirklich an Pekingente auf Chop Sue in Glutamatsoße? Oder sieht jemand im Geiste Stefan Raab in einem mit kreischender Brutalität grausam halbierten Hang die eisglatte Bob-Bahn hinab dem herbeigefieberten Sieg der selbsternannten Wok-Weltmeisterschaft eines deutschen Privatsenders entgegenschliddern? Ganz zu schweigen von den Assoziationen, die ballonförmig aufgedunsene Flugscheiben in schwarzweißen B-Movies der 1950er Jahre hinterlassen, mit denen CIA und Pentagon den Ost-West-Antagonismus der damaligen Zeit im Sinne primitiven Freund-Feind-Denkens zu deuten versuchten, um die Bevölkerung der westlichen Hemisphäre von den Vorzügen der angestrebten atomaren Hochrüstung zu überzeugen. Und wie wirklichkeitsnah erscheint die Vorstellung, durch die Resonanzöffnung eines Hangs in die Innereien dieses extraterristischen Flugkörpers hineingesaugt zu werden, um nach einer Entführung in die unendlichen Weiten des Weltraums als Objekt biologischer Experimente und Züchtungsversuche zu dienen?

Verlassen wir die Welt fruchtlosen Bemühens, der Natur des Hangs durch ungeeignete Vergleiche aus Küchentechnologie und Science Fiction beizukommen. Seien wir ehrlich! Denkt nicht jedermann beim Anblick eines Hangs als allererstes an eine Riesentitte, die in mythologischer Vorzeit einer Göttin abhandengekommen sein muss? Ist es nicht ausschließlich dem Mangel an sozialer Erwünschtheit geschuldet, dass dies nicht ein jeder beim Erstkontakt mit dem “Musikinstrument des 21. Jahrhunderts” laut herausschreit? Tritt uns beim Blick auf die Rundungen und Wölbungen des Hangs nicht eindrucksvoll die Synthese germanischer Fruchtbarkeitsgottheiten und stolzer Amazonenkriegerinnen der griechischen Mythologie vor Augen? Waren es nicht die Wikinger, die das zur Erde herabgefallene göttliche Körperteil jahrhundertelang als Schild (external link) verwendeten und so ein unübersehbares matriarchalisches Symbol ins Zeitalter des Patriarchats hinüberretteten?

Ob Berner Steelpan-Experten vor Jahren in einem verschlafenen dänischen Heimatmuseum (external link) eine Eingebung hatten, ist eine Überlegung, die naheliegen mag, aber ins Reich der Spekulationen gehört und uns daher nicht zusteht. Allerdings ist der üblicherweise kolportierte Verweis auf Steelpan, Gatham, Gong und Singende Säge als hinreichende Begründung der Gestalt- und Klangeigenschaften des Hangs unbefriedigend und hinterlässt eine emotionale Lücke, die der Erklärung harrt.

Ein weiterer Hinweis auf den weiblichen Ursprung des Hangs ist in der Beharrlichkeit zu sehen, mit der einige eidgenössische Hangspielerinnen und Hangspieler unbeeindruckt von der offiziellen Sprachregelung der Firma PANArt ihrem Instrument ein weibliches Geschlecht verpassen und liebevoll von “ihrer Hang (external link)” sprechen.

Linguisten weisen zur Begründung dieses Umstands gern darauf hin, dass im Berner Dialekt “Hang” Hand bedeute. Daher sei die Benennung “das Hang” für einen des Bernerischen mächtigen Schweizer etwa so wie für einen Hannoveraner die Aufforderung, von “dem Hand” zu sprechen. Dass sich ihm dabei Trommelfelle und Gaumenzäpfchen kräuselten – so die Argumentation – sei doch evident.

Dieser Begründungszusammenhang greift jedoch zu kurz. Forderte man den argumentativ herbeibemühten Hannoveraner auf zu formulieren, was er mit dem “Hand” (hannoveranisch für “Hang”) tue, so würde er antworten: “Ich schlage das Hand mit der Hand.” Nach der oben skizzierten Linguistenlogik müsste er allerdings die folgende Formulierung vorziehen: “Ich schlage die Hand mit der Hand.” Hier wird offenkundig, dass die rein linguistische Begründung des Unbehagens mit dem Geschlecht des Hangs nicht zielführend ist: Während der erste Satz das Gemeinte auf den Punkt – um nicht zu sagen: auf den Ding (external link) – trifft, erinnert der zweite doch eher an die Prügelpädagogik eines Schulmeisters aus dem 19. Jahrhundert als an einen Akt künstlerischen Musikschaffens.

Nein, die Affinität zum Weiblichen beim Gebrauch des Hangs – oder der Hang – entspringt einer wahrnehmbaren Qualität dieses klingenden Bauches (auch das eine Metapher, die uns eher auf eine lebendige Körperlichkeit als auf ein totes Küchengerät verweist). Wer schon einmal ein(e) Hang auf seinem Schoß und unter seinen Händen hatte, dem wird dies unmittelbar einleuchten. Die Spielarten unserer Hände auf dem nur vordergründig metallenen Klangkörper reichen von meditativer Ruhe bis zu heißen Rhythmen, von verträumter Sinnlichkeit bis zu heftiger Leidenschaft, vom Blümchensex bis zu SM-Praktiken. Diese Assoziationen mögen zwar weniger political correct sein als das Schwelgen in den Finessen handwerklicher Stahlblechbearbeitung. Für sie spricht jedoch der Umstand, dass sie sich beim Spiel auf dem Hang zwanglos einstellen.

How do I acquire a Hang?

The content of this article is outdated.
It is of interest only to readers interested in the history of the Hang.

You can read up to date Information about buying a Hang in the article
Information about purchasing a Hang in the Hang Library.

You’re probably reading this article because you would like to know how and where you can buy a Hang. Perhaps you saw a Hang player busking on the street and were fascinated by the sound of the Hang. Listening, you were moved by the desire to be able to lay your hands on such a wonderfully resounding metal instrument. Maybe you have already found that Hanghang are not available in music shops or from Internet retailers. Also you may already found that there is no website for PANArt (the Hang Makers).

Some have reacted to this situation with irritation, and are disconcerted or angered. They fear that there is no chance to find a Hang of their own and may think the Hang Makers from PANArt are elitists. But those who have had the opportunity to personally meet and get to know the Hang Makers (Sabina Schärer and Felix Rohner) know that this assumption is far from the truth.

But, why isn’t it possible to order online, from a dealer, or in a shop? In order to understand, one has to know a bit about the history of the Hang and how it has been developed and offered in the past.

In January 2000 the Hang was born from the idea to meld together the properties of the Indian Ghatam and the Trinidad Steelpan. Felix Rohner and Sabina Schärer had put much time and creativity into developing, tuning, and building Steelpans with new materials and methods. The result was the use of prefabricated, deep-drawn steel sheet blanks, which were then processed using a hardening procedure in a kiln (gas-nitriding). Such hardened shells ended up also being used as raw material for the building of the Hang.

In 2001 the Hang Makers debuted their new instrument at the Frankfurt Music Fair. They also created a website where they presented and gave information about the Hang. The Hang Makers didn’t foresee so many people from all around the world being placed under the spell of the Hang. In the following years an international dealer network was developed, and the instruments were available in various regional markets worldwide. 4,300 Hanghang were sold by the end of 2005.

The winter 2005/2006 brought a change. There were only two people who faced the world-wide interest in the Hang. Only two hands able to properly wield the hammers that coax the melodious tones from each steel hemisphere, and these hands were only able to work so fast and so often. There was another pressing need to explore the sound possibilities of the Hang. The high demand and production of large numbers of instruments put them into a bit of a frantic work schedule and didn’t allow them enough free space and time to experiment and explore possibilities for the advancement of the Hang.

As in previous years the Hang Makers went into “Hangruhe”. This refers to when the Hang Makers set aside the winter season each year as a quiet regenerative time when they can research and develop their instruments. During this time they created a new generation of the Hang. They were able to create a warmer overall sound for the Hang with several changes including moving the center Ding note from F3 to D3. A new coating of brass made them less susceptible to go out of tune. These updates in quality led to a more complex production process. It was no longer possible to keep up the production numbers of the preceding years.

This put the Hang Makers in the uncomfortable position of having to adapt and change. They made the decision to give up the international dealer network and shut down their website. Another significant change was the Hang of the first generation had 45 standard scales that the buyer could order from, but the Hanghang of the new generation were not based on traditional scales. Each new Hang had the tones D3 (Ding), A3, D4 and A4. The remaining tones in the tone circle were chosen as the Hang was made and based on each individual instrument’s sound and resonance. These changes meant that from now on a Hang would only be available if one travelled to Bern and personally selected a Hang in the Hanghaus by the river, as the connection between the Hang and the player was now a more meaningful and personal process of choosing from Hanghang with individual sound patterns.

In the “Hangruhe” during the winter of 2006/2007 Sabina Schärer and Felix Rohner were able to develop further improvements of the Hang sound. By slightly changing the orientation of the tone fields on the top side of the Hang they obtained a clearer sound and a stronger radiation of the tones. They continued to refine the Hang toward an instrument which depends less on the virtuosity of the player and more on an intuitive play of the hands with the Hang’s now stronger overtones and tone resonances.

In February 2008 PANArt presented yet another chapter in the history of the Hang as well as the latest in their pursuit of the sonic potential of steel: The Integral Hang. Looking back over the various stages of Hang development one can see a focused direction. Compared to the large number of Sound Models of the first generation the second generation was a reduction and distillation of possibilities. The new Integral Hang of 2008 consists of a single Sound Model. With a D3 Ding the Tone Circle is A3, Bb3, C4, D4, E4, F4, and A4. Other changes consist of a very slightly oval shape to the Gu side, an indented circular division of the now lacquered Ding and a change to the overall surface treatment of the instrument.

Since the demand continues to exceed the small production, one must mail or fax a letter to PANArt directly. Their address is: PANArt Hangbau AG, Engehaldenstr. 131, 3012 Bern, Switzerland. The fax number is: +41 31 301 33 32. It is not possible to obtain a Hang via e-mail request. The old published e-mail address info@hang.ch is no longer valid and the e-mail address for repair issues published at the beginning of 2008 is really only intended for repair requests. Anyone sending to this e-mail address requesting a Hang will only receive the following automated response: “This email address is for repair only. All other requests with snail mail.” It is better to avoid this unnecessary exchange; as it does not do service to your, or the Hang Makers’ time.

Sending a letter to PANArt requires a large dose of patience because quick replies are not possible. PANArt schedules specific windows for purchase of Hanghang. After their “Hangruhe”, which this year was not in winter, but March-May, PANArt plans for visits in summer and fall of 2009. They are contacting those who can obtain their Hang a few months in advance of the windows. PANArt also sent messages to those who do not have appointments or set dates for purchase in the near future. In March, about 1,000 letters went out to those who have written PANArt, letting them know that they will not be able to receive a Hang in 2009. They also plan to send out a letter at the end of the year with information about PANArt’s plans for 2010.

Those that have a purchase agreement have the option of picking up a Hang either personally in the Hangbauhaus Bern or to have one shipped. Since the Integral Hang no longer has different Sound Models, it is no longer required (but highly advisable) that one chooses a Hang in person. Another update to the process is that an agreement is required of all the buyers. PANArt has asked that they be given pre-emptive rights to buy back Hanghang if an owner is considering selling, and that the resale price should be no higher than the acquisition price.

This agreement has been created in response to the 2007 explosion of the second hand market for Hang. There were Ebay auctions with prices between 2,500 and 6,000 Euro. This agreement allows the Hang makers to try to keep the prices from ballooning. The price of an Integral Hang has been set at 1,300 Euro (status 2009). International purchases have a slightly higher cost due to shipping costs along with possible VAT and customs expense. Included in the price is a hard, natural fiber protective case.

If you are considering to send a letter to PANArt, it is recommended to read a number of important publications by PANArt in the Hang Library.

I also recommend to study the comments carefully and read, the article about the current situation of the Hang in the year 2011/.

The statements and opinions in this article are based on information found as of the below listed date of update of this article. While information presented in this article is from research through a number of sources by the author it should not be considered an official statement from or by PANArt Hangbau AG.

A complete list of all comments from May 19th, 2007 to September 3rd, 2010 you can find in the comment archive of this article.

Updated: November 21st, 2009

Wie erwerbe ich ein Hang?

Der Inhalt dieses Artikels ist nicht mehr aktuell und nur noch für solche Leser von Interesse, die sich für die Geschichte des Hang interessieren.
Aktuelle Informationen zum Erwerb eines Hang findest du im Artikel
Informationen zum Kauf eines Hang in der Hangbibliothek.

Wahrscheinlich liest du diesen Artikel, weil du wissen möchtest, wie und wo du ein Hang kaufen kannst. Vielleicht hast du auf der Straße einen Hangspieler gesehen und warst vom Klang des Hangs fasziniert. In dir keimte der Wunsch, selbst auf diesem klingenden Bauch spielen zu können. Vielleicht hast du auch schon erfahren, dass das Hang weder in Musikläden noch im Versandhandel oder Internetshop zu kaufen ist. Auch eine Website der Hangbauer von PANArt hast du vielleicht schon vergeblich gesucht.

Manche Menschen reagieren auf diese Situation irritiert, verunsichert oder gar ärgerlich. Sie befürchten, es gäbe vielleicht gar keine Möglichkeit, zu einem eigenen Hang zu kommen und argwöhnen, die Hangbauer von PANArt würden eine elitäre Attitüde pflegen. Wer die Gelegenheit hatte, Sabina Schärer und Felix Rohner persönlich kennenzulernen, weiß, dass diese Vermutung fernab der Wirklichkeit ist.

Aber warum ist es nicht möglich, bei Instrumentenhändlern ein Hang zu kaufen oder es in einem Internetshop zu bestellen? Um dies zu verstehen, ist es hilfreich etwas über die Geschichte des Hangs und seine Verbreitung zu erfahren.

Im Januar 2000 erblickte das Hang das Licht der Welt, geboren aus der Idee, die Eigenschaften der indischen Ghatam und der Steel Pan aus Trinidad in einem Instrument zu vereinen. Felix Rohner und Sabina Schärer hatten zuvor etliche Jahre Steel Pans gebaut und getuned und viel Zeit und Kreativität in die Erforschung und Entwicklung eines Materials gesteckt, dass ihre Anforderungen an den Bau guter Steel Pans erfüllte. Das Ergebnis war die Verwendung vorgefertigter, tiefgezogener Rohlinge aus Stahlblech, die einem Härtungsverfahren im Brennofen (Gasnitrieren) unterzogen wurden. Solche Rohlinge wurden auch das Ausgangsmaterial für den Bau des Hang.

Im Jahr 2001 stellten die Hangbauer ihr neues Instrument auf der Frankfurter Musikmesse vor. Sie eröffneten auch eine eigene Website, auf der sie über das Hang informierten. Das große Interesse, das daraufhin aus aller Welt auf sie zukam, hatten sie nicht erwartet. Das Hang war in der Lage, viele Menschen spontan zu berühren und in seinen Bann zu ziehen. In den folgenden Jahren entstand ein internationales Händlernetz, über das die Instrumente in den jeweiligen Regionen vertrieben wurde. Bis Ende 2005 wurden 4300 Hanghang gebaut und verkauft.

Der Winter 2005/2006 brachte eine Wende. Es waren nur zwei Menschen, die dem weltweiten Interesse am Hang gegenüberstanden. Zwei Hände mussten den Klang ins Stahlblech einhämmern und diese Hände waren nur begrenzt belastbar. Ein weiterer Gesichtspunkt wurde immer drängender: Die klanglichen Möglichkeiten des Hangs waren noch längst nicht erforscht und ausgeschöpft. Die Erfordernisse der Produktion hoher Stückzahlen ließ sich nicht länger mit dem notwendigen Freiraum in Einklang bringen, der für die Weiterentwicklung des Instrumentes erforderlich war.

Wie schon im Vorjahr zogen sich die Hangbauer im Winter 2005/2006 in die “Hangruhe” zurück und schufen in dieser Zeit eine neue Generation des Hangs. Es gelang ihnen, den Grundton (Ding) von F auf D abzusenken und den neuen Instrumenten einen wärmeren Sound zu geben. Die neue Beschichtung aus Messing machte das Hang unanfälliger gegen Verstimmung. Eine Konsequenz dieses Qualitätsfortschritts war allerdings ein aufwendigerer Produktionsprozess. Es war nicht mehr möglich, die Produktionszahlen der vorangehenden Jahre aufrechtzuerhalten.

Wie sollten die Hangbauer mit dieser Situation umgehen? Sie entschieden sich, das internationale Händlernetz aufzugeben und ihre Website zu schließen. Fortan, war es erforderlich nach Bern zu reisen und sich sein Hang im Hanghaus an der Aare persönlich auszusuchen.

Eine weitere Änderung ließ diese Vorgehensweise sinnvoll erscheinen: Während das Hang der ersten Generation in bis zu 45 verschiedenen, feststehenden Tonskalen gebaut wurde, unter denen der Interessent bei der Bestellung wählen konnte, gaben die Hangbauer beim Hang der neuen Generation die Orientierung an vorgegebenen Skalen auf. Auf jedem Hang waren nun die Töne D3 (Ding), A3, D4 und A4 zu finden. Die übrigen Töne wählten die Hangbauer beim Tuning jedes einzelnen Instruments nach eigenem Ermessen.

In der “Hangruhe” des Winters 2006/2007 gelang Sabina Schärer und Felix Rohner eine weitere Verbesserung des Hangklangs. Durch eine veränderte Anordnung der Tonfelder auf der Oberseite des Hangs erzielten sie einen klareren Klang und eine stärkere Abstrahlung der Töne. Sie vervollkommneten das Hang weiter in Richtung eines Instruments, bei dem es weniger auf die Virtuosität ankommt, als auf ein intuitives Spiel der Hände das dem Hören auf den Hangklang mit seinen starken Quintenobertönen Raum lässt.

Im Februar 2008 schlug PANArt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hangs auf, und stellte eine weitere Entwicklungstufe ihres Blechklanginstrumentes vor: Das Integrale Hang. Übersieht man die verschiedenen Stadien der Hang-Entwicklung, so lässt sich ein Konzentrationsprozess erkennen. Ausgehend von der Vielzahl der Klangmodelle des Hangs der ersten Generation hatte sich Anzahl der Tonskalen schon bei den Instrumenten der zweiten Generation deutlich verringert. Das Integrale Hang wurde nur noch mit einem einzigen Klangmodell gebaut. Um einen D3-Ding ist der Tonkreis A3, Bb3, C4, D4, E4, F4 und A4 angeordnet. Weitere Neuerungen waren die kaum merklich ovaloide Gu-Seite, eine modifizierte Form der Kuppel des Ding und Änderungen bei der Oberflächenbehandlung. Um in den Jahren 2008 und 2009 ein Integrale Hang zu erwerben, war es erforderlich einen Brief an PANArt zu schreiben. PANArt plante im Verlauf der beiden Jahre verschiedene Besuchszeiträume, zu denen diejenigen, die ein Hang erhalten konnten, jeweils wenige Monate im Voraus persönlich eingeladen wurden. Alternativ konnten sie sich ihr Integrales Hang auch zusenden lassen.

Mit allen Käufern eines Integralen Hang schlossen die Hangbauer eine Vereinbarung, in der sich der Käufer dazu verpflichtet, bei einem Verkauf seines Hang PANArt zu informieren, ihnen auf Wunsch ein Vorkaufsrecht einzuräumen und das Instrument nicht zu einem höheren Preis als dem Kaufpreis zu veräußern. Diese Vereinbarung hat den Sinn, die im Laufe des Jahres 2007 explodierten Preise für gebrauchte Hanghang einzudämmen (es wurden bei Ebay-Auktionen Preise zwischen 2.500 und 6.000 Euro erzielt). Sie ermöglichte es den Hangbauern ein so rares Gut wie das Hang auch weiterhin zu einem vergleichsweise moderaten Preis von 1.200 Euro (2008) bzw. 1.300 Euro (2009) zu verkaufen.

An diejenigen, die in absehbarer Zeit kein Hang erhalten konnten, sandte PANArt in größeren Abständen Nachrichten, dass sie informiert würden, wenn wieder Hanghang verteilt werden können. Dies geschah im November 2009 mit dem Brief vom Hangbauhaus November 2009, der in vier Sprachen an um die 2000 Personen versandt wurde. In diesem Brief stellten die Hangbauer das “Freie Integrale Hang” vor, dass ab 2010 verteilt wird. Neben einigen gestalterischen Änderungen ist der wesentliche Unterschied zum bisherigen Integralen Hang, dass es ohne den Einsatz technischer Stimmgeräte gebaut wird. Der Grundton wird also nicht mehr exakt ein D sein, sondern sich in einem gewissen Frequenzbereich um diesen Ton bewegen. Die Skala des Tonkreises entspricht der des Integralen Hang. Außerdem legten Felix Rohner und Sabina Schärer dar, auf welche Weise sie das Hang verstehen und für welche Verwendung sie es bauen. Wer sich mit diesem Verständnis in Einklang sah, wurde aufgefordert sich brieflich um ein Freies Integrales Hang zu bewerben mit dem Versprechen einer verbindlichen Antwort bis Weihnachten 2009.

Derzeit werden diese Antworten versandt. Etliche Interessenten erhalten die Zusage, sich ein Freies Integrales Hang im Laufe des Jahres 2010 im Hangbauhaus im Bern aussuchen zu können. Der Preis wird wie in 2009 1300 Euro betragen. Auch die Zusatzvereinbarng wird weiterhin abgeschlossen. Eine wohl größere Zahl von Interessenten erhält eine Absage. Darin schreiben die Hangbauer, die Nachfrage sei “um ein Vielfaches grösser, als unsere Möglichkeiten mit unsern vier Händen es zulassen. Als Klangpioniere können wir nicht längerfristige Verpflichtungen eingehen.”

Auch in Zukunft wird es erforderlich sein, seine Bewerbung um ein Hang per Brief oder Fax an PANArt zu richten. Die Adresse ist: PANArt Hangbau AG, Engehaldenstr. 131, 3012 Bern, Switzerland. Die Faxnummer ist: +41 31 301 33 32. Es ist nicht möglich, eine Anfrage für ein Hang per E-Mail zu stellen. Die noch im Internet kursierende E-Mail-Adresse info@hang.ch ist nicht mehr gültig, und die Anfang 2008 eingeführte E-Mail-Adresse für Reparaturanfragen ist wirklich ausschließlich für Reparaturanfragen gedacht. Wer sich per E-Mail für ein Hang bewirbt, erhält lediglich die folgende automatische Antwort: “Diese e-Mail Adresse ist nur für Reparaturen. Bitte Bewerbungen für ein Hang brieflich.” Diesen unnötigen Umweg kann man sich selbst und den Hangbauern daher besser gleich ersparen.

Wenn du überlegst, einen Brief an PANArt zu schicken, solltest du auch die Veröffentlichungen der PANArt in der Hangbibliothek lesen.

Die Angaben in diesem Artikel stellen keine offiziellen Verlautbarungen der PANArt Hangbau AG dar, sondern die Sicht des Hangblog-Autors auf die Situation zum Zeitpunkt des unten angegebenen Aktualisierungsdatums.

Eine komplette Liste aller älteren Kommentare dieses Artikels vom 7.6.2007 bis zum 3.8.2010 findest du im Kommentar Archiv dieses Artikels.

Aktualisiert: 24. Dezember 2009