Das Hang Gudu

Hang Gudu 01Im Mai 2015 stellte die PANArt Hangbau AG ein neues Handperkussionsinstrument vor. Das in der experimentellen Anfangsphase zunächst Pang Gudu genannte Instrument war als Ergänzung zum Gubal gedacht, erwies sich jedoch auch als geeignet im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten in verschiedenen Musikstilen.

Um ihre Marke Hang® weiterzuführen, nachdem das ursprüngliche Hang Instrument nicht mehr gebaut wird, entschied sich die PANArt, das Instrument Hang® Gudu zu nennen. Unter diesem Namen wird es seit Ende Oktober 2015 weltweit zum Kauf angeboten.

Hang Gudu 02Wie das Gubal hat das Hang Gudu die Öffnung mit dem Ringding auf der Oberseite. Wegen des kleineren Volumens liegt die Resonanz der Luft im Gefäß (die Helmholtz-Resonanz external_kl link) mit 155 Hz (Eb3) eine Oktave oberhalb der des Gubals. Einen Kreis eingestimmter Klangfelder hat das Hang Gudu nicht. Die melodische Beweglichkeit liegt im Bass der Helmholtz-Resonanz, die mit der Hand in der Öffnung abgesenkt werden kann. Auf diese Weise lässt sich die Tonhöhe kontinuierlich zwischen Eb3 und Eb2 verändern.

Der Ringding ist der Ort, an dem der Spieler die Helmholtz-Resonanz anregt. Außerdem sind im Ringding vier Teiltöne eingestimmt. Hinzu kommen die perkussiven Klänge des gesamten Instrumentenkörpers. Das Hang Gudu Spiel lässt sich als eine Art Sprechgesang mit den Händen beschreiben.

hanggudu03Anders als beim Gubal ist der halbkugelförmige Gugel external_kl link auf der Unterseite des Hang Gudus exzentrisch angeordnet. Dies ermöglicht es dem Spieler, das Instrument in einer halb aufrechten Haltung auf einen Oberschenkel zu legen. So lässt sich ein enger Körperkontakt zum Instrument herstellen.

Nicht verwechselt werden darf das Hang Gudu mit dem Gudu Hang external_kl link. Bei diesem Instrument handelte es sich um ein Hang mit einer zusätzlichen Öffnung auf der Unterseite, das von 2004 bis 2007 angeboten wurde.


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