Das Hanglexikon
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Das Hanglexikon wurde zuletzt aktualisiert am 17.08.2008.
Das Hanglexikon bietet kurze Erklärungen zu alphabetisch geordneten Stichworten, die im Zusammenhang mit dem Hang verwendet werden. Wenn du ein Stichwort vermisst, zu dem du Erläuterungen brauchen könntest, melde deinen Bedarf in einem Kommentar unterhalb dieses Artikels an.
Ding | Du | Dum | Entwicklungsstufen | Erste Generation | Gu | Gudu Hang | Hang | Hangbauhaus | Hang Drum | Hanghang | Hanghaus | Helmholtz Resonanz | Hohe Stimme (high voice) | Klangmodelle | Integrales Hang | Korrosionsschutz | Messing | Obertöne | PANArt Hangbau AG | Seriennummer | Signatur | Sonneneinstrahlung | Stimmhaltung | Tiefe Stimme (low voice) | Tonkreis (Tonring) | Tonskalen | Tuning | Vertrieb | www.hang.ch | Zweite Generation (neue Generation)
Ding
Der mittig angeordnete Kuppelton auf der Oberseite des Hangs. Dies ist der tiefste Ton des Instruments. Er korrespondiert mit der Helmholtz Resonanz der Luft im Hohlraum des Hangs. Der Ton des Dings wird durch Anschlagen der Kuppel oder des abgeflachten Bereichs um die Kuppel angeregt. Die obere Halbschale des Hangs wird auch als Dingseite bezeichnet.
Bei den Instrumenten der ersten Generation war der Ding auf einen Ton zwischen E3 und A3 gestimmt (bei den frühen Instrumenten meistens A3 und G3, ab 2005 überwiegend F3). Mit zunehmender Erfahrung gelang es den Hangbauern den Grundton des Hangs immer tiefer anzusetzen. Die meisten Instrumente der zweiten Generation haben einen auf D3 gestimmten Ding. Während bei den Hanghang der ersten Generation der Ding glänzend poliert war, ist er bei den Instrumenten der Jahre 2006 und 2007 wie die gesamte Oberfläche mit einer eingebrannten Messingbeschichtung überzogen.
Der Ding des integralen Hangs (2008) ist ebenfalls auf D3 gestimmt, unterscheidet sich aber durch seine neue Form: Eine kleinere Kuppel in der Kuppel. Sie ist messinggebürstet und einbrennlackiert und hat eine rauhere Oberfläche als bei den Instrumenten der ersten und zweiten Generation. Der Rand des abgeflachten Bereichs um die Kuppel hat keine Kante, sondern einen weichen Übergang zur gewölbten Schale der Dingseite.
Du
Siehe Gudu Hang.
Dum
Ein von PANArt angebotener gedrechselter Trichter aus Birnenholz. Er kann in die Gu-Öffnung der Hanghang der ersten oder zweiten Generation eingesetzt werden und senkt die Helmholtz-Resonanz durch Verengung und Verlängerung des Gu-Halses um eine Quinte ab.
Entwicklungsstufen
Das folgende Schaubild zeigt einen Überblick über die Entwicklungsstufen des Hang von 2000 bis 2008.

Erste Generation
Eine Bezeichnung, die oft für die Hanghang verwendet wird, die bis Ende 2005 gebaut wurden. Sie geht auf eine Formulierung der Hangbauer zurück, die bei der Vorstellung der Weiterentwicklung des Hangs im Frühjahr 2006 von einer “neuen Generation” des Hangs sprachen. (Mehr…)
Gu
Die runde Resonanzöffnung in der Mitte der unteren Halbschale des Hangs. Die Unterseite des Hangs wird daher auch Gu-Seite genannt. Der Gu bildet zusammen mit dem Luftvolumen im Korpus des Hangs einen Helmholtz Resonator, dessen Frequenz sich mit einem Schlag der flachen Hand auf die Öffnung des Gu anregen lässt.

Bei den Instrumenten der ersten Generation ist der Hals des Gu poliert, bei den Hanghang der zweiten Generation nicht. Der Gu des integralen Hangs (2008) ist leicht ovaloid. Seit 2007 wird der Gu-Ring gestimmt: Zwei nahe beieinander liegende Töne, F5 und F#5, verleihen dem Klang einen schwirrenden Charakter.
Gudu Hang
Diese Version des Hangs hat neben dem Gu eine zweite Öffnung (Du) auf der Unterseite, mit der sich Udu- oder Gatham-ähnliche Effekte erzeugen lassen. Wird die Du-Öffnung nicht verwendet, lässt sie sich mit einer flexiblen magnetischen Scheibe abdecken. Das Gudu Hang wurde von 2004 bis 2007 gebaut.

Hang
Zum einen weist der Name des Instruments auf seine hauptsächliche Spielweise mit den Händen hin: Hang bedeutet im Berner Dialekt Hand. Zum anderen verweist er aber auch auf den Vorläufer des Hangs, das Pang. Die Pang-Familie war eine Gruppe von Steelpan-Instrumenten, die von PANArt entwickelt und hergestellt wurde, bevor das Hang erfunden wurde. Wie das Hang wurden auch die Pang-Instrumente aus tiefgezogenen und mit Stickstoff gehärteten Stahlblechrohlingen hergestellt.
Hangbauhaus
So bezeichnen die Hangbauer ihre am Steilhang der Aare gelegene Werkstatt. Hier sind auch Gästeräume vorhanden, in denen von weit her angereiste Hanginteressenten übernachten können.
Hang Drum
Diese Bezeichnung für das Hang wurde 2002 vom damaligen US-amerikanischen Verteiler des Hangs verwendet, um den Vertrieb der Instrumente zu fördern. Da die Kombination von “Hang” mit einem weiteren Wort deutliche Vorteile für das Auffinden von Informationen mit Internetsuchmaschinen hat, fand diese Bezeichnung auch im Internet weite Verbreitung. Die Hangbauer haben diesen Namen nie gebraucht und sehen ihn äußerst skeptisch, da er den Eigenschaften und Möglichkeiten des Hangs nicht gerecht wird. Nach ihrem Willen sollte diese Bezeichnung nicht länger verwendet werden.
Hanghang
Diesen Ausdruck verwenden die Hangbauer als Pluralform von Hang: Ein Hang, mehrere Hanghang.
Hanghaus
Ein Holzhaus direkt am Ufer der Aare, das PANArt früher als Werkstatt diente, heute aber ausschließlich als Präsentationsraum für die fertigen Hanghang gebraucht wird, wo sich Interessenten in aller Ruhe ihr Instrument aussuchen können.
Helmholtz Resonanz
Der Hohlraum des Hangs bildet zusammen mit dem Gu einen Helmholtz-Resonator. Die Frequenz, mit der die Luft in diesem System schwingt, wird zum einen durch das Luftvolumen im Innern des Hangs und zum anderen durch Durchmesser und Länge des Halses des Gu bestimmt. Im unbeeinflussten Zustand ist dieser Basston ein F2 und resoniert mit dem Ding, wenn dieser auf F3 gestimmt ist. Das gibt dem Hangklang ein dunkles Fundament und eine starke harmonische Resonanz des ganzen Korpus. Auch bei Hanghang mit einem Ding zwischen F3 und D3 lässt sich der Basston in Resonanz mit dem Ding bringen. Wird das Hang auf dem Schoß gehalten, wird der Basston durch Verkleinerung des Beinwinkels so weit abgesenkt, bis er genau eine Oktave unterhalb des Ding erklingt. Bei senkrechter Haltung des Hangs erreicht man dasselbe durch Abdecken des Gu mit einer Hand. Die Helmholtz-Resonanz kann durch einen gedämpften Schlag auf den Ding oder mit der flachen Hand am Gu angeregt werden. Bei den Instrumenten der zweiten Generation und beim Integralen Hang erhält man einen besonders kräftigen Basston durch Anregung des Korpus mit der Handwurzel im Bereich zwischen dem Ding-Plateau und den Tonfeldern.
Hohe Stimme (high voice)
In den ersten vier Jahren hatten alle von PANArt angebotenen Hanghang Klangmodelle mit acht Tönen im Tonkreis. Im Jahr 2005 wurden zusätzlich Klangmodelle mit nur sieben Tönen im Tonkreis eingeführt. Dies ermöglichte das Einstimmen tieferer Töne, die mehr Platz im Tonkreis benötigen. Die Klangmodelle mit acht Tönen wurden von nun an als hohe Stimme (high voice), die mit sieben Tönen tiefe Stimme (low voice) genannt. Die Instrumente der zweiten Generation (2006 bis 2007) wurden überwiegend in tiefer Stimme hergestellt. Das integrale Hang (2008) hat ausschließlich 7 Töne im Tonkreis.
Integrales Hang
Im Februar 2008 stellte PANArt eine Weiterentwicklung des Hangs der zweiten Generation vor: Das Integrale Hang. Die Oberfläche der neuen Instrumente ist dunkler und rauer als die der zweiten Generation. Auch die Gestaltung des Ding wurde verändert. Während die Form der Oberseite den Hanghang des Jahres 2007 gleicht, sind Unterseite und Gu-Öffnung des Integralen Hangs leicht ovaloid. Die diagonale Positionierung der Tonfelder im Tonkreis und der Messingring an der Verbindungsnaht der beiden Halbschalen wurden beibehalten. Mit dem Integralen Hang haben die Hangbauer einen Entwicklungsprozess zu einen Ende gebracht, bei dem sie in den letzten Jahren die Zahl der angebotenen Klangmodelle immer weiter reduzierten zugunsten von Tonskalen, die sich besonders gut in die Klangskulptur des Hangs einfügen. Beim Integralen Hang gibt es nur noch ein einziges Klangmodell: Ein Ding in D3 kombiniert mit den sieben Tönen A3, Bb3, C4, D4, E4, F4, und A4 im Tonkreis. Andere Hangmodelle werden nicht mehr hergestellt.
Klangmodelle
Weil die mögliche Zahl der Tonfelder im Tonring des Hangs begrenzt ist, ergab sich für die Tuner von PANArt die Notwendigkeit, die Orientierung an der chromatischen Skala des traditionellen Steelpans hinter sich zu lassen und neue Wege zu beschreiten. Sie wählten einen ethnomusikalischen Ansatz und verwendeten viele verschiedene Tonskalen aus unterschiedlichen Musikkulturen für die Stimmung des Hangs. Da für die musikalischen Möglichkeiten eines Hangs nicht nur die Tonskala bestimmend ist, wählten sie zur Bezeichnung der Hang-Stimmung den Ausdruck Klangmodell. Ein Klangmodell wird definiert durch die Frequenz des Dings, die Zahl der Tonfelder im Tonring und die eingestimmte Tonskala.
In den ersten Jahren wurden 30 verschiedene Klangmodelle angeboten. Alle hatten 8 Töne im Tonring. Je 14 dieser Klangmodelle hatten einen auf A3 bzw. G3 gestimmten Ding, zwei einen F3-Ding. Im Jahr 2004 wurde das Angebot auf 45 Klangmodelle erhöht und einige der bestehenden modifiziert. Die Stimmung des Dings verschob sich dabei hin zu den tieferen Tönen (1 x Bb3, 13 x A3, 19 x G3, 12 x F3).
Im Jahr 2005 wurde das Angebot der Klangmodelle komplett umgestellt. Nur noch 14 Klangmodelle wurden bis auf eines sowohl in hoher Stimme (high voice) mit 8 Tönen als auch in tiefer Stimme (low voice) mit 7 Tönen im Tonring angeboten, alle mit einem F3-Ding. Die älteren Klangmodelle oder solche nach individuellen Vorgaben waren auf Anfrage weiterhin erhältlich.
Bei der zweiten Generation des Hangs im Jahr 2006 wählten die Hangbauer eine neue musikalische Konzeption. Ausgehend von der Helmholtz Resonanz des Korpus, die mit einer geeigneten Beinstellung oder mit der Hand am Gu auf D2 abgesenkt werden kann, schufen sie einen Klangraum, der einen D3-Ding, A3 als tiefsten Ton im Tonring und die Oktaven dieser beiden Töne, D4 und A4 als weitere Töne umfasst. Alle Hanghang der zweiten Generation basierten auf dieser Grundstruktur. Die übrigen Töne wählten die Tuner bei jedem Instrument nach eigenem künstlerischen Ermessen und bevorzugten dabei ganz überwiegend die tiefe Stimme (low voice).
Weil sich bestimmte Tonskalen besser in den Gesamtklang einfügen als andere, nahm die Zahl der angebotenen Klangmodelle im Jahr 2007 deutlich ab. Für das Integrale Hang (2008) beschränkten sich die Hangbauer schließlich auf eine einzige Skala: Zu einem D3-Ding wählten sie für den Tonkreis die sieben Töne A3, Bb3, C4, D4, E5, F4 und A4. Andere Klangmodelle werden nicht mehr angeboten. (Mehr…)
Korrosionsschutz
Der Korrosionsschutz des Hangs besteht aus einer dünnen Schicht aus Biofa Hartöl, das mit einem Tuch aufgetragen wird.
Messing
Das Hang der zweiten Generation und das Integrale Hang haben eine Beschichtung aus Messing. Sie wird zunächst mit einer Messingbürste aufgebürstet und anschließend im Brennofen eingebrannt. Kennzeichen der seit 2006 gebauten Instrumente ist außerdem der Messingring um die Naht, an der die beiden Halbschalen des Hangs zusammengeklebt sind.

Obertöne
In jedes Tonfeld und in den Ding eines Hangs sind neben der Grundfrequenz auch der 1. und 2. Oberton, die Oktave und die Duodezime eingestimmt (die Duodezimen werden auch Quintenobertöne genannt, weil sie eine Quinte oberhalb der Oktave liegen).
Im Unterschied zum Steelpan, bei dem die Oktave betont wird, haben die Tonfelder des Hangs besonders ausgeprägte Duodezimen. Durch Anschlagen des Randes eines Tonfeldes an seiner kürzeren Seite lässt sich die Oktave hervorheben, an der längeren Seite kann die Duodezime verstärkt angeregt werden. Konzentriert man sich beim Hören auf die Obertöne, lassen sie sich nicht nur als Bestandteil der Klangfarbe des Hangs, sondern als ein eigenständiges Spiel von Tönen wahrnehmen, das - ähnlich wie bei vielen asiatischen Saiteninstrumenten - oberhalb des Hangklangs zu schweben scheint. (Mehr…)
PANArt Hangbau AG
Dies ist die Firma der Hangbauer Felix Rohner und Sabina Schärer. Sie hieß zunächst Panart Steelpan-Manufaktur AG. Nachdem die Hangbauer sich völlig auf die Herstellung und Weiterentwicklung des Hangs spezialisiert hatten, wurde sie Ende 2003 in PANArt Hangbau AG umbenannt. Laut Schweizer Handelsregister sind Zweck des Unternehmens: “Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Musikinstrumenten, deren Zubehör und von Klangskulpturen sowie weiteren Aktivitäten zur Förderung neuer Musikformen”. Die Bezeichnung “AG” sollte nicht dazu verleiten, PANArt für ein größeres Unternehmen zu halten. Die Werkstatt, in der die Hanghang entstehen, wird nur von den zwei Hangbauern betrieben.
Seriennummer
Jedes Hang hat eine individuelle Seriennummer. Bei den Instrumenten der ersten Generation befand sie sich auf einem weißen Zettel, der im Innenraum aufgeklebt und durch die Gu-Öffnung sichtbar war. Er enthielt außerdem den Namen des Klangmodells und die Unterschrift von Sabina Schärer bzw. Felix Rohner. Die Nummern umfassten den Bereich von 1 bis 4300.

Die Seriennummern der Hanghang der zweiten Generation sind am Rand des Gu eingraviert. Sie haben ein vorangestelltes “N.” und reichen von N. 0001 bis N. 0826. Beim Integralen Hang werden die Seriennummern am Rand der Unterseite des Hangs unterhalb von Signatur und Herstellungsdatum eingraviert. Sie beginnen wieder bei 1 und haben ein vorangestelltes “H” (z. B. “H45″).
Signatur
Die Hanghang der ersten Generation wurden handschriftlich auf einem Aufkleber im Inneren des Hangs signiert, auf dem auch die Seriennummer und das Klangmodell des Instruments eingetragen war. Die Instrumente der zweiten Generation haben eine eingravierte Signatur am Rand der Unterseite des Hangs unterhalb eines PANArt-Logos (”Rohner Schärer” oder “Schärer Rohner”). Beim Integralen Hang wird an dieser Stelle auch das Herstellungsdatum und die Seriennummer eingraviert. Die Schreibweise der Unterschriften wurde verändert (”Sabina Schärer” und “F. Rohner”).
Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Hang bei unbewölktem Himmel bewirkt insbesondere im Bereich des Dings eine starke Aufheizung des Stahlblechs. Dies führt zu einer vorübergehenden Verstimmung und zur Dämpfung des Klanges, die sich nach Abkühlung des Instruments wieder zurückbilden.
Stimmhaltung
Das Hang hat eine gute Stimmhaltung und muss nicht regelmäßig nachgestimmt werden. Die seit 2006 gebauten Hanghang (zweite Generation und Integrales Hang) sind im Vergleich zu den älteren Instrumenten noch unanfälliger gegen Verstimmung. Fällt ein Hang zu Boden, wird es hart gestoßen oder zu unvorsichtig mit Schlägeln bearbeitet, können Tonfelder verstimmt werden. Eine Wiederherstellung der Stimmung ist problemlos möglich, es sei denn, die Beschädigung ist zu stark. Beim Nachstimmen werden nicht nur der Grundton, sondern auch die Obertöne der betroffenen Tonfelder wieder auf die richtigen Frequenzen eingestellt. Dazu kann man das Instrument ins Hangbauhaus bringen oder es PANArt zusenden. Die Stimmung erfolgt mit einem kleinen Hammer sowohl von außen als auch von innen durch die Gu-Öffnung. Auf keinen Fall dürfen die beiden Halbschalen eines Hangs zum Stimmen auseinandergenommen werden. Dies würde das Instrument unwiderruflich zerstören.
Tiefe Stimme (low voice)
Siehe Hohe Stimme (high voice).
Tonkreis (Tonring)
Um den zentralen Kuppelton Ding befindet sich ein Tonkreis aus acht (hohe Stimme) oder sieben (tiefe Stimme) Tonfeldern. Bei den Instrumenten der ersten Generation (bis 2005) und den Hanghang der zweiten Generation aus dem Jahr 2006 sind die ovalen Tonfelder radial ausgerichtet. Seit 2007 werden sie um 45° zum Radius des Hangs gedreht angeordnet. Die veränderte Position verbessert die Abstrahlung der Töne und ergibt einen klareren Klang. Die Abbildungen zeigen die Reihenfolge der Töne vom tiefsten (Nr.1) bis zum höchsten Ton (Nr. 7 bzw. Nr. 8 ) des Tonrings.

Tonskalen
Siehe Klangmodelle.
Tuning
Im Zusammenhang mit dem Steelpan oder dem Hang hat der Ausdruck Tuning eine erweiterte Bedeutung. Zum einen meint er das Stimmen verstimmter Instrumente. In erster Linie ist er jedoch ein Synonym für den gesamten Herstellungsprozess des Instruments, in dessen Zentrum das Einhämmern der Töne in das Stahlblech steht. Ausführliche Informationen über das Tuning des Hangs befinden sich in History, Developement and Tuning of the HANG von Felix Rohner und Sabina Schärer.
Vertrieb
Ab 2001 baute PANArt ein internationales Händlernetz auf, das im Jahr 2005 jeweils einen Verteiler in Australien, Deutschland, England, Frankreich, Israel, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Österreich, Schweden, Spanien und den USA sowie mehrere Läden in der Schweiz umfasste. Aufgrund der nicht mehr zu bewältigenden Nachfragesteigerung wurde der Vertrieb über dieses Händlernetz Anfang 2006 eingestellt. Seitdem werden Hanghang nur noch direkt von PANArt verkauft. In den Jahren 2006 und 2007 mussten sich Kaufinteressenten vorher schriftlich anmelden um einen Besuchstermin im Hangbauhaus in Bern zu erhalten. Seit der Vorstellung des Integralen Hangs im Februar 2008 werden die Instrumente auf Wunsch auch wieder versandt. Eine vorherige schriftliche Anmeldung mit längerer Wartezeit ist aufgrund der hohen Nachfrage aber weiterhin unbedingt erforderlich. (Mehr…)
www.hang.ch
Nachdem die Hangbauer sich ganz auf Entwicklung und Herstellung des Hangs konzentriert hatten, schlossen sie im Frühjahr 2002 die bis dahin betriebene Website www.panart.ch, die Informationen zur Steelpan-Entwicklung und den vorher angebotenen Instrumenten der PANG-Familie enthalten hatte. Statt dessen wurde eine neue Website unter der Domain www.hang.ch eröffnet, die über das Hang, die angebotenen Klangmodelle und die Hang Distributoren in verschiedenen Ländern informierte. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Hangs der zweiten Generation und der Kündigung des Händlernetzes im Winter 2005/2006 wurde entschieden, das Hang auch nicht mehr über das Internet anzubieten. Es wurden alle Informationen bis auf die Kontaktdaten der PANArt von der Website gelöscht. Im Sommer 2006 wurde sie vollständig geschlossen.
Zweite Generation (neue Generation)
Eine Bezeichnung, die in Abgrenzung zur ersten Generation des Hangs für die Instrumente verwendet wird, die in den Jahren 2006 und 2007 gebaut wurden. Sie geht auf eine Formulierung der Hangbauer zurück, die bei der Vorstellung der Weiterentwicklung des Hangs im Frühjahr 2006 von einer “neuen Generation” des Hangs sprachen. Bei diesen Instrumenten hat die Oberfläche beider Halbschalen eine Beschichtung aus eingebranntem Messing. Die Naht, an der die beiden Halbschalen zusammengeklebt sind, ist mit einem Messingring eingefasst. Außerdem wählten die Hangbauer eine neue musikalische Konzeption für die <;a href="#klangmodelle">Klangmodelle. Die meisten Hanghang der neuen Generation wurden in tiefer Stimme (low voice) mit 7 Tönen im Tonring hergestellt. Bei den Instrumenten des Jahres 2007 sind die Tonfelder im Tonkreis um 45° zum Radius des Hangs gedreht angeordnet. Der Nachfolger des Hangs der zweiten Generation ist das Integrale Hang. (Mehr…)

November 7th, 2007 at 11:00 pm
l’m a musician, l have many tibetan istrumts and l will like to know hao can l do to
buy a hang drum, and imported to argentina.
Please if you can give me any info about it, and prices l will be very thanks for that
ramiro
November 7th, 2007 at 11:10 pm
Hi ramiro,
look here: How do I acquire a Hang?
April 19th, 2008 at 4:22 pm
Habe gerade durch Zufall das Hang kennengelernt und bin sehr begeistert. Ich arbeite als Ergotherapeutin auch im Bereich Prävention und möchte dazu auch sehr gerne das Integrale Hang nutzen.
Bitte setzt mich auf eure Warteliste ( ich muss eh noch eine Weile sparen).
Liebe Grüße
Alexandra Acheampong
April 19th, 2008 at 5:51 pm
Hallo Alexandra,
mit deinem Anliegen bist du hier an der falschen Stelle. Das Hangblog ist keine Website von PANArt. Ich bin ein Hangspieler, der mit dem Hangblog Informationen über das Hang im Internet anbietet. Ich kann dich auf keine Warteliste setzen. Wenn du an einem Hang interessiert bis, schreibe den Hangbauern einen Brief oder ein Fax. Mehr Informationen dazu findest du im Artikel Wie erwerbe ich ein Hang?
May 18th, 2008 at 4:15 pm
Kann man Hang spielen auch ohne Notenkentnisse lehrnen????
Danke
May 18th, 2008 at 5:46 pm
Hallo Sla,
Notenkenntnisse sind nicht erforderlich um das Hangspielen zu erlernen. Es gibt ja auch keine Musikstücke für Hang, die man nach Noten nachspielen könnte.
Die Hangbauer empfehlen, das Hang frei zu erforschen: “Jede Berührung des Hang erzeugt eine Antwort. Folgen Sie ihr. Lassen Sie Ihren Körper frei mit dem Gewölbe interagieren, die Hände folgen, die Finger tanzen. Horchen Sie hinein. Achten Sie mal auf den Klang der Hände beim Berühren der Oberfläche, achten Sie mal auf Klangfolgen, achten Sie mal auf jene Engelsgesänge in der Obertonwelt und - achten Sie mal auf gar nichts….”
May 26th, 2008 at 7:25 pm
Hallo,
nu hab ich also alles gemacht was die lieben Hangbauer von mir wollen. die Vereinbarung zurückgesandt.
Und nun? Eine Bestätigung kommt wohl keine? Nun weiss ich den Status Quo nicht.
Was passiert nun? Einfach warten?
Sehnsucht nach Hang hab!
May 26th, 2008 at 9:28 pm
Hallo Michael,
ich schlage vor, dass du deine Frage im Hang-Music Forum stellst und etwas genauer beschreibst, wie es bisher bei dir abgelaufen ist. Dort lesen und schreiben einige Leute die in diesem Jahr ihr Hang gekauft haben und dir darüber berichten können, wie es bei ihnen gelaufen ist.
June 13th, 2008 at 10:28 am
Ich lebe in Argentinien, bin Bernerin und
möchte gerne ein Hang kaufen, was kostet es???
June 13th, 2008 at 11:12 am
Hallo ursula roethisberger,
zum Thema Erwerb eines Hangs gibt es einen ausführlichen Artikel.
June 19th, 2008 at 10:08 am
hallo ich pin stefan habe mein hang im mai bekomen und würde gerne mit anderen hang blayern jamen würde mich sehr freuen lg stefan
June 19th, 2008 at 1:51 pm
Hallo Stefan,
schau mal im Hang-Music Forum vorbei. Da hast du die größten Chancen mit anderen Hangspielern in Kontakt zu kommen.
June 19th, 2008 at 9:00 pm
wo kann ich in zürich ein hang kaufen ??
vielleicht kann ich auch ein gebrauchtes von jemandem erstehen!
da ich nur fr. 20.6.08 bis 22.06.08 in zürich bin und dann wieder nach hause ( costa rica ) fahre, wäre es günstig, so rashc wie möglich mir zu antworten……..vielleicht habe ich glück……?
please call ( 0043.69911918186 ) or write !!